{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20164118,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20164118,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.4118","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Das Medizinstudium mit Medical Schools reformieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, das Medizinstudium in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen und Hochschulen zu reformieren und im Rahmen der Botschaft zur F\u00f6rderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2021-2024 das System der Medical Schools einzuf\u00fchren. Gest\u00fctzt auf den Bericht des Staatssekretariats f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation aus dem Jahr 2015 sorgt er insbesondere daf\u00fcr, dass mit der Einf\u00fchrung von Medical Schools die Medizinstudienkosten reduziert werden, die Hausarztmedizin weiter gef\u00f6rdert wird und der Numerus clausus abgeschafft wird.</p>","ReasonText":"<p>Mit der BFI-Botschaft 2017-2020 wurde beschlossen, dass das Spezialprogramm f\u00fcr Humanmedizin, f\u00fcr das 100 Millionen Franken zur Verf\u00fcgung gestellt werden, im Jahr 2017 gestartet wird. Das Ziel besteht darin, die Anzahl Studienabg\u00e4ngerinnen und Studienabg\u00e4nger im Bereich Humanmedizin von 860 im Jahr 2014 auf 1350 im Jahr 2025 zu steigern. \u00dcber die Notwendigkeit des Programms bestehen keine Zweifel, es ist aber leider zeitlich begrenzt. 2020 l\u00e4uft es aus - und danach haben die Kantone hohe Kosten zu tragen.</p><p>Die Einf\u00fchrung von Medical Schools nach dem angels\u00e4chsischen Modell w\u00fcrde es endlich erm\u00f6glichen, das Problem hoher Medizinstudienkosten anzugehen. An den Medical Schools wird das Studium in einen rein pr\u00e4klinischen Bachelorabschluss und einen klinischen Masterabschluss unterteilt. Im Medizinstudium nach heutigem Muster ist hingegen die klinische Lehre schon auf Bachelorstufe \u00fcblich. Diese Mischstruktur f\u00fchrt zu einem Mangel an Transparenz bei den Studienkosten, wie ein Bericht des Staatssekretariats f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation aufzeigt.</p><p>Das System der Medical Schools w\u00fcrde es zudem erm\u00f6glichen, dass der Zugang zum Master in Medizin - dort, wo die Kapazit\u00e4ten erh\u00f6ht werden m\u00fcssen - auch Studierenden aus naturwissenschaftlichen Studieng\u00e4ngen oder aus dem Pflege- und Gesundheitsbereich offenst\u00fcnde. Dies w\u00fcrde zus\u00e4tzliche Wege zum Medizinstudium er\u00f6ffnen, die Gesamtkosten reduzieren und den Numerus clausus, wie er in bestimmten Kantonen angewendet wird, \u00fcberfl\u00fcssig machen. Dank Medical Schools k\u00f6nnte man auch die pr\u00e4klinische Ausbildung optimieren und besser ausrichten, einschliesslich in Bezug auf die Hausarztmedizin.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Ausgestaltung von Ausbildungsangeboten geh\u00f6rt in die Kernkompetenz der Hochschulen und ihrer Tr\u00e4gerschaften. Entsprechend hat der Bund keine Kompetenz, das System der Medical Schools an den kantonalen Universit\u00e4ten einzuf\u00fchren. Der Bundesrat teilt aber die in der Motion formulierten Ziele, wonach die Kosten f\u00fcr ein Medizinstudium unter Wahrung der Qualit\u00e4t der Ausbildung m\u00f6glichst reduziert werden sollen, die Hausarztmedizin bereits w\u00e4hrend der universit\u00e4ren Ausbildung verst\u00e4rkt gef\u00f6rdert sowie f\u00fcr eine m\u00f6glichst faire Selektion der Studienanw\u00e4rterinnen und -anw\u00e4rter gesorgt werden soll.