{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163924,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163924,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3924","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Entwicklung der Zahl der Sozialhilfebez\u00fcger nach Drittstaaten und insbesondere nach Herkunftsstaaten von Asylbewerbern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gleichzeitig zur Personenfreiz\u00fcgigkeit verzeichnet die Schweiz eine enorme Zuwanderungswelle aus Drittstaaten und insbesondere via Asyl.</p><p>2014 waren von den anerkannten Fl\u00fcchtlingen und vorl\u00e4ufig Aufgenommenen, die noch unter der \u00c4gide des Bundes stehen, hohe 81 Prozent ganz oder teilweise auf Sozialhilfe angewiesen. Die F\u00fcrsorgeabh\u00e4ngigkeit von Ex-Asylbewerbern sinkt erfahrungsgem\u00e4ss auch nach l\u00e4ngerem Aufenthalt in der Schweiz nur m\u00e4ssig. Gem\u00e4ss aktuellsten Zahlen der Skos sind von den anerkannten Fl\u00fcchtlingen, die maximal seit zehn Jahren hier sind, nur 21 Prozent erwerbst\u00e4tig. Bei den vorl\u00e4ufig Aufgenommenen betr\u00e4gt die Erwerbsquote immerhin 30 Prozent. Dies schreibt die \"Weltwoche\" in ihrer Ausgabe Nr. 15 vom 14. April 2016. </p><p>1. Stimmen diese Zahlen?</p><p>2. Wie hat sich diesbez\u00fcglich die Anzahl Sozialhilfepersonen in den letzten zehn Jahren entwickelt? Gefragt sind die Entwicklung der Anzahl Personen aus den 25 h\u00e4ufigsten Asylantragsnationen und die Steigerungsraten.</p><p>3. Wie haben sich die diesbez\u00fcglichen Zahlen hinsichtlich Drittstaaten ohne Asylnationen entwickelt?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat st\u00fctzt sich f\u00fcr die Beantwortung der Fragen der Interpellantin auf verschiedene Datenquellen. Es sind dies die Asylstatistik (Daten aus dem Zentralen Migrationsinformationssystem) des Staatssekretariates f\u00fcr Migration (SEM) sowie die Sozialhilfestatistik im Asylbereich (E-Asyl, Stichprobenerhebung jeweils per 30. Juni), die Sozialhilfestatistik im Fl\u00fcchtlingsbereich (Vollerhebung jeweils per 31. Dezember) und die schweizerische Sozialhilfestatistik (Vollerhebung jeweils per 31. Dezember). Aufgrund der unterschiedlichen Erhebungsarten sind die gew\u00fcnschten Kennzahlen nur bedingt miteinander vergleichbar.</p><p>Die zitierten Zahlen sind korrekt. Sie stammen zum einen aus der Sozialhilfestatistik im Fl\u00fcchtlingsbereich (Fl\u00fcstat) des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) und zum andern aus der Asylstatistik des SEM.</p><p>1. Gem\u00e4ss aktuellen Zahlen der Asylstatistik (Stand 31. Oktober 2016) des SEM betr\u00e4gt die Erwerbsquote der anerkannten Fl\u00fcchtlinge (im Alter von 18 bis 65 Jahren) im letzten Jahr der Bundeszust\u00e4ndigkeit (f\u00fcnftes Aufenthaltsjahr) 28,1 Prozent. Die Erwerbsquote aller anerkannten Fl\u00fcchtlinge betr\u00e4gt 23,9 Prozent. Bei den vorl\u00e4ufig aufgenommenen Personen betr\u00e4gt sie im letzten Jahr der Bundeszust\u00e4ndigkeit (siebtes Aufenthaltsjahr) 47 Prozent. Die Erwerbsquote aller vorl\u00e4ufig aufgenommenen Personen betr\u00e4gt 30,8 Prozent.</p><p>2. Im Rahmen der Sozialhilfestatistik im Fl\u00fcchtlingsbereich erhebt das BFS Daten zu den anerkannten Fl\u00fcchtlingen (bis f\u00fcnf Jahre in der Schweiz) und den vorl\u00e4ufig aufgenommenen Fl\u00fcchtlingen (bis sieben Jahre in der Schweiz). Zwischen 2010 und 2014 stieg ihre Zahl von 9440 auf 14 897 Sozialhilfeempf\u00e4nger, was einer Zunahme von 57,8 Prozent entspricht. Im Rahmen der schweizerischen Sozialhilfestatistik werden Personen mit einem Sozialhilfebezug erfasst. Dazu geh\u00f6ren unter anderem auch die vorl\u00e4ufig Aufgenommenen sowie die vorl\u00e4ufig aufgenommenen Fl\u00fcchtlinge mit einer Aufenthaltsdauer in der Schweiz von sieben und mehr Jahren. Wertet man in dieser Statistik die 25 h\u00e4ufigsten Asylantragsnationen aus, ergibt sich ein Anstieg von 50 398 Personen im Jahre 2008 auf 61 090 Personen im Jahre 2014, was einer Zunahme von 21,2 Prozent entspricht.</p><p>3. Die Zahl der Personen, die weder einer der 25 h\u00e4ufigsten Asylantragsnationen noch einem Staat der EU-28 angeh\u00f6ren und in der schweizerischen Sozialhilfestatistik aufgef\u00fchrt sind, stieg zwischen 2008 und 2014 von 16 290 auf 18 706 Personen, was einer Zunahme von 14,8 Prozent entspricht.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1487116800000)\/","SubmittedBy":"Steinemann Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1544745600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2811|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690519749767)\/","SubmissionDate":"\/Date(1480464000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5006,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Migration|Sozialer Schutz"}}