{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164055,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20164055,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.4055","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"AKW Beznau und G\u00f6sgen. Schweiz pr\u00fcft Sicherheit auf dem Papier statt abzuschalten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>\"Das Eidgen\u00f6ssische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) fordert von den Kernkraftwerken Beznau und G\u00f6sgen, dass sie die Qualit\u00e4t und die Ausf\u00fchrung der Schmiedeteile f\u00fcr die Dampferzeuger hinsichtlich der Einhaltung der Materialspezifikationen \u00fcberpr\u00fcfen. Das Ensi reagiert damit auf Informationen aus Frankreich\" (Zitat aus der Medienmitteilung des Ensi vom 13. Dezember 2016). </p><p>Um rasch erste Erkenntnisse zu haben, fordert das Ensi eine vertiefte \u00dcberpr\u00fcfung der Herstellungsunterlagen. In Frankreich sind die betroffenen Werke zur effektiven Nachpr\u00fcfung des Karbongehalts der Dampferzeuger abgestellt worden.</p><p>1. Kann der Nachweis der Unversehrtheit der betroffenen Bauteile in den Atomkraftwerken Beznau und G\u00f6sgen durch das alleinige Studium von Dokumenten, also ohne die Analyse von Stahlproben aus dem Atomkraftwerk, erbracht werden? </p><p>2. K\u00f6nnte es sein, dass m\u00f6gliche Versorgungsprobleme das Ensi dazu bewogen haben, die Sicherheit nur anhand von Dokumenten zu \u00fcberpr\u00fcfen, statt wie in Frankreich eine Abschaltung zu veranlassen? </p><p>3. In Frankreich wurde zur \u00dcberpr\u00fcfung des Materials eine Abschaltung der AKW angeordnet. Welche Sicherheitsbedenken werden in Frankreich anders gewichtet als in der Schweiz?</p><p>4. Die erste Warnung zu Fehlern in Reaktorbestandteilen kam aus dem belgischen Reaktor von Tihange. Warum hat das Ensi damals nicht sofort reagiert und erst Sicherheitsmassnahmen ergriffen, nachdem Frankreich gehandelt hatte?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Nach Angaben des Eidgen\u00f6ssischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) ist das Ziel der vertieften \u00dcberpr\u00fcfung der Herstellungsunterlagen, rasch einen ersten \u00dcberblick \u00fcber die Herstellung der Dampferzeuger zu erhalten. Daraus ergeben sich Informationen bez\u00fcglich der wichtigsten Sachverhalte. Gest\u00fctzt auf diese Unterlagen ist in einem zweiten Schritt ein Konzept f\u00fcr die weitere Sicherheitsbewertung abzuleiten.</p><p>2./3. Auch in Frankreich wurden die Kernkraftwerke nicht sofort abgestellt. Erste \u00dcberpr\u00fcfungen im Sommer 2016 hatten in Frankreich ergeben, dass Dampferzeuger in 12 der 58 franz\u00f6sischen Reaktoren im Hinblick auf erh\u00f6hten Kohlenstoffgehalt genauer untersucht werden mussten. Die franz\u00f6sische Aufsichtsbeh\u00f6rde, die Autorit\u00e9 de s\u00fbret\u00e9 nucl\u00e9aire (ASN), verf\u00fcgte im Herbst 2016 gegen\u00fcber den betroffenen Anlagen, dass sie die geforderten Messungen und Berechnungen durchzuf\u00fchren h\u00e4tten. 7 der 12 Reaktoren standen zum Zeitpunkt der Verf\u00fcgung schon still. Die \u00fcbrigen betroffenen Reaktoren wurden Ende 2016/Anfang 2017 f\u00fcr die Vornahme der Arbeiten vom Netz genommen.</p><p>Auch die Schweizer Aufsichtsbeh\u00f6rde, das Ensi, sieht aus sicherheitstechnischer Sicht keinen Anlass, die beiden Anlagen G\u00f6sgen und Beznau kurzfristig vom Netz zu nehmen. Allf\u00e4llige zerst\u00f6rungsfreie Pr\u00fcfungen am Dampferzeuger k\u00f6nnen w\u00e4hrend eines ordentlichen Revisionsstillstands durchgef\u00fchrt werden.</p><p>In Frankreich sind die Untersuchungen inzwischen weitgehend abgeschlossen. Es hat sich gezeigt, dass auch die Dampferzeuger mit einem erh\u00f6hten Kohlenstoffgehalt robust sind und kein erh\u00f6htes Risiko darstellen.</p><p>4. Die Befunde in den Reaktordruckbeh\u00e4ltern in Belgien haben nichts mit den \u00dcberpr\u00fcfungen der Dampferzeuger zu tun. Ausl\u00f6ser f\u00fcr die \u00dcberpr\u00fcfung der Dampferzeuger waren Informationen aus Frankreich, wonach der Stahl der Dampferzeuger stellenweise einen zu hohen Kohlenstoffanteil aufweisen k\u00f6nnte.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1487116800000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1544745600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690520351987)\/","SubmissionDate":"\/Date(1481760000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5006,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Energie"}}