{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164013,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20164013,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.4013","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Klarer Zusammenhang zwischen Alkoholwerbung und \u00fcberm\u00e4ssigem Alkoholkonsum. Es braucht Massnahmen!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die neuesten schweizerischen und europ\u00e4ischen Studien zu beurteilen, die einen klaren Zusammenhang zwischen Alkoholwerbung und \u00fcberm\u00e4ssigem Alkoholkonsum insbesondere bei jungen Menschen aufzeigen, und Vorschl\u00e4ge auszuarbeiten, um die Vermarktung alkoholischer Getr\u00e4nke einzuschr\u00e4nken.</p>","ReasonText":"<p>In der wissenschaftlichen Zeitschrift \"Addiction\" wurde im August 2016 eine neue Studie ver\u00f6ffentlicht, die nachweist, dass bei Jugendlichen zwischen Alkoholwerbung in ihren verschiedenen Formen und der Menge und H\u00e4ufigkeit des Konsums alkoholischer Getr\u00e4nke ein Zusammenhang besteht. An der Studie waren 9000, durchschnittlich 14 Jahre alte Jugendliche aus Deutschland, Italien, den Niederlanden und Polen beteiligt. Interessant ist, dass in diesen L\u00e4ndern zwischen der konsumierten Menge und der Konfrontation mit Werbung trotz unterschiedlichem Umfeld und unterschiedlichen kulturellen Gewohnheiten ein Zusammenhang festgestellt wurde. </p><p>Eine repr\u00e4sentative Umfrage von \"Sucht Schweiz\" hat gezeigt, dass Jugendliche f\u00fcr Alkoholwerbung speziell empf\u00e4nglich sind. Je h\u00e4ufiger die befragten Personen auf Alkoholwerbung aufmerksam wurden, desto h\u00e4ufiger gaben sie an, punktuell Alkohol in riskanten Mengen konsumiert zu haben. Dieser Zusammenhang ist bei den 15- bis 24-J\u00e4hrigen besonders auff\u00e4llig. 33 Prozent der 15- bis 19-J\u00e4hrigen und 40 Prozent der 20- bis 24-J\u00e4hrigen waren der Meinung, dass die Werbung sie zum Konsum motiviert. </p><p>In der Schweiz gibt die Alkoholindustrie j\u00e4hrlich 42 Millionen Franken f\u00fcr Werbung aus. Die Entwicklung des Internets er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Alkoholvermarktung.</p><p>Mehr als die H\u00e4lfte der befragten Personen \u00e4usserte sich positiv zu strengeren Regeln f\u00fcr Alkoholwerbung. Bei den Frauen liegt der Anteil sogar bei 65 Prozent.</p><p>Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es einen klaren Zusammenhang gibt zwischen Alkoholwerbung, einer positiven Rezeption und dem Konsum in riskanten Mengen. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene. Ausserdem wurde best\u00e4tigt, dass Werbebeschr\u00e4nkungen und Preiserh\u00f6hungen wirksame Methoden sind, um die Attraktivit\u00e4t von alkoholischen Getr\u00e4nken zu reduzieren. Dies f\u00fchrt auch zu einer Reduktion der Probleme im Zusammenhang mit dem Alkohol. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Zusammenhang zwischen Alkoholwerbung und dem Konsumverhalten ist anerkannt: In der Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes (BBl 2012 1315) hat der Bundesrat darauf hingewiesen, dass Alkoholwerbung insbesondere auf den Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen einen Einfluss hat und dass Jugendliche, die h\u00e4ufiger Alkoholwerbung ausgesetzt sind, auch mehr trinken. Diese Tatsache ist einer der Gr\u00fcnde, wieso die Werbung f\u00fcr alkoholische Getr\u00e4nke bereits heute speziell reglementiert wird.</p><p>So ist gem\u00e4ss der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenst\u00e4ndeverordnung jegliche Werbung f\u00fcr alkoholhaltige Getr\u00e4nke, welche sich an Jugendliche unter 18 Jahren richtet, untersagt. Zudem erlaubt das Alkoholgesetz bei Spirituosen nur produktebezogene Werbung (also bspw. keine Darstellung eines positiven Lebensstils) und untersagt alle Formen von Verg\u00fcnstigungen oder Sonderangeboten.</p><p>Sowohl die Lebensmittel- wie auch die Alkoholgesetzgebung wurden vor Kurzem im Parlament beraten: Minderheitsantr\u00e4ge, welche die f\u00fcr Spirituosen geltenden Werbeeinschr\u00e4nkungen auf alle alkoholischen Getr\u00e4nke ausweiten wollten, wurden abgelehnt. Deshalb erachtet es der Bundesrat gegenw\u00e4rtig nicht als opportun, in dieser Sache weiter gehende Einschr\u00e4nkungen vorzuschlagen.</p><p>Der Bundesrat setzt sich aber weiterhin f\u00fcr die Reduktion von Alkoholmissbrauch ein. Von 2008 bis 2016 erfolgte dies im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Programms Alkohol (NPA). Dieses Engagement wird in den zwei neuen Strategien \"Nationale Strategie Sucht 2017-2024\" und \"Nationale Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten 2017-2024\" fortgef\u00fchrt. Die Strategien sind zug\u00e4nglich unter <a href=\"http://www.bag.admin.ch\">www.bag.admin.ch</a> &gt; Themen &gt; Strategien &amp; Politik &gt; Nationale Gesundheitsstrategien.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1487116800000)\/","SubmittedBy":"Fehlmann Rielle Laurence","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1544745600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763107754023)\/","SubmissionDate":"\/Date(1481673600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5006,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Gesundheit"}}