{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173084,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173084,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3084","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Knoten Wil/F\u00fcrstenland. In Infrastruktur investieren statt in Ausgleichsmassnahmen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Mit dem Bundesgesetz \u00fcber die zuk\u00fcnftige Entwicklung der Bahninfrastruktur wurde die gesetzliche Grundlage f\u00fcr Beschleunigungsmassnahmen und die Leistungssteigerung auf der Strecke Winterthur-St. Gallen sowie f\u00fcr deren Finanzierung aus dem Fin\u00f6V-Fonds (Finanzierung f\u00fcr die Eisenbahn-Grossprojekte) geschaffen. Die zugeh\u00f6rige Botschaft weist f\u00fcr den Korridor einen Betrag von 140 Millionen Franken aus. Die Inbetriebnahme der Durchmesserlinie brachte neben Verbesserungen auf der Strecke Winterthur-St. Gallen im Raum Wil auch Verschlechterungen, dies als Folge von Trassierungskonflikten. Mit der absehbaren Inbetriebnahme der Ausweichstelle f\u00fcr den G\u00fcterverkehr im Raum Elgg werden die Probleme auf der Teilstrecke Winterthur-Wil behoben. Die Konflikte zwischen dem Personenverkehr (internationale Ost-West-Achse Z\u00fcrich-M\u00fcnchen), dem nationalen Personenverkehr, dem regionalen Personenverkehr (S-Bahn St. Gallen) sowie dem G\u00fcterverkehr auf dem Abschnitt Wil-St. Gallen(-St. Margrethen) haben sich hingegen weiter versch\u00e4rft und behindern die notwendigen Verbesserungen im Fernverkehr und im S-Bahn-Verkehr im Raum Wil/F\u00fcrstenland. Statt in einmalige Infrastrukturmassnahmen zur Behebung der Trassierungskonflikte wird in j\u00e4hrlich wiederkehrende betriebliche Ausgleichsmassnahmen investiert.</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>1. Welche vorgesehenen Beschleunigungsmassnahmen und Leistungssteigerungen auf der Strecke Winterthur-St. Gallen (gem\u00e4ss Planung ZEB) wurden bisher umgesetzt? Welche Massnahmen und Finanzmittel sind noch offen?</p><p>2. Welche L\u00f6sungen f\u00fcr die Trassierungskonflikte des Streckenkorridors Winterthur-Wil-St. Gallen-St. Margrethen(-M\u00fcnchen) hat die in der Antwort zur Interpellation 16.3094 erw\u00e4hnte Arbeitsgruppe unterdessen erarbeitet?</p><p>3. Welche Massnahmen sind dabei f\u00fcr den von massgeblichen Verschlechterungen betroffenen Raum Wil/F\u00fcrstenland im Rahmen des Ausbauschrittes 2030 vorzusehen?</p><p>4. Wann und wie lange ist aus Sicht des Bundesrates der Einsatz von Finanzmitteln f\u00fcr betriebliche Ausgleichsmassnahmen statt f\u00fcr Infrastrukturmassnahmen gerechtfertigt?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Auf der Strecke Winterthur-St. Gallen sind diverse Massnahmen f\u00fcr das neue Angebot notwendig. Die neuen \u00dcberholgleise f\u00fcr den G\u00fcterverkehr und die Anpassungen im Bahnhof Elgg sind im Bau. Geplant werden zudem Zugfolgezeitverk\u00fcrzungen im Raum St. Gallen und der Bahnhofausbau in Wil f\u00fcr die Halte der 400 Meter langen Fernverkehrsz\u00fcge und f\u00fcr die Erh\u00f6hung der Ein- und Ausfahrgeschwindigkeiten. In St. Gallen-St. Fiden steht der Bau von neuen Abstellgleisen f\u00fcr das Rollmaterial des erweiterten Angebotes kurz bevor. Insgesamt werden die Investitionskosten aller Projekte auf der Strecke zwischen Winterthur und St. Gallen mit rund 100 Millionen Franken veranschlagt.