{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20171019,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20171019,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.1019","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Grenzwachtkorps. Personalpflege statt teure Werbekampagnen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Kanton Genf ist derzeit ein Tram unterwegs, das vollumf\u00e4nglich mit Werbung f\u00fcr das Grenzwachtkorps beschriftet ist.</p><p>Sehr stossend und unverst\u00e4ndlich ist, dass diese Werbekampagne l\u00e4uft, w\u00e4hrend gleichzeitig Spar- und Abbaupl\u00e4ne aufgrund der Budgetk\u00fcrzungen durchgezogen werden.</p><p>Personalrekrutierung ist sicher wichtig, doch sollten die Mittel besser f\u00fcr die Personalpflege eingesetzt werden, da die Mitarbeitenden des Grenzwachtkorps unter hoher Arbeitsbelastung leiden und viele \u00dcberstunden leisten. Viele Grenzw\u00e4chterinnen und Grenzw\u00e4chter leisten ihre Eins\u00e4tze in anderen Regionen und nehmen daf\u00fcr private Unannehmlichkeiten in Kauf.</p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Was kostet diese Werbekampagne? Ist sie auf den Kanton Genf beschr\u00e4nkt, oder findet sie schweizweit statt?</p><p>2. Warum werden diese Mittel nicht f\u00fcr Lohnmassnahmen oder zus\u00e4tzliches Personal investiert?</p><p>3. Welche Massnahmen zur Personalpflege werden getroffen, um die hohen Belastungen aufzufangen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Werbekampagne kostet insgesamt zirka 140 000 Schweizerfranken. Darin inbegriffen sind die \u00e4ussere Beschriftung und die innere Ausstattung mit H\u00e4ngekartons und Flyern. Das Tram f\u00e4hrt insgesamt f\u00fcnf Monate w\u00e4hrend der gesamten Betriebszeit auf diversen Linien des Streckennetzes des Genfer Transportunternehmens TPG (transports publics genevois). Eine solche Kampagne wird das erste Mal durchgef\u00fchrt und ist auf die Region Genf beschr\u00e4nkt. Der Grund liegt in den langj\u00e4hrigen Rekrutierungsschwierigkeiten in dieser Grenzwachtregion. Daf\u00fcr sind namentlich folgende Umst\u00e4nde verantwortlich:</p><p>Genf ist ein urbanes Gebiet mit viel grenz\u00fcberschreitendem Waren- und Personenverkehr. Nur knapp die H\u00e4lfte der Einwohner sind Schweizer, was eine Voraussetzung f\u00fcr den Dienst beim Grenzwachtkorps (GWK) ist. Zudem sind die Lebenshaltungskosten sehr hoch. Das Rekrutierungsumfeld in Genf ist dementsprechend beschr\u00e4nkt. Aus diesen Gr\u00fcnden sah sich das GWK gezwungen, neue Massnahmen zu ergreifen. Das Tram ist auff\u00e4llig und wird - im Gegensatz zu Anzeigen in Zeitungen - besser wahrgenommen. Gleichzeitig bietet es die M\u00f6glichkeit, sich durch die ausgelegten Flyer direkt zu informieren. Die Kampagne hat denn auch bereits Wirkung gezeigt und zu deutlich mehr Bewerbungen gef\u00fchrt.</p><p>2. Um den Personalbestand des GWK von gut 2000 Personen schweizweit aufrechtzuerhalten, sind st\u00e4ndige Rekrutierungsmassnahmen notwendig. J\u00e4hrlich wird ein bescheidenes Budget daf\u00fcr reserviert, mit dem versucht wird, ein optimales Ergebnis zu erzielen. Jede Region erh\u00e4lt jeweils einen ihrer Situation und ihren Herausforderungen angepassten Anteil. Das Budget f\u00fcr die Werbemassnahmen wurde f\u00fcr diese Kampagne nicht erh\u00f6ht. Mit dem f\u00fcr diese Kampagne eingesetzten Budget l\u00e4sst sich auf Lohnebene oder gar im Personalbestand kaum etwas bewirken. Zudem ist die Eidgen\u00f6ssische Zollverwaltung an die finanziellen Vorgaben des Parlamentes gebunden.</p><p>3. Die Personalpflege ist ein wichtiger Bestandteil der F\u00fchrungsarbeit im GWK. Gerade aufgrund der aktuellen Migrationslage und der terroristischen Bedrohungen sind die Grenzw\u00e4chterinnen und Grenzw\u00e4chter stark gefordert. Daher versucht das GWK, mit allen zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln und Massnahmen diese Mehrbelastungen aufzufangen. So arbeitet das GWK auf allen Ebenen daran, die Rahmenbedingungen f\u00fcr den Einsatz stetig zu optimieren. Dabei ist es entscheidend, dass die Region Genf offene Stellen m\u00f6glichst rasch besetzen kann. Dies bringt eine Entlastung der Mitarbeitenden vor Ort und eine Verminderung von unn\u00f6tiger Reisezeit im Zusammenhang mit Verst\u00e4rkungseins\u00e4tzen, was wiederum dem ganzen GWK zugutekommt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1494374400000)\/","SubmittedBy":"Gysi Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1494374400000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|24|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1750803800597)\/","SubmissionDate":"\/Date(1489708800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5007,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Finanzwesen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}