{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173246,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173246,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3246","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Anpassung des Bildungswesens macht Robotisierung zur Chance f\u00fcr die Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Robotisierung wird die Arbeitswelt umw\u00e4lzen und eine ganze Reihe von Berufsbildern neu definieren. Der Bundesrat wird beauftragt zu untersuchen, wie Arbeitskr\u00e4fte in der Schweiz darauf vorbereitet werden k\u00f6nnen, damit sie:</p><p>1. in einer durch die Robotisierung umgestalteten Berufslandschaft weiterhin einen Beruf aus\u00fcben k\u00f6nnen;</p><p>2. dank ausreichenden technischen Kenntnissen wirksam mit Robotern zusammenarbeiten k\u00f6nnen;</p><p>3. eine Flexibilit\u00e4t anbieten k\u00f6nnen, die Roboter nie erreichen werden.</p><p>Infolge der Robotisierung werden wir alle k\u00fcnftig mit Robotern zu tun haben m\u00fcssen. Dieses Zusammenwirken von Mensch und Roboter kann aber nur effizient sein, wenn der Mensch ausreichend daf\u00fcr ausgebildet wird. Deshalb muss die Schweiz sicherstellen, dass das Niveau ihrer Grundbildungsg\u00e4nge gehalten oder besser noch gesteigert wird.</p><p>Roboter werden die Arbeitspl\u00e4tze der meisten Werkt\u00e4tigen grundlegend umgestalten. Heute k\u00f6nnen B\u00fcroangestellte mindestens ein E-Mail verschicken, mit Word arbeiten oder eine Telefonkonferenz organisieren. Schon morgen aber, mit der Ankunft von Robotern in ihrer Arbeitswelt, m\u00fcssen sie f\u00e4hig sein, mit diesen zu interagieren. Wenn sie die technologischen Feinheiten kennen, die der Funktionsweise dieser Roboter zugrunde liegen, werden sie diese umso besser einsetzen k\u00f6nnen. Angestellte von morgen m\u00fcssen sich f\u00fcr die Technik begeistern k\u00f6nnen.</p><p>Die Angestellten von morgen m\u00fcssen \u00fcberdies sehr flexibel sein. Jeder Roboter wird zwar ausserordentlich leistungsf\u00e4hig sein, dies aber nur in der Erf\u00fcllung von ein oder zwei Aufgaben. Der Mensch ist dagegen viel anpassungsf\u00e4higer. Alle Aufgaben, die Anpassungsf\u00e4higkeit erfordern, werden deshalb dem Menschen vorbehalten bleiben.</p>","ReasonText":"<p>Die Verbindung von Mensch und Maschine macht den Menschen st\u00e4rker, wie die Beispiele von Uber und Apple Store zeigen. Sie verbessert die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden. Und sie schafft neue Nachfrage. Roboter machen den Menschen zudem schneller, zuverl\u00e4ssiger, wirkungsvoller. