{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163940,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163940,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3940","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Steuerung der \u00c4rztedichte. Optimierung der Ressourcen und Datenlage","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweiz weist im OECD-Vergleich eine hohe Dichte an \u00c4rztinnen und \u00c4rzten auf, welche mit einer regionalen und fachlichen Fehlverteilung verbunden ist. Internationale Erfahrungen weisen darauf hin, dass in einem solidarisch finanzierten Gesundheitssystem eine Steuerung der personellen Ressourcen notwendig ist. Die Beurteilung von angemessenem Bedarf und ad\u00e4quatem Angebot erfordert differenzierte Kenntnisse der vorhandenen und zuk\u00fcnftigen Ressourcen. Die Schweizerische Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW) empfiehlt deshalb in ihrem Positionspapier vom November 2016, eine entsprechende Datengrundlage zu schaffen und ein nationales Gremium zur Steuerung und Verteilung von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten einzurichten. Auch der Pr\u00e4sident der FMH kritisierte vor Kurzem die mangelhafte Datengrundlage f\u00fcr eine sinnvolle Steuerung (\"S\u00c4Z\" 2016; 97:1637).</p><p>Der Bundesrat ist gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie gedenkt er die Datenlage zu verbessern bzw. die bestehenden Datenl\u00fccken zu schliessen?</p><p>2. Wie beurteilt er den Vorschlag der Einrichtung eines nationalen Gremiums zur Steuerung der \u00c4rztedichte (gem\u00e4ss Vorschlag SAMW)?</p>","ReasonText":"<p>Eingriffe ins Gesundheitssystem m\u00fcssen behutsam und unter Kombination verschiedener Instrumente erfolgen, unter Einbezug der wichtigsten Stakeholder. Voraussetzung jeder Steuerungsintervention ist eine fundierte Bedarfsanalyse und -prognose. Dazu geh\u00f6rt ebenfalls die Erarbeitung eines Berechnungsmodells zum \u00e4rztlichen Bedarf, wobei gleichzeitig m\u00f6glichst rasch mit ersten Berechnungen begonnen werden muss, auch bei vorl\u00e4ufig unvollst\u00e4ndiger Datenlage. Ein solches Modell muss der Vielzahl an Akteuren und derem breiten Spektrum an Rollen im Schweizer Gesundheitssystem Rechnung tragen, welche teils stark divergierende Interessen vertreten.</p><p>Die Wirksamkeit der Steuerungsvorhaben h\u00e4ngt massgeblich davon ab, inwieweit es gelingt, die unterschiedlichen Anforderungen und Interessen aufeinander abzustimmen und gemeinsame, breitabgest\u00fctzte Massnahmen zu erarbeiten und umzusetzen. Dabei sind die Gegebenheiten unseres f\u00f6deralistischen Versorgungssystems zu ber\u00fccksichtigen. Gleichzeitig d\u00fcrfte eine erfolgreiche Steuerung der \u00c4rztedichte eine neue, \u00fcberkantonale Steuerungsebene erfordern: ein nationales Steuerungsgremium mit wirksamer Beteiligung der Akteure, wie es auch die Plattform \"Zukunft \u00e4rztliche Bildung\" vorschl\u00e4gt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat hat den Handlungsbedarf erkannt und verschiedene Massnahmen zur Verbesserung der Datenlage ergriffen. Mehrere der in den letzten Jahren getroffenen Massnahmen sollen die Transparenz gew\u00e4hrleisten, die eine der vier Handlungsfelder der im Januar 2013 vom Bundesrat verabschiedeten umfassenden Strategie Gesundheit 2020 (<a href=\"http://www.ofsp.admin.ch\">www.bag.admin.ch</a> &gt; Themen &gt; Strategien &amp; Politik &gt; Gesundheit 2020) darstellt. Die Bestimmungen der Verordnung \u00fcber die Krankenversicherung zur Erhebung und Verarbeitung der von den Leistungserbringern (Spit\u00e4ler, Pflegeheime, \u00c4rzteschaft) weitergegebenen Daten wurden per 1. August 2016 pr\u00e4zisiert. Wie in der Stellungnahme des Bundesrates zur Interpellation Lohr 13.3115 bereits festgehalten wurde, werden die bestehenden Datenl\u00fccken auch von Bund und Kantonen im Rahmen des Dialogs Nationale Gesundheitspolitik diskutiert.