{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164076,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20164076,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.4076","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Stipendien- und Darlehenssystem f\u00fcr Weiterbildungsmassnahmen bei \u00e4lteren Arbeitnehmenden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, das Stipendien- und Darlehenssystem f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmende auszubauen.</p>","ReasonText":"<p>F\u00fcr viele \u00e4ltere Arbeitnehmende ist es sehr schwierig, aufwendige Weiterbildungen zu finanzieren (Weiterbildungskosten, Zeit und Lebenskosten). Das Problem betrifft Frauen st\u00e4rker als M\u00e4nner, da sie vom Arbeitgeber weniger Unterst\u00fctzung erhalten und h\u00e4ufiger phasenweise aus dem Erwerbsprozess aussteigen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Anteil der \u00fcber 50-j\u00e4hrigen Arbeitskr\u00e4fte wird in der Schweiz demografisch bedingt immer gr\u00f6sser. Diese Entwicklung r\u00fcckt die Stellung \u00e4lterer Arbeitnehmender auf dem Arbeitsmarkt st\u00e4rker in den Fokus. Gleichzeitig konnte die Erwerbsbeteiligung von \u00e4lteren Personen in den beiden letzten Jahrzehnten von 62 Prozent auf 75 Prozent erh\u00f6ht werden. Damit weist die Schweiz im Quervergleich mit den OECD-Staaten eine der h\u00f6chsten Erwerbst\u00e4tigenquoten auf. Zudem sind \u00e4ltere Arbeitnehmende im Vergleich zu j\u00fcngeren weniger h\u00e4ufig von Arbeitslosigkeit betroffen. Verliert eine Person \u00fcber 50 Jahre ihre Arbeitsstelle, so f\u00e4llt es ihr jedoch vergleichsweise schwer, eine neue Anstellung zu finden. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind allerdings vielf\u00e4ltig; mangelnde Weiterbildung ist nur ein m\u00f6glicher Faktor. Eine Studie der OECD zu Alterung und Besch\u00e4ftigungspolitik zeigt auf, dass die Schweiz im internationalen Vergleich eine besonders hohe Teilnahme von \u00e4lteren Arbeitnehmenden an Weiterbildung verzeichnet.</p><p>Der Bundesrat ist sich der spezifischen Herausforderungen \u00e4lterer Arbeitnehmender bewusst und hat darum verschiedene Massnahmen ergriffen. Er hat am 9. November 2016 das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung beauftragt, bis Ende April 2017 Konzepte f\u00fcr eine allf\u00e4llige finanzielle Unterst\u00fctzung von Weiterbildungen zu entwickeln. Es sollen gering qualifizierte Erwerbst\u00e4tige und insbesondere \u00e4ltere Arbeitnehmende anvisiert werden. Als f\u00fcr diese Zielgruppe denkbare Finanzierungsinstrumente zur Erh\u00f6hung der Weiterbildungsbeteiligung wurden Bildungsgutscheine, Massnahmen der Arbeitslosenversicherung sowie Branchenfonds identifiziert. Der Einsatz der erw\u00e4hnten Instrumente soll nun konkretisiert werden.</p><p>Vertieft zu pr\u00fcfen sind insbesondere die Zielgruppenerreichung, die Arbeitsmarktorientierung sowie die finanziellen Auswirkungen und die Rechtsgrundlagen. Die Herausforderungen der Digitalisierung, die in manchen Berufsfeldern beschleunigte Anpassungen erfordern und den Weiterbildungsbedarf erh\u00f6hen, betreffen insbesondere auch \u00e4ltere Arbeitnehmende; dies wird bei der Konzipierung der Massnahme entsprechend ber\u00fccksichtigt. Das Instrument \"Stipendien und Darlehen\" hingegen wird nicht weiterverfolgt, da damit die Arbeitsmarktrelevanz nicht optimal sichergestellt werden kann und es zudem weitestgehend in die Zust\u00e4ndigkeit der Kantone f\u00e4llt.</p><p>Weiter hat die nationale Konferenz \"\u00c4ltere Arbeitnehmende\" 2016 bereits zum zweiten Mal getagt. Die Vertreterinnen und Vertreter des Bundes, der Kantone und der Sozialpartner waren sich einig, dass die bisherigen Massnahmen in den Bereichen \"Instrumentarium der Arbeitslosenversicherung\", \"F\u00f6rderung der beruflichen Qualifikation\", \"Sensibilisierung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der \u00d6ffentlichkeit\" sowie \"Altersvorsorge\" zielf\u00fchrend und darum konsequent umzusetzen sind. Darunter f\u00e4llt auch die Ber\u00fccksichtigung von Weiterbildungsbestimmungen bei der Verl\u00e4ngerung bestehender und der Aushandlung neuer Gesamtarbeitsvertr\u00e4ge. Die Sozialpartner bekr\u00e4ftigten an der Konferenz zudem ihr Bestreben, ihre Mitgliederverb\u00e4nde f\u00fcr die zentrale Bedeutung beruflicher Weiterbildungen im Rahmen der betrieblichen Bed\u00fcrfnisse und der Personalpolitik zu sensibilisieren. Im Fr\u00fchjahr 2017 ist die n\u00e4chste Konferenz geplant.</p><p>Aufgrund der laufenden Arbeiten erachtet der Bundesrat das Anliegen des Motion\u00e4rs als erf\u00fcllt und beantragt deshalb die Ablehnung der Motion.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1485907200000)\/","SubmittedBy":"Aebischer Matthias","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1544745600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690519772533)\/","SubmissionDate":"\/Date(1481760000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5006,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}