{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163960,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163960,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3960","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Anpassung unseres Bildungssystems an das von der Digitalisierung gepr\u00e4gte neue Weltbild","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In Anbetracht der v\u00f6llig neuen Weltanschauung, die der Aufschwung der digitalen Technologien herbeigef\u00fchrt hat, wird der Bundesrat gebeten, im Zuge des Dialogs Digitale Schweiz den Auftrag des schweizerischen Bildungssystems in seinem Grundsatz zu \u00fcberdenken. Es gen\u00fcgt nicht, die Jungen mit Tablets und einschl\u00e4gigen Applikationen vertraut zu machen. Sie m\u00fcssen mit dem erforderlichen Werkzeug ausger\u00fcstet werden, um mit dieser neuen Informationsquelle umgehen und die digitale Technologie in einer st\u00e4ndig vielf\u00e4ltiger werdenden Lebenswirklichkeit effizient einsetzen zu k\u00f6nnen. Mit einer grundlegenden \u00dcberarbeitung bestimmter Ans\u00e4tze der Schulbildung kann ein erfolgreicher \u00dcbergang in die digitale Wirtschaft gew\u00e4hrleistet werden.</p><p>Die heutige Herausforderung besteht darin, gesichertes von vermeintlichem Wissen zu unterscheiden. Tats\u00e4chlich m\u00fcssen alle in der Lage sein, die Informationen in der \"Informationsflut\" aus dem Internet zu hierarchisieren, zu vergleichen, zu filtern und einzuordnen. Dies kann jedoch nur dann gelingen, wenn man weiss, wie Wissen geschaffen wird (Grundlage jedes wissenschaftlichen Prozesses). Aus diesem Grund m\u00fcssen diese Kompetenzen bei den Jungen gef\u00f6rdert werden, wenn m\u00f6glich schon w\u00e4hrend der obligatorischen Schulzeit.</p><p>Die andere grosse Herausforderung besteht darin, die M\u00f6glichkeiten, unser Ged\u00e4chtnis in die Cloud auszulagern, voll auszusch\u00f6pfen. Alle gewinnen Zeit (Auswendiglernen wird \u00fcberfl\u00fcssig) und haben unmittelbaren Zugang zu einer quasi unbegrenzten Anzahl von Inhalten und von M\u00f6glichkeiten, sich mit anderen auszutauschen. Daraus entsteht ein gemeinsames, interaktives Werk. Der Form und dem Inhalt der Inputs sind keine Grenzen gesetzt, der Schaffensprozess ist iterativ, alle Formen von Intelligenz k\u00f6nnen sich einbringen.</p><p>Im Gegensatz dazu steht das traditionelle Bildungssystem mit strengeren Normen und Hierarchien, das in erster Linie zwei Arten von Intelligenz verlangt: eine logisch-mathematische und eine verbale. Demgegen\u00fcber sollte der Vielfalt mehr Platz einger\u00e4umt werden. Damit w\u00fcrden die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gut auf die zuk\u00fcnftigen Berufsbilder vorbereitet, und dem schulischen Scheitern k\u00f6nnte entgegengewirkt werden.</p>","ReasonText":"<p>Das International Baccalaureate umfasst seit mehreren Jahren auch einen Kurs in \"Theory of knowledge\", in dem u. a. folgenden Fragen nachgegangen wird: Was ist Wissen? Wie wissen wir, was wir wissen? Was ist eine Tatsache? Wie k\u00f6nnen zwei Gedankeng\u00e4nge verglichen werden? Wie kann die tats\u00e4chliche Wirkung einer Theorie abgesch\u00e4tzt werden? Durch welche Einfl\u00fcsse wird die Wissensbildung verf\u00e4lscht?</p><p>In diesem Kurs lernen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, kritisch an Wissen heranzugehen und angemessene Informationen sinnvoll zu verwenden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Aus Sicht des Bundes kommt der Vermittlung von Kompetenzen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) eine zentrale Bedeutung zu, um den Strukturwandel erfolgreich zu bew\u00e4ltigen. Der Bundesrat hat deshalb in seinem Bericht zu den \"Rahmenbedingungen digitale Schweiz\" die Ausgangslage im Bereich der Bildung analysiert und die verschiedenen bereits bestehenden Massnahmen dargestellt. Die Schweiz ist insgesamt sehr gut aufgestellt. Dennoch ist es aus Sicht des Bundesrates wichtig, hier weiter zu investieren. Aus diesem Grund hat er im Rahmen seiner Strategie Digitale Schweiz entschieden, die Frage der Bildung zu vertiefen und bis Sommer 2017 einen weiteren Bericht vorzulegen.