{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173228,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173228,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3228","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Abbau des Service bei den SBB-Drittverkaufsstellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die SBB haben im September 2016 kommuniziert, dass sie den bedienten Verkauf stark reduzieren wollen. Die SBB m\u00f6chten die Drittverkaufsstellen fl\u00e4chendeckend schliessen. Diese 52 Verkaufsstellen werden von Partnern wie Migrolino- und Avec-Shops, in Poststellen und von Privaten im Sinne des \"Agentur-Modells\" betrieben. Mit der Schliessung dieser 52 Verkaufsstellen w\u00fcrde knapp ein Viertel aller bedienten SBB-Verkaufsstellen in der Schweiz geschlossen. Aufgrund von \u00c4usserungen der Bundesbahnen ist davon auszugehen, dass der Umsatz der Drittverkaufsstellen rund 60 Millionen Franken j\u00e4hrlich betr\u00e4gt. Gem\u00e4ss SBB k\u00f6nnen mit der Schliessung dieser 52 bedienten Verkaufsstellen 5 Millionen Franken j\u00e4hrlich eingespart werden. Wo genau, erl\u00e4utern die SBB nicht. Man muss vermuten, dass die SBB damit einzig die Provision einsparen k\u00f6nnen, die sie ihren Drittpartnern f\u00fcr Ticketverk\u00e4ufe zahlen. K\u00fcnftig m\u00fcssten die Tickets an SBB-Billettautomaten, online oder mit SBB Mobile gel\u00f6st werden, womit der gesamte Ticketertrag den SBB zugutek\u00e4me. Seit September 2016 l\u00e4uft gegen diesen Service-public-Abbau eine Petition, die bereits von \u00fcber 30 000 Personen unterschrieben wurde.</p><p>In diesem Zusammenhang ersuche ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie beurteilt der Bundesrat die Massnahmen der SBB? H\u00e4lt der Bundesrat die geringen Einsparungen im Vergleich zum starken Abbau des Service public f\u00fcr gerechtfertigt?</p><p>2. Wie stellt der Bund in seiner doppelten Rolle als Besitzer der SBB AG und Besteller von Leistungen im Personenverkehr sicher, dass die Grundversorgung in der Fl\u00e4che auch k\u00fcnftig garantiert ist?</p><p>3. Wie will er sicherstellen, dass in Zukunft der Ticketbezug weiterhin f\u00fcr alle Menschen - auch f\u00fcr \u00c4ltere und f\u00fcr Menschen mit Behinderung - einfach und berechenbar m\u00f6glich ist, insbesondere an den betroffenen Halteorten?</p><p>4. Was unternimmt er, um diesen Service-Abbau zu vermeiden und daf\u00fcr zu sorgen, dass der bediente Verkauf auch \u00fcber das Jahr 2017 hinaus fl\u00e4chendeckend sichergestellt ist?</p><p>5. Gedenkt der Bund, im Rahmen der Vergabe der verschiedenen Konzessionen im \u00f6ffentlichen Verkehr den Vertrieb als Kriterium zu ber\u00fccksichtigen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Als Eigent\u00fcmer gibt der Bundesrat den SBB f\u00fcr jeweils vier Jahre die strategischen Ziele vor. F\u00fcr die vorliegenden Themen ist das strategische Ziel 1.1 relevant: \"Die SBB entwickeln und erbringen f\u00fcr ihre Kundinnen und Kunden im Personen- und G\u00fcterverkehr attraktive, sichere, p\u00fcnktliche und qualitativ hochwertige Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen und wirken auf einen einfachen und kundenfreundlichen \u00f6ffentlichen Verkehr hin. Sie stellen die daf\u00fcr notwendige, vom Bund bestellte und finanzierte Infrastruktur zuverl\u00e4ssig bereit und bewirtschaften ihre Immobilien professionell.\"</p><p>Der Entscheid der SBB, den Billettverkauf durch Dritte einzustellen, f\u00e4llt in die operative T\u00e4tigkeit des Unternehmens, auf die der Bundesrat keinen Einfluss nimmt.</p><p>Der Bundesrat hat im Rahmen der Motion B\u00fcchler Jakob 16.3866, \"Schliessung von SBB-Ticketstellen auf dem Land\", vom 30. September 2016 ausf\u00fchrlich zu dieser Thematik Stellung genommen.</p><p>Erg\u00e4nzend nimmt der Bundesrat zu den einzelnen Fragen wie folgt Stellung:</p><p>1. Der Anteil des Billettverkaufs durch Dritte am Gesamtabsatz der SBB ist \u00fcber die letzten Jahre kontinuierlich gesunken. An den insgesamt 52 Verkaufspunkten Dritter wird weniger als 1 Prozent aller Billette verkauft. Angesichts dieser geringen Anzahl Betroffener sieht der Bundesrat die Massnahme der SBB nicht als starken Abbau des Service public.</p><p>2./4. Die Grundversorgung in der Fl\u00e4che ist f\u00fcr den Bundesrat von grosser Bedeutung. Als Eigner sieht er angesichts des geringen Kundenkreises keinen Widerspruch zu den strategischen Zielen (insbesondere zu Ziel 1.1).</p><p>3. Der Bundesrat erwartet als Eigner, dass die SBB den Zugang zum \u00f6ffentlichen Verkehr weiter vereinfachen. Wie sie dies realisieren, ist eine operative Aufgabe der SBB.</p><p>5. Der Bundesrat sieht nicht vor, Verkaufsstellen wie Schalter oder Drittverkaufsstellen f\u00fcr den Vertrieb als Kriterium f\u00fcr die Vergabe von Konzessionen zu ber\u00fccksichtigen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1494374400000)\/","SubmittedBy":"Allemann Evi","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497571200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690518466427)\/","SubmissionDate":"\/Date(1489708800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5007,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Verkehr"}}