{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173037,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173037,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3037","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Bewertung der Auswirkungen von Robotern auf das Sozialversicherungssystem","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Auswirkungen der Robotik auf das Sozialversicherungssystem abzusch\u00e4tzen und zu pr\u00fcfen, wie die Roboter in das bestehende Sozialversicherungssystem integriert werden k\u00f6nnten. Dazu soll er insbesondere die M\u00f6glichkeit eines hypothetischen sozialversicherungspflichtigen Einkommens f\u00fcr Roboter in Betracht ziehen.</p>","ReasonText":"<p>Roboter und k\u00fcnstliche Intelligenz sind die pr\u00e4gendsten technologischen Innovationen unserer Zeit und werden bald unser Verst\u00e4ndnis von Erwerbsleben und Besch\u00e4ftigung revolutionieren. Der Fortschritt dieser Technologien ist beachtlich: Die j\u00e4hrliche Zahl an Patenten in diesem Bereich hat sich in zehn Jahren verdreifacht, die Verkaufszahlen f\u00fcr Roboter steigen im Durchschnitt um 17 Prozent pro Jahr. Die OECD hat in einer einschl\u00e4gigen Studie festgestellt, dass fast 25 Prozent der Arbeitspl\u00e4tze direkt von der Automatisierung betroffen und teilweise bedroht sein werden. So entstehen durch die Roboter zahlreiche Herausforderungen und Risiken, die die berufliche Zukunft eines immer gr\u00f6sseren Teils unserer Gesellschaft ungewiss werden lassen. Daher ist es dringend notwendig, die Risiken dieser neuen Wechselbeziehung einzud\u00e4mmen, indem schon heute untersucht wird, welche Folgen diese Entwicklung f\u00fcr die Arbeitswelt hat und welche L\u00f6sungen es daf\u00fcr gibt.</p><p>Der Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen durch die Entwicklung von Robotern stellt eine grosse Herausforderung f\u00fcr das schweizerische Sozialversicherungssystem dar. Die Roboter k\u00f6nnten zu einer betr\u00e4chtlichen Schw\u00e4chung der Finanzierung der Sozialversicherungen beitragen. Durch den von ihnen verursachten Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen nehmen die f\u00fcr die Finanzierung der Sozialversicherungen notwendigen Beitr\u00e4ge ab, w\u00e4hrend die Zahl der Arbeitslosen eine \u00dcberbelastung des Systems verursachen k\u00f6nnte. Das ist umso problematischer, da die AHV und die IV zu einem grossen Teil mit den Versicherten- und Arbeitgeberbeitr\u00e4gen finanziert werden. \u00dcberdies k\u00f6nnte durch die Robotik die Umsetzung des Prinzips der Arbeitsmarktintegration, auf dem die IV, die ALV und auch die Sozialhilfe beruhen, besonders erschwert werden. F\u00fcr die neu geschaffenen Arbeitspl\u00e4tze sind immer h\u00f6here Kompetenzen n\u00f6tig, die die Arbeitslosen nicht haben und nur mit M\u00fche erwerben k\u00f6nnen. Daher w\u00e4re es wichtig, die Auswirkungen der Robotik auf das Sozialversicherungssystem abzusch\u00e4tzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bericht des Bundesrates vom 11. Januar 2017 \u00fcber die zentralen Rahmenbedingungen der digitalen Wirtschaft, der innerhalb der Strategie Digitale Schweiz eine Standortbestimmung vornimmt, sieht keinen unmittelbaren Bedarf f\u00fcr eine grundlegende Revision des geltenden Sozial- und Steuersystems. Ausgehend vom derzeitigen Kenntnisstand ist es \u00fcberdies nicht m\u00f6glich, allf\u00e4llige negative Auswirkungen der Digitalisierung der Wirtschaft auf die Gesamtbesch\u00e4ftigung abzusch\u00e4tzen.</p><p>Im Rahmen des Berichtes zum Postulat Reynard 15.3854, \"Automatisierung. Risiken und Chancen\", wird der Bundesrat verschiedene arbeitsmarktbezogenen Fragen im Zusammenhang mit der Automatisierung der Wirtschaft behandeln. Dabei wird er auch die Folgen des Automatisierungsprozesses auf die Sozialversicherungen pr\u00fcfen.</p><p>Der Bericht befasst sich mit einer zentralen Herausforderung, mit der das Sozialversicherungssystem in den n\u00e4chsten Jahren konfrontiert sein k\u00f6nnte: die Sicherung der nachhaltigen Finanzierung der Sozialversicherungen in einem sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld, gepr\u00e4gt von Fortschritten im Bereich Robotik und k\u00fcnstlicher Intelligenz. Der Bundesrat schl\u00e4gt daher vor, die Auswirkungen der Robotisierung auf die Steuersubstrate und die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge bereits im Rahmen des Berichtes, den das Postulat Schwaab 17.3045, \"Eine Prospektivstudie \u00fcber die Auswirkungen der Robotisierung in der Wirtschaft auf das Steuerwesen und auf die Finanzierung der Sozialversicherungen\", verlangt, zu evaluieren. Eine weitere Studie w\u00fcrde daher keinen Mehrwert bringen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1496966400000)\/","SubmittedBy":"Reynard Mathias","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1552953600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|36|44|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690519616570)\/","SubmissionDate":"\/Date(1488326400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5007,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Wissenschaft und Forschung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz"}}