</p><p>Da Fragen nach den Folgen, Chancen und Risiken der Digitalisierung den p\u00e4dagogischen Alltag von der obligatorischen Schule \u00fcber Berufsbildung, Gymnasien und Hochschulen bis hin zur Weiterbildung ber\u00fchren, verfolgt der Bund einen koordinierten Ansatz. Im Rahmen der bildungspolitischen Zusammenarbeit koordinieren Bund und Kantone deshalb ihre Strategien zur Sicherung und Weiterentwicklung der IKT im Bildungswesen.</p><p>Die Ziele der obligatorischen Schule werden im Rahmen der kantonalen Schulhoheit interkantonal \u00fcber sprachregionale Lehrpl\u00e4ne harmonisiert. Die dort verankerten Ziele im Umgang mit IKT sind die F\u00f6rderung des Verst\u00e4ndnisses f\u00fcr Medien und ihre verantwortungsvolle Nutzung, der Erwerb von Anwenderkompetenzen sowie \"Grundkonzepte der Informatik verstehen und zur Probleml\u00f6sung einsetzen\". Im Bereich der gymnasialen Ausbildung wurde 2011 eine St\u00e4rkung der Mint-F\u00e4cher beschlossen, welche die Anzahl der Mittelsch\u00fclerinnen und Mittelsch\u00fcler mit Mint-Schwerpunktfach erh\u00f6hen soll. Zudem ist geplant, die Informatik als Grundlagenfach oder obligatorisches Fach zu verankern. Die Umsetzung erfolgt in den einzelnen Kantonen.</p><p>Die Berufsbildung in der Schweiz zeichnet sich besonders durch den direkten Bezug zur Arbeitswelt aus. Alle Berufsbilder der beruflichen Grundbildung und der h\u00f6heren Berufsbildung werden laufend \u00fcberpr\u00fcft und an die Bed\u00fcrfnisse des Arbeitsmarktes angepasst. Auch werden bei allen beruflichen Grundbildungen im allgemeinbildenden Unterricht der Einsatz und der Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien als eigenst\u00e4ndiger Kompetenzbereich vermittelt. Zudem erarbeiten Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt 2017 in Zusammenarbeit mit Experten der Wissenschaft eine Grundlage f\u00fcr die strategische Weiterentwicklung der Berufsbildung, in welcher auch die Herausforderungen durch die Digitalisierung aufgegriffen werden.</p><p>Eine aktive Rolle nimmt der Bund auch in Sachen Berufsbildungsforschung ein. Er f\u00f6rdert diese mit dem Ziel, eine dauerhafte Infrastruktur auf international anerkanntem wissenschaftlichem Niveau zu erreichen. Auch dank den Forschungsresultaten kann die Schweizer Berufsbildung stetig weiterentwickelt werden. Das Kompetenzzentrum der Berufsbildungsforschung \"Dual-T\" untersucht beispielsweise, inwiefern die Technologien den spezifischen Anforderungen der dualen Berufsbildung entsprechen, und sieht die Technologien vielmehr als Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Lernaktivit\u00e4ten und weniger als Instrument, um auf vorgefertigte Online-Inhalte zuzugreifen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der sozialen Interaktion. Es werden dabei auch digitale Hilfsmittel konzipiert, die f\u00fcr die Erarbeitung neuer Lernaktivit\u00e4ten verwendet werden k\u00f6nnen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1485907200000)\/","SubmittedBy":"B\u00e9gl\u00e9 Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1544745600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1690519770157)\/","SubmissionDate":"\/Date(1481155200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5006,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Medien und Kommunikation"}}