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Frage","BusinessTypeAbbreviation":"Fra.","Title":"Er\u00f6ffnung Gottardo 2016. Rolle der Kirche","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Dass man sich bei diesem grossen Ereignis der Er\u00f6ffnung auch Gedanken gemacht hat \u00fcber die Wichtigkeit und Rolle der Kirche, finde ich sehr positiv.</p><p>Dass erst auf Intervention die Protestanten ber\u00fccksichtigt wurden, k\u00f6nnte schon Fragen aufwerfen.</p><p>- Welche Erwartung hat der Bundesrat mit der Einladung des Imam an die Er\u00f6ffnungsfeier?</p><p>- Ist man sich bewusst, dass der Glaube an die Botschaft des Korans in der Konsequenz immer mehr provoziert und Probleme macht?</p><p>- Ist der Bundesrat bereit, solche oder \u00e4hnliche Er\u00f6ffnungen in Zukunft sorgf\u00e4ltiger zu planen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Grundidee der Segnung des Gotthard-Basistunnels war, das Verbindende des Tunnels auch in der Segnung zu zeigen. Darum sollte von jeder grossen monotheistischen Religion - und nicht Konfession - je ein Vertreter die Segnung vornehmen: ein Christ, ein Jude und ein Moslem. Es sollte gezeigt werden, dass Menschen verschiedener Herkunft und verschiedener Religionszugeh\u00f6rigkeit in der Schweiz friedlich zusammenleben und zusammenarbeiten k\u00f6nnen. Am Bau des Gotthard-Basistunnels waren auch Arbeiter muslimischen Glaubens beteiligt.</p><p>Auch wenn der christliche Glaube nicht in allen Staaten mit muslimischer Religion anerkannt ist, ist dies kein Grund f\u00fcr die Schweiz, analog zu handeln. Offenheit, Religionsfreiheit und Toleranz sind urschweizerische Tugenden. Deshalb haben in der Schweiz ebenso wie an der Segnung des Gotthard-Basistunnels verschiedene Religionen ihren Platz.</p><p>Die Zeremonie wollte auch die Einheit der Christen symbolisieren. Auf Anfrage hatte der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen in der Schweiz einstimmig Pater Martin Werlen als Vertreter aller Getauften bestimmt. Anschliessend mussten alle Beteiligten feststellen, dass diese Idee einigen Gl\u00e4ubigen M\u00fche bereitete. Aus diesem Grund wurde beschlossen, dass die Christen durch zwei Personen vertreten sein sollten - eine aus der katholischen und eine aus der protestantischen Tradition.</p><p>\u00c4hnliche Er\u00f6ffnungen wie das Jahrhundertbauwerk des Gotthard-Basistunnels stehen zurzeit keine mehr an. Der Bundesrat ist der Meinung, dass bei der Planung der Er\u00f6ffnungsfeier sorgf\u00e4ltig vorgegangen wurde und fr\u00fchzeitig der Dialog mit Vertretern der Kirchen stattgefunden hat. Als festgestellt wurde, dass die Idee der interreligi\u00f6sen Feier auf Widerstand stiess, hat das UVEK reagiert. </p>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1465171200000)\/","SubmittedBy":"von Siebenthal Erich","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1465171200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690521673370)\/","SubmissionDate":"\/Date(1464566400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5004,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":null,"FirstCouncil1Name":null,"FirstCouncil1Abbreviation":null,"FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr|Kultur"}}