</p><p>Um Transparenz \u00fcber das Angebot und die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen zu schaffen, sollen mit den Erhebungen des Projektes Mars (modules ambulatoires des relev\u00e9s sur la sant\u00e9) gem\u00e4ss den Artikeln 23 und 59a des Bundesgesetzes \u00fcber die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) und dem Bundesstatistikgesetz (SR 431.01) neu auch Daten in der ambulanten Gesundheitsversorgung erhoben werden. Seit dem 15. November 2016 l\u00e4uft die erste Erhebung \"Strukturdaten Arztpraxen und ambulante Zentren\", welche voraussichtlich im Jahr 2018 erste valide Ergebnisse liefern wird. Eine weitere Massnahme zur Schliessung von Datenl\u00fccken mittels des Projektes Mars ist die Erweiterung der Krankenhausstatistik um den spitalambulanten Bereich.</p><p>Der \u00c4rztebestand im Spitalbereich wird seit jeher in der Krankenhausstatistik erfasst. Seit 2014 k\u00f6nnen die \u00c4rzteangaben aus der besagten Statistik mit dem Medizinalberuferegister verkn\u00fcpft werden. Dies erm\u00f6glicht es, die in den Spit\u00e4lern angestellten Fach\u00e4rztinnen und -\u00e4rzte ihrem jeweiligen Fachgebiet zuzuordnen. Zur Verbesserung der Datenlage im Gesundheitswesen tragen auch die Arbeiten der Plattform \"Zukunft \u00e4rztliche Bildung\" bei. Diese Plattform hat im Jahr 2015 eine breitabgest\u00fctzte Themengruppe \"Koordination der \u00e4rztlichen Weiterbildung\" eingesetzt. Diese hat das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) mit der Entwicklung eines Modells beauftragt, mit welchem Prognosen \u00fcber den zuk\u00fcnftigen Bestand und Bedarf an \u00c4rztinnen und \u00c4rzten nach Fachgebiet erstellt werden k\u00f6nnen. Das Obsan f\u00fchrt aktuell verschiedene Testberechnungen durch.</p><p>2. Die Arbeiten der Themengruppe \"Koordination der \u00e4rztlichen Weiterbildung\" sollen mittelfristig Aussagen zum zuk\u00fcnftigen Bedarf an Fach\u00e4rztinnen und Fach\u00e4rzten erm\u00f6glichen. Der Bundesrat erachtet den Einbezug der betroffenen Stakeholder und Akteure im Gesundheitswesen f\u00fcr die Etablierung eines nationalen Gremiums zur Steuerung der \u00c4rztedichte, wie es die Schweizerische Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW) vorschl\u00e4gt, als unabdingbar. Wie der Bundesrat in seiner Stellungnahme zur Interpellation Brand 16.3821 bereits dargelegt hat, bem\u00fcht er sich entschieden darum, eine langfristige Alternative zur Zulassungsbeschr\u00e4nkung (Art. 55a KVG) zu finden, um den Kostenanstieg bei den Leistungen des ambulanten Bereichs einzud\u00e4mmen, der teilweise auf die im Vergleich mit den anderen OECD-L\u00e4ndern sehr hohe \u00c4rztedichte in der Schweiz zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Im Rahmen seiner Arbeiten zum Postulat der SGK-S 16.3000 (13.3265) und zur Motion der SGK-N 16.3001 (12.308) hat das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit mit den Hauptakteuren des ambulanten Bereichs (Versicherer, \u00c4rzteschaft, Patienten und Patientinnen, Kantone) an mehreren Workshops er\u00f6rtert, wie das aktuelle Angebot gemessen und das ad\u00e4quate Angebot abgesch\u00e4tzt werden k\u00f6nnte. Der Vorschlag der SAMW stiess auf grosses Interesse. Der Bundesrat ist bereit, unter Einbezug der Kantone und der Akteure des ambulanten Bereichs die M\u00f6glichkeit zu pr\u00fcfen, Versorgungsregionen und m\u00f6gliche Mechanismen f\u00fcr ein Versorgungsmanagement auf regionaler Ebene zu definieren, wie die SAMW in ihrem Bericht empfiehlt. Diese Arbeiten k\u00f6nnen anlaufen, sobald die erforderlichen Daten - namentlich im Rahmen des genannten Projektes Mars - vorliegen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1487721600000)\/","SubmittedBy":"Schmid-Federer Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1489708800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690520456197)\/","SubmissionDate":"\/Date(1480896000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5006,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}