</p><p>Weitere Infrastrukturausbauten wie der laufende Umbau von Winterthur, diverse Erweiterungen der Energieanlagen im Raum Z\u00fcrich und in Wil sind ebenfalls Voraussetzung f\u00fcr den Angebotsausbau zwischen Winterthur und St. Gallen.</p><p>2. Im Rahmen der Arbeiten der vom Kanton St. Gallen gew\u00fcnschten Arbeitsgruppe Z\u00fcrich-St. Gallen, in der es um die anstehenden Angebotsausbauten und Angebots\u00e4nderungen ging, konnten f\u00fcr alle betroffenen Regionen gute L\u00f6sungswege aufgezeigt werden.</p><p>Die Haltepolitik im F\u00fcrstenland sieht die halbst\u00fcndliche Bedienung der Bahnh\u00f6fe Wil, Flawil und Uzwil mit Fernverkehrsz\u00fcgen vor. Dies bedeutet f\u00fcr Flawil und Uzwil eine Verdoppelung der Direktverbindungen nach Z\u00fcrich. Ab 2019 ist ein weiterer Angebotsausbau des Fernverkehrs in Spitzenzeiten vorgesehen. St\u00fcndlich wird ein Fernverkehrszug mit dem Rheintal-Express Richtung Chur verkn\u00fcpft. Dies bedeutet in beiden Richtungen systematische Direktverbindungen von Rorschach, St. Margrethen, Heerbrugg und Altst\u00e4tten nach Winterthur, Z\u00fcrich-Flughafen, Z\u00fcrich-Oerlikon und Z\u00fcrich-Hauptbahnhof. Ab 2021 wird mit Einf\u00fchrung des zweist\u00fcndlichen EC Z\u00fcrich-Lindau-M\u00fcnchen der IC Genf-Bern-St. Gallen wieder in Wil/SG halten. Damit wird die Direktverbindung Wil/SG-Bern wiederhergestellt.</p><p>Die umfangreichen Abkl\u00e4rungen der Arbeitsgruppe zum Knoten Wil haben zu keiner anderen als zu der im Referenzkonzept AS 2025 aufgezeigten L\u00f6sung gef\u00fchrt. Die integrale Verdichtung der S1 zum Halbstundentakt zwischen Wil und St. Gallen ist nur mit Abfahrten in Wil zu den Minuten 17 und 47 m\u00f6glich. Mit den Fahrzeitverk\u00fcrzungen \u00e4ndern sich automatisch die Abfahrtszeiten in Wil. Dies gilt umso mehr, wenn es mit weiteren Ausbauschritten zu den von der gesamten Ostschweiz angestrebten Fahrzeitverk\u00fcrzungen zwischen Z\u00fcrich und Wil kommen sollte.</p><p>3. Wie aufgezeigt gibt es weder jetzt noch im Angebotskonzept AS 2025 f\u00fcr den Raum Wil/F\u00fcrstenland eine Verschlechterung des Angebotes. In Wil k\u00f6nnen jedoch einzelne Umsteigebeziehungen nicht in der heutigen Qualit\u00e4t beibehalten werden. Derzeit werden die Gesamtkonzepte f\u00fcr den n\u00e4chsten Ausbauschritt 2030/35 erstellt. Hier liegt der Schwerpunkt von Z\u00fcrich Richtung Ostschweiz besonders auf dem \u00dcberlastabbau zwischen Z\u00fcrich und Winterthur. Diese Massnahmen haben nebst dem Kapazit\u00e4tsausbau auch die beschleunigte F\u00fchrung der Z\u00fcge Richtung F\u00fcrstenland, St. Gallen und Rheintal zur Folge.</p><p>4. Mit den Angebotsausbauten und Fahrzeitverk\u00fcrzungen auf der Strecke Z\u00fcrich-St. Gallen m\u00fcssen zwangsl\u00e4ufig die nachgelagerten \u00d6V-Systeme angepasst werden. Dies verursacht beim Bus vergleichsweise tiefe Kosten. Dabei handelt es sich nicht um betriebliche Ausgleichsmassnahmen, sondern um Weiterentwicklungen, welche die Verbesserungen des Angebotes f\u00fcr alle \u00d6V-Benutzer erm\u00f6glichen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1494374400000)\/","SubmittedBy":"Keller-Sutter Karin","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497484800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690520576960)\/","SubmissionDate":"\/Date(1489017600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5007,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Verkehr"}}