{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173157,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173157,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3157","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Vollzug Wald und Wild. Wie ernst nimmt der Bundesrat seine Vollzugsaufgaben?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat zeigte in der Beantwortung der Interpellation 13.4203 auf, dass er die Umsetzung der Vollzugshilfe Wald-Wild des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt (Bafu) als Voraussetzung f\u00fcr die Ausrichtung von bestimmten F\u00f6rdermitteln fordere. In der Beantwortung der Interpellation 15.3432 gab er an, dass er die Erarbeitung und Umsetzung der Wald-Wild-Konzepte in den Kantonen \u00fcberpr\u00fcfe.</p><p>Seit dem letzten Nachhaltigkeitsbericht der Volkswirtschaftsdirektion 2013 ist klar, dass im Kanton Bern ein wachsendes Problem bez\u00fcglich Wildsch\u00e4den besteht. Die zweij\u00e4hrlich erstellten Wildschadengutachten des Kantons Bern zeigen, dass in 6 von 18 Wildr\u00e4umen die untragbaren Wildsch\u00e4den die Konzeptschwelle gem\u00e4ss Vollzugshilfe des Bafu \u00fcberschritten haben. In 12 von 18 Wildr\u00e4umen \u00fcberschreiten die kritischen und untragbaren Wildsch\u00e4den die Konzeptschwelle gem\u00e4ss Vollzugshilfe des Bafu. Bis heute wurde kein einziges Wald-Wild-Konzept erstellt. Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie hat das Bafu im Rahmen der NFA-Verhandlungen seine Verantwortung wahrgenommen (eine konkrete Auflistung der erfolgten Massnahmen zur Erf\u00fcllung der Vollzugshilfe wird erwartet)?</p><p>2. Wie lange schaut er dieser nichtnachhaltigen Entwicklung in Bezug auf Wildsch\u00e4den noch zu, und wie sieht das Handlungsprogramm des Bundesrates aus (eine detaillierte Darstellung mit Terminierung der Massnahmen gem\u00e4ss der Antwort auf die Interpellation 15.3432 wird erwartet)?</p><p>3. Fehlen ihm Rechtsgrundlagen f\u00fcr den Vollzug und damit f\u00fcr die Umsetzung des Jagdgesetzes und des Waldgesetzes?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Anl\u00e4sslich der Verhandlung \u00fcber die Programmvereinbarung \"Wald\" f\u00fcr die Periode 2016-2019 vereinbarten das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu) und der Kanton Bern (Amt f\u00fcr Wald) ein Treffen auf Direktionsstufe. Ziel war eine strategische Diskussion \u00fcber Massnahmen im Bereich Wild und Jagd sowie Wald und Waldbewirtschaftung. Damit sollte die Situation, wie sie der Kanton im Nachhaltigkeitsbericht 2013 \u00fcber den Berner Wald dargelegt hat, verbessert und sollten die Anforderungen gem\u00e4ss den Programmvereinbarungen Schutzwald und Waldbewirtschaftung erf\u00fcllt werden. Das Gespr\u00e4ch hat am 2. Februar 2017 stattgefunden.</p><p>2. In diesem Gespr\u00e4ch hat der zust\u00e4ndige Regierungsrat des Kantons Bern angek\u00fcndigt, in den Gebieten mit untragbaren Wildsch\u00e4den (Basis: kantonales Wildschadengutachten) Wald-Wild-Konzepte gem\u00e4ss Artikel\u00a031 der Verordnung \u00fcber den Wald (SR 921.01) zu erarbeiten. Dabei stehe die gemeinsame Erarbeitung dieser Konzepte durch die Wald- und Jagdvertreter im Vordergrund. Bis 2022 (anl\u00e4sslich der Verhandlungen \u00fcber die Programmvereinbarungen f\u00fcr die Periode 2024-2027) sollten f\u00fcr alle Gebiete mit ungen\u00fcgender Waldverj\u00fcngung gem\u00e4ss der Vollzugshilfe Wald und Wild des Bafu entsprechende Konzepte vorliegen. Die Erstellung und Umsetzung von Wald-Wild-Konzepten obliegt den Kantonen; daher wird der genaue Fahrplan vom Kanton selber definiert.</p><p>Das Bafu nimmt die geplanten Massnahmen des Kantons Bern zur Kenntnis und wird deren Umsetzung anl\u00e4sslich der j\u00e4hrlichen NFA-Stichprobenkontrollen sowie in den n\u00e4chsten Verhandlungen f\u00fcr die Programmvereinbarungen f\u00fcr die Periode 2020-2023 verifizieren. Die Ausgestaltung der Programmvereinbarungen wird davon abh\u00e4ngig gemacht.</p><p>3. Die bestehenden Rechtsgrundlagen sind mit dem Bundesgesetz \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (JSG; SR 922.0) und dem Bundesgesetz \u00fcber den Wald (WaG; SR 921.0) ausreichend.</p><p>Gem\u00e4ss JSG ist die Regulierung der Wildhuftierbest\u00e4nde Sache der Kantone. Die Bestandsregulierung soll helfen, untragbare Sch\u00e4den in Land- und Forstwirtschaft zu vermeiden. In der Vollzugshilfe Wald und Wild gibt der Bund Empfehlungen ab f\u00fcr die zielf\u00fchrende Jagdplanung und Lebensraumpflege.</p><p>Das WaG delegiert den Erlass von Bewirtschaftungsvorschriften ebenfalls an die Kantone, macht dabei aber gewisse Vorgaben, z. B. die Verpflichtung der Kantone, f\u00fcr die minimale Schutzwaldpflege zu sorgen. Zudem kann der Bund eine ganze Reihe von Bewirtschaftungsmassnahmen mit Abgeltungen und Finanzhilfen unterst\u00fctzen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1494374400000)\/","SubmittedBy":"von Siebenthal Erich","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497571200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|24|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690518910093)\/","SubmissionDate":"\/Date(1489622400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5007,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Finanzwesen|Umwelt"}}