</p><p>Der Bundesrat hat die F\u00f6rderung der Humanmedizinerausbildung als Schwerpunkt in die BFI-Botschaft 2017-2020 aufgenommen. Mit dem von Bund und Kantonen in der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) verabschiedeten Sonderprogramm soll die Anzahl Masterabschl\u00fcsse in Humanmedizin pro Jahr bis sp\u00e4testens 2025 auf mindestens 1300 erh\u00f6ht werden. Dies entspricht einer Steigerung um rund 50 Prozent im Vergleich zu heute. Die von den Universit\u00e4ten und ihren Tr\u00e4gern eingereichten und von Swissuniversities koordinierten Projekte im Rahmen des Sonderprogramms tragen auch den von der Motion\u00e4rin erw\u00e4hnten Anliegen Rechnung: So ber\u00fccksichtigt die Mehrheit der Projekte die Hausarztmedizin sowie die Interprofessionalit\u00e4t verst\u00e4rkt in den Studienprogrammen. Die Kosten pro Abschluss sollen zudem bei gleichbleibend hoher Qualit\u00e4t der Ausbildung gehalten oder reduziert werden. Schliesslich werden neue Studienangebote und Kooperationen im Vergleich zu heute zu einer st\u00e4rkeren Diversifikation der Curricula (Bachelor-Master-Tracks) f\u00fchren.</p><p>Die Universit\u00e4ten Lausanne und Genf zusammen mit der ETH Lausanne sowie die Universit\u00e4t Z\u00fcrich zusammen mit der ETH Z\u00fcrich wenden bereits eine Art von Medical School an, indem sie f\u00fcr Bachelorabsolventinnen und -absolventen aus naturwissenschaftlichen Fachrichtungen eine einj\u00e4hrige Passerelle anbieten, die den Zugang zu einem Medizinmaster der Universit\u00e4ten Lausanne oder Genf bzw. Z\u00fcrich erm\u00f6glicht.</p><p>Die von der Motion\u00e4rin unterstrichene Kostentransparenz in der Medizinerausbildung wird im Rahmen eines Projekts der SHK sowie der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) erarbeitet, mit dem Ziel, die gesamten Kosten des Humanmedizinstudiums, inklusive der Kosten der klinischen Ausbildung an den Spit\u00e4lern, zu ermitteln und damit auch eine Vergleichsgrundlage f\u00fcr Effizienzanreize zu erstellen. Im Hinblick auf die BFI-Botschaft 2021-2024 soll zudem der heutige Finanzierungsmechanismus des Bundes im Bereich der Humanmedizin auf seine Wirkung hin gepr\u00fcft werden, mit dem Ziel, wirksame Anreize zur Effizienzsteigerung in der Humanmedizinerausbildung zu schaffen.</p><p>Was den Numerus clausus betrifft, muss festgehalten werden, dass die Nachfrage nach Studienpl\u00e4tzen das Angebot, insbesondere in der klinischen Ausbildung an den Spit\u00e4lern, bei Weitem \u00fcbertrifft. An diesem Nachfrage\u00fcberhang, der vor allem an den Universit\u00e4ten Basel, Bern und Z\u00fcrich besteht, w\u00fcrde auch die Einf\u00fchrung einer Medical School kaum etwas \u00e4ndern k\u00f6nnen.</p><p>Angesichts der verschiedenen national koordinierten und mehrheitlich bereits laufenden Massnahmen der Universit\u00e4ten und ihrer Tr\u00e4ger im Bereich der Humanmedizinerausbildung erachtet es der Bundesrat nicht als zielf\u00fchrend, in diesen Prozess einzugreifen. Der Bundesrat ist aber bereit, zu gegebener Zeit die Umsetzung der Massnahmen auf ihre Zielerreichung hin zu evaluieren und auf dieser Basis zusammen mit den Kantonen die Situation neu zu beurteilen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1485907200000)\/","SubmittedBy":"Bulliard-Marbach Christine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1544745600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690520391280)\/","SubmissionDate":"\/Date(1481846400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5006,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Gesundheit"}}