{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164002,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20164002,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.4002","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Verkehrsperspektiven 2040. Wo bleibt die Digitalisierung im Referenzszenario?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat bezieht sich bei der Planung der weiteren Ausbauschritte (Step) f\u00fcr den Personen- und G\u00fcterverkehr auf der Strasse und Schiene unter anderem auf das Referenzszenario der Verkehrsperspektiven 2040 des Bundesamtes f\u00fcr Raumentwicklung (ARE). Dieses Szenario verzichtet explizit auf den Einbezug der Digitalisierung und deren Einfl\u00fcsse auf die Verkehrsentwicklung durch neue Formen wie das autonome Fahren, die Shared Mobility oder den vermehrten Einsatz neuer Technologien zur Steigerung von Kapazit\u00e4t, Auslastung oder Qualit\u00e4t der Strassen- und Schieneninfrastruktur. Ebenfalls nicht mit einbezogen sind neue Entwicklungen im Bereich des mobilen Arbeitens, Home-Office oder Videokonferenzen, die den Arbeitsweg \u00fcberfl\u00fcssig machen k\u00f6nnen. Der Bundesrat wird darum aufgefordert, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wieso bezieht er sich f\u00fcr die Planung der n\u00e4chsten Ausbauschritte trotz der rapiden technologischen Entwicklung nur auf das Referenzszenario? </p><p>2. Wie stellt er sicher, dass gegen\u00fcber dem Referenzszenario beschleunigte technologische oder wirtschaftliche Entwicklungen (forciertes Technologieszenario) in den Ausbauprogrammen noch ber\u00fccksichtigt werden? </p><p>3. In den Alternativszenarien des ARE werden die Einfl\u00fcsse der Digitalisierung vermehrt ber\u00fccksichtigt. Es ist jedoch nicht nachvollziehbar, wie sich diese Einfl\u00fcsse auf die prognostizierten Verkehrsleistungen auswirken. Wie werden in den verschiedenen Szenarien die m\u00f6glichen Einfl\u00fcsse der Digitalisierung im Verkehr mit einbezogen?</p><p>4. Die Amortisationsdauer von Verkehrsinfrastrukturen betr\u00e4gt rund 70 bis 100 Jahre. Welche teuren Ausbauschritte sind tats\u00e4chlich noch notwendig unter Einbezug der digitalen Technologien und der verbesserten Kapazit\u00e4tsauslastung? Wo liegen die Einsparpotenziale?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat geht im Referenzszenario von den heutigen Rahmenbedingungen aus und legt den Schwerpunkt auf beschlossene Massnahmen und Politiken, ohne grundlegende Ver\u00e4nderungen des Verkehrssystems anzunehmen. Kontinuierliche und absehbare technologische und gesellschaftliche Entwicklungen sind entgegen der Aussage im Interpellationstext jedoch Teil der Annahmen des Referenzszenarios (z. B. Weiterentwicklungen bei Antriebstechnologien oder im Bereich des Verkehrsmanagements, vermehrte Nutzung von M\u00f6glichkeiten des Home-Office, mobile \u00e4ltere Generation). Art und Umfang von grundlegenden Ver\u00e4nderungen im Zuge der Digitalisierung sind aus dem aktuellen Kenntnisstand heraus jedoch nicht verl\u00e4sslich zu prognostizieren. Daher basiert die Planung der Ausbauschritte auf einsch\u00e4tzbaren Entwicklungen und absehbaren Tendenzen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten werden.</p><p>2. Mit den Verkehrsperspektiven wurden zus\u00e4tzlich zum Referenzszenario zwei Sensitivit\u00e4ten und drei Alternativszenarien analysiert und in ihren verkehrlichen Wirkungen quantifiziert. Diese Analysen liefern dem Bundesrat aktuelle Anhaltspunkte, wie sich das Verkehrssystem und damit auch der Anspruch an die Ausbauprogramme \u00e4ndern k\u00f6nnten, wenn sich z. B. Bev\u00f6lkerung und Wirtschaft dynamischer als im Referenzszenario angenommen entwickeln oder sich Technologien schneller als erwartet durchsetzen. </p><p>Um auf durchaus denkbare, sprunghafte Entwicklungen im Bereich Technologie und Digitalisierung fr\u00fchzeitig reagieren zu k\u00f6nnen, beobachtet der Bundesrat die Entwicklungen in der Mobilit\u00e4t stetig. Er setzt auf eine rollende Planung, um auf Ver\u00e4nderungen zeitgerecht reagieren zu k\u00f6nnen. Dies bedeutet, dass der Bundesrat die mit einer Digitalisierung verbundenen \u00c4nderungen in ihren Wirkungen analysieren wird und darauf aufbauend Anpassungen an den Ausbauschritten in Betracht ziehen kann.</p><p>3. Die Einfl\u00fcsse der Digitalisierung auf das Verkehrssystem sind vielschichtig, hinsichtlich der Wirkungen nicht eindeutig und daher nur bedingt prognostizierbar. So ist aktuell beispielsweise ungekl\u00e4rt, inwiefern erwartete positive Effekte automatisierter Fahrzeuge hinsichtlich der Steigerung von Kapazit\u00e4ten im Strassennetz durch gegenl\u00e4ufige Effekte wie zus\u00e4tzlichen Verkehr reduziert oder aufgehoben werden.</p><p>Als Einfl\u00fcsse der Digitalisierung wird in den Verkehrsperspektiven z. B. unterstellt, dass ein vermehrter Einsatz automatisierter Fahrzeuge die Kapazit\u00e4ten auf dem Hochleistungsnetz erh\u00f6hen kann, zunehmende Sharing-Konzepte den durchschnittlichen Besetzungsgrad bei Personenwagen steigern oder neue Verkehrsangebote zus\u00e4tzlich Mobilit\u00e4t generieren. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass in den Alternativszenarien stets mehrere Einflussgr\u00f6ssen zeitgleich ver\u00e4ndert und somit Einzeleffekte nicht ausgewiesen werden.</p><p>4. Absch\u00e4tzungen zu Einsparpotenzialen sind derzeit noch mit hohen Unsicherheiten behaftet. Es bedarf vor allem praktischer Tests mit gen\u00fcgend grossen Flotten, um Einsparpotenziale (oder auch gegenl\u00e4ufige Effekte) besser quantifizieren und r\u00e4umlich lokalisieren zu k\u00f6nnen. Der Bundesrat beobachtet laufend die Entwicklungen und wird bei belegbaren Hinweisen hinsichtlich relevanter Wirkungen auf das Verkehrssystem Anpassungen an den Ausbauschritten in Betracht ziehen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1487116800000)\/","SubmittedBy":"FDP-Liberale Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1489708800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690520097920)\/","SubmissionDate":"\/Date(1481673600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5006,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Verkehr"}}