{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173187,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173187,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3187","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Angestellte der Post mit abgeschlossener Fachausbildung in hochfrequentierten Postagenturen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Massnahmen zu treffen, die notwendig sind, damit in Postagenturen, die gut besucht sind (z. B. in Gesch\u00e4ften in St\u00e4dten und mittelgrossen und grossen Gemeinden), mindestens eine der bei der Post angestellten Personen eine abgeschlossene Fachausbildung hat. Das Personal des Partners (Gesch\u00e4ft oder \u00f6ffentliche Stelle), bei dem sich die Postagentur befindet, wird unterst\u00fctzt durch eine Postangestellte oder einen Postangestellten, die oder der mindestens zu den Stosszeiten pr\u00e4sent ist, damit eine m\u00f6glichst gute Dienstleistung gew\u00e4hrleistet ist.</p>","ReasonText":"<p>Postagenturen entsprechen dem Grundsatz \"die Post beim Partner\". Die Post arbeitet mit selbstst\u00e4ndigerwerbenden Dritten zusammen. Deren Aufgabe ist es, die Postgesch\u00e4fte abzuwickeln. In erster Linie handelt es sich um Detailhandelsgesch\u00e4fte, Verkaufsstellen, \u00f6ffentliche Lokale oder andere \u00f6ffentliche oder private Stellen. Die gemeinsame Nutzung von Raum und Personal erm\u00f6glicht der Post in einem immer schwieriger werdenden Markt sicher umfangreiche Einsparungen. Mit diesem Projekt k\u00f6nnen Postdienstleistungen in den Quartieren von St\u00e4dten und in kleineren zentrumsfernen Ortschaften nahe bei den Leuten angeboten und gleichzeitig Kosten optimiert werden. Das Resultat ist im Grossen und Ganzen positiv, bei den Dienstleistungen f\u00fcr die Kundinnen und Kunden selber gibt es aber noch Luft nach oben. Die Kundinnen und Kunden w\u00fcrden es sicher sch\u00e4tzen, wenn insbesondere zu Stosszeiten eine Postangestellte mit abgeschlossener Fachausbildung zugegen w\u00e4re. Ihre Zufriedenheit stiege dadurch. Die ersten Erfahrungen mit diesem System haben gezeigt, dass es in stark frequentierten Agenturen bei Partnern, die ihrerseits stark frequentiert werden (z. B. Lebensmittell\u00e4den in St\u00e4dten), zu Stresssituationen kommt, weil das Personal sozusagen an zwei Fronten gefordert ist. Zudem kommt es zu langen Schlangen. Dies ist sowohl einer optimalen Dienstleistung als auch der Kundenzufriedenheit abtr\u00e4glich. Postangestellte in Gelb mit abgeschlossener Fachausbildung k\u00f6nnten solche Stosszeiten besser bew\u00e4ltigen und qualitativ hochstehende Dienstleistungen erbringen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Schweizerische Post hat gem\u00e4ss geltender Postgesetzgebung ein landesweit fl\u00e4chendeckendes Netz von bedienten Zugangspunkten und \u00f6ffentlichen Briefeinw\u00fcrfen zu betreiben. Die Post kann die Zugangspunkte selbst (Poststellen) oder in Zusammenarbeit mit Dritten (Agenturen) f\u00fchren. Die Post bleibt auch bei Agenturl\u00f6sungen vollumf\u00e4nglich verantwortlich f\u00fcr die Erf\u00fcllung des ihr \u00fcbertragenen Auftrages. Die Grundversorgungsdienste m\u00fcssen dabei in allen Regionen in angemessener Distanz erreichbar sein.</p><p>Der digitale Wandel bewirkt einen starken R\u00fcckgang der Kundenfrequenzen in den Poststellen. Gleichzeitig ist die Post verpflichtet, die Grundversorgung mit Postdiensten und Dienstleistungen des Zahlungsverkehrs eigenwirtschaftlich zu erbringen. Um ihren gesetzlichen Auftrag effizient erbringen zu k\u00f6nnen und gleichzeitig die Finanzierung der Grundversorgung langfristig zu sichern, muss die Post unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben auf \u00c4nderungen im Kundenverhalten angemessen reagieren k\u00f6nnen.</p><p>Eine m\u00f6gliche Massnahme stellt die Umwandlung von klassischen Poststellen in Agenturen dar. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gem\u00e4ss Auskunft der Post gezeigt, dass sich das Agenturmodell mit den kundenfreundlicheren und l\u00e4ngeren \u00d6ffnungszeiten und der M\u00f6glichkeit, gleichzeitig mit dem Einkauf auch Postgesch\u00e4fte zu t\u00e4tigen, zunehmend als praktische Zugangsm\u00f6glichkeit etabliert hat und den heutigen Kundenbed\u00fcrfnissen entspricht.</p><p>Die Agenturl\u00f6sung setzt aber voraus, dass vor Ort ein Partner gefunden werden kann, der bereit ist, die Postgesch\u00e4fte als Erg\u00e4nzung zu seinen eigenen Dienstleistungen anzubieten, und die Anforderungen der Post an eine Agentur erf\u00fcllt. Die Post legt insbesondere Wert auf den Ruf des Agenturpartners und die gute Vereinbarkeit von dessen Kerngesch\u00e4ft mit den geforderten Postgesch\u00e4ften.</p><p>Die Agenturen bieten zwar Postdienstleistungen an, da ihr Kerngesch\u00e4ft aber nicht den Postsektor betrifft, sollen sie unabh\u00e4ngig bleiben. Die Personalentscheide liegen in der Entscheidkompetenz des jeweiligen Agenturpartners. Die Post ist jedoch daf\u00fcr verantwortlich, dass das Personal des Agenturpartners im Bereich des postalischen Angebots geschult und weitergebildet wird. Hierzu finden mehrt\u00e4gige Schulungen statt. Ausserdem ist w\u00e4hrend der ersten Woche jeweils ein Mitarbeiter der Post in der Agentur vor Ort, um bei Unklarheiten und Fragen weiterhelfen zu k\u00f6nnen.</p><p>Die Forderung, dass in jeder Agentur eine Person im Anstellungsverh\u00e4ltnis mit der Post arbeiten muss, erachtet der Bundesrat als unn\u00f6tigen und unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Eingriff in die unternehmerische Freiheit des Agenturpartners. Dadurch w\u00fcrden die M\u00f6glichkeiten der Post zur Anpassung ihrer Infrastruktur an ge\u00e4nderte Kundenbed\u00fcrfnisse eingeschr\u00e4nkt, ohne dass f\u00fcr die Kundschaft zwingend ein Mehrwert resultieren w\u00fcrde. Die Agenturl\u00f6sung tr\u00e4gt insbesondere in den Randregionen zur Aufrechterhaltung von lokalen Verkaufseinrichtungen bei und unterst\u00fctzt damit bereits den Erhalt qualifizierter Arbeitspl\u00e4tze.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1494374400000)\/","SubmittedBy":"Romano Marco","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1690518087947)\/","SubmissionDate":"\/Date(1489622400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5007,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Medien und Kommunikation"}}