{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173224,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173224,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3224","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Eisenbahnstrecke Lausanne\u2013Bern. Freiburg darf nicht mehr das schwache Glied der wichtigsten Eisenbahnachse des Landes sein","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Mit Bahn 2000 war eine bedeutende Verbesserung der Trasse Freiburg-Lausanne geplant, dank der die Z\u00fcge mit 200 Stundenkilometern fahren k\u00f6nnen sollten, wie zwischen Bern und Z\u00fcrich. Diese unerl\u00e4sslichen Arbeiten wurden jedoch nicht durchgef\u00fchrt, damit f\u00fcr den Abschluss von Arbeiten in der Deutschschweiz gen\u00fcgend finanzielle Mittel zur Verf\u00fcgung standen (Bern-Z\u00fcrich, Alpentransversalen, Bahnhof Z\u00fcrich usw.). Diese Situation ist inakzeptabel.</p><p>Im M\u00e4rz 1993 hatte der Freiburger Staatsrat in einem Brief an den Departementsvorsteher des damaligen Eidgen\u00f6ssischen Departementes f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation betont, dass die Infragestellung der geplanten Arbeiten auf der Strecke Lausanne-Bern die Zukunft der Achse, die das wichtigste Bindeglied zwischen der deutschen und der franz\u00f6sischen Schweiz darstellt, schwer beeintr\u00e4chtigen und den nationalen Zusammenhalt stark gef\u00e4hrden w\u00fcrde. Der Staatsrat f\u00fcgte hinzu, dass die Einf\u00fchrung von Z\u00fcgen mit Neigetechnik (mit Umstieg in Bern) ein grosser politischer Fehler w\u00e4re. Zudem wies er darauf hin, dass durch den Verzicht auf die vorgesehenen Arbeiten eine Haupteisenbahnachse mit zwei Geschwindigkeitsprofilen geschaffen w\u00fcrde, die den zwei gr\u00f6ssten Sprach- und Kulturregionen des Landes entspr\u00e4chen.</p><p>Mehr als zwanzig Jahre sp\u00e4ter sind diese Bemerkungen immer noch aktuell. Die Freiburger Bev\u00f6lkerung hat ihrer Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Umsetzung des ganzen Projekts oder von Teilen davon mit einer von 1147 Personen unterzeichneten Petition Ausdruck verliehen.</p><p>Daher stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Ist das Wako-System, das die SBB anstelle der Investitionen in die Streckenbegradigung vorschlagen, im Verh\u00e4ltnis zu den daraus entstehenden Vorteilen nicht zu teuer?</p><p>2. Wie zuverl\u00e4ssig ist das Wako-System bei schwierigen Witterungsverh\u00e4ltnissen? Wieso wird es nicht in der Deutschschweiz verwendet?</p><p>3. Ist es sinnvoll, in die Trasse aus dem 19. Jahrhundert solche Summen zu investieren, ohne ihre Schwachstellen auszubessern?</p><p>4. F\u00fcr die Umsetzung des Projekts Bahn 2000 wurde Gel\u00e4nde freigehalten. Wie kann gerechtfertigt werden, dass diese Fl\u00e4chen immer noch freigehalten werden, obwohl das Projekt seit zwanzig Jahren nicht vorangeschritten ist?</p><p>5. Wie kann aus Sicht der Unternehmensstrategie der SBB erkl\u00e4rt werden, dass eine Schwachstelle der wichtigsten Eisenbahnachse des Landes nicht behoben wird?</p><p>6. Angesichts der grossen Bedeutung des Streckenabschnitts zwischen Freiburg und Lausanne: Ist der Bundesrat bereit, die Hauptabschnitte des Projekts Bahn 2000 an die heutigen Anforderungen anzupassen (Ch\u00e9nens-Villars-sur-Gl\u00e2ne und Romont-Villaz-St-Pierre)?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Entscheid f\u00fcr den Einsatz von Doppelstockz\u00fcgen mit Wankkompensation (Wako) im Step-Ausbauschritt 2025 f\u00fcr die Bahninfrastruktur (Step AS 2025) beruhte auf makro\u00f6konomischen \u00dcberlegungen. Beim Vergleich der Varianten erreichte das Wako-System das beste Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis im Hinblick auf das Ziel, die Reisezeit zwischen Bern und Lausanne auf 61 Minuten zu verk\u00fcrzen. Diese Schlussfolgerung wird durch eine Umsetzungsstudie der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschule Lausanne (ETHL) best\u00e4tigt.</p><p>2. Gem\u00e4ss SBB ist das Wako-System unabh\u00e4ngig von den Witterungsverh\u00e4ltnissen zuverl\u00e4ssig. Die mit dem Wako-System ausger\u00fcsteten Z\u00fcge sollen auch in der Deutschschweiz eingesetzt werden und auf der West-Ost-Achse zwischen Genf und St. Gallen verkehren.</p><p>3. Im Hinblick auf die f\u00fcr den Zeithorizont bis 2030/35 festgelegten Ziele wird mit dem Einsatz des Wako-Systems zur Modernisierung der Bahnlinie Bern-Lausanne das beste Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis erreicht. Laut der obenerw\u00e4hnten Studie der ETHL, die verschiedene alternative und erg\u00e4nzende Optionen f\u00fcr die Wako-Ert\u00fcchtigung der Strecke pr\u00fcfte, kostet die Senkung der Reisezeit zwischen Bern und Lausanne auf 61 Minuten mit dem Einsatz des Wako-Systems halb so viel wie der Bau einer neuen Trasse.</p><p>4. In Artikel\u00a01 Absatz\u00a03 Buchstabe\u00a0g des Bundesbeschlusses \u00fcber den Ausbauschritt 2025 der Eisenbahninfrastruktur (BBl 2014 4109) wird der Bundesrat mit der Durchf\u00fchrung von vorbereitenden Planungsarbeiten f\u00fcr die Strecke Bern-Lausanne beauftragt. Aus diesem Grund ist der Streckenabschnitt Freiburg-Lausanne des Projekts Bahn 2000 nach wie vor im Sachplan Verkehr, Teil Infrastruktur Schiene, enthalten. Die im Jahr 2016 bei der ETHL in Auftrag gegebene Studie, mit der verschiedene alternative und erg\u00e4nzende Optionen f\u00fcr die Wako-Ert\u00fcchtigung der Strecke gepr\u00fcft werden sollten, hat die Zweckm\u00e4ssigkeit der neuen Trassen zwischen Lausanne und Freiburg auf lange Sicht best\u00e4tigt. Deshalb ist es sinnvoll, die mit dem Projekt Bahn 2000 freigehaltenen Fl\u00e4chen im Hinblick auf einen k\u00fcnftigen Ausbau der Linie zu behalten.</p><p>5. Die Strategie der SBB beruht auf den in den Ziffern 1 und 3 genannten wirtschaftlichen \u00dcberlegungen.</p><p>6. Nach Artikel\u00a01 Absatz\u00a03 Buchstabe\u00a0g des Bundesbeschlusses \u00fcber den Ausbauschritt 2025 der Eisenbahninfrastruktur wird der Bundesrat die f\u00fcr den Ausbau der Strecke Bern-Lausanne erforderlichen Studien im Rahmen des n\u00e4chsten Ausbauschritts der Bahninfrastruktur veranlassen, falls das Parlament diesen Ausbau im n\u00e4chsten Bundesbeschluss zum Ausbauschritt 2030/35 best\u00e4tigt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1494374400000)\/","SubmittedBy":"de Buman Dominique","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497571200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1763104596550)\/","SubmissionDate":"\/Date(1489708800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5007,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}