{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173213,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173213,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3213","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Runder Tisch zu den Auswirkungen der Niederfrequenzstrahlung auf die Gesundheit von Mensch und Tier","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen runden Tisch zur empirischen Erforschung und Kl\u00e4rung der Einflussgr\u00f6sse niederfrequenter elektrischer Strahlung auf Gesundheit und Befinden von Mensch und Tier einzuberufen.</p><p>Es sollen dabei alle direkt betroffenen Kreise von Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft ber\u00fccksichtigt werden.</p>","ReasonText":"<p>In seiner Antwort vom 15. Februar 2017 auf meine Interpellation 16.4031 vom 15. Dezember 2016 \u00fcber den Zusammenhang von elektromagnetischer Strahlung und Gesundheitskosten negiert der Bundesrat weitgehend, dass elektrische Felder der Niederfrequenz Einfluss auf Gesundheit und Befinden von Mensch und Tier haben. Auch in der Nationalratsdebatte vom 14. M\u00e4rz 2017 zur Motion Kiener Nellen 15.4214, \"Schweizerisches Forschungsprojekt zur Erforschung der Wirkung nichtionisierender Strahlung auf elektrosensible Personen\", wurde das Thema seitens des Bundesrates ebenso heruntergespielt. Es ist jedoch allgemein anerkannt, dass sogenannte Netzfreischaltungen (Elektrofeldfreiheit) z. B. im Umfeld von Schlafpl\u00e4tzen Erfolg bei Heilung und Befindensst\u00f6rungen ergeben. Diese Netzfreischaltungen sind praktisch die einzige wirksame heute angewendete Methode der St\u00f6rstrahlungsvermeidung; dies, weil Elektrofelder minimiert werden, welche sonst negativ wirken, aber weiterhin nicht in die Betrachtung der Gesetzgebung einfliessen.</p><p>Es ist darum ein Dialog zwischen der Bev\u00f6lkerung und den Beh\u00f6rden herzustellen, mit dem Ziel der konzeptionellen Verbesserung des Schutzes der direkt betroffenen Menschen. Was die fachmedizinische Pr\u00e4senz an diesem Dialog anbetrifft, sind nebst \u00c4rzten aus dem Sektor Umweltschutz auch solche aus anderen Fachrichtungen mit einzubeziehen, die sich mit Direktbetroffenen besch\u00e4ftigen.</p><p>Dieser runde Tisch w\u00e4re ausserdem dazu geeignet, einen nennenswerten Beitrag zur Realisierung des Konzepts f\u00fcr ein systematisches nationales Langzeitmonitoring \u00fcber die nichtionisierende Strahlung zu erbringen, wie es vom Postulat Gilli Yvonne 09.3488 verlangt und vom Bericht des Bundesrates vom 18. Dezember 2015 in Erf\u00fcllung dieses Postulates in Aussicht gestellt worden ist.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Niederfrequente elektrische Felder von Einrichtungen der Stromversorgung sind bereits heute durch die Immissionsgrenzwerte der Verordnung \u00fcber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (SR 814.710) so weit begrenzt, dass nach dem aktuellen Stand des Wissens keine akuten gesundheitlichen Auswirkungen auftreten sollten. Die im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt t\u00e4tige Expertengruppe Berenis sichtet und bewertet laufend neu publizierte Forschungsergebnisse im Bereich der biologischen und gesundheitlichen Auswirkungen nichtionisierender Strahlung. Sie stellt fest, dass es zu niederfrequenten elektrischen Feldern zwar nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen gibt, dass diese aber nicht auf eine besondere Wirksamkeit dieser Felder hinweisen. Ein Bericht des Bundesamtes f\u00fcr Energie (EMF von Stromtechnologien - Fachliteratur-Monitoring, Statusbericht 2016) schliesst praktisch aus, dass solche Felder im Alltag einen Einfluss auf die Gesundheit haben k\u00f6nnen. Der Bundesrat erachtet niederfrequente elektrische Felder in der \u00fcblichen h\u00e4uslichen Umgebung deshalb nicht als ein Problem f\u00fcr die Gesundheit der Bev\u00f6lkerung und eine strengere Begrenzung im Sinne der Vorsorge derzeit nicht als geboten. Er ortet auch keinen spezifischen Forschungsbedarf in diesem Bereich. Der Motion\u00e4r pr\u00e4sentiert eine technische L\u00f6sung (Netzfreischalter) zur Behebung der wahrgenommenen Probleme. Wer einen Netzfreischalter einbauen lassen will, kann dies bereits heute tun. Der Bundesrat sieht zurzeit keine Notwendigkeit, auf Bundesebene Massnahmen zu treffen.</p><p>Sollten sich aus der Forschung oder der konsolidierten Erfahrung neue Hinweise auf eine sch\u00e4dliche Wirkung niederfrequenter elektrischer Felder ergeben, w\u00fcrde der Bundesrat die Situation neu beurteilen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1493164800000)\/","SubmittedBy":"Reimann Maximilian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|66|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690518931943)\/","SubmissionDate":"\/Date(1489708800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5007,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Energie|Gesundheit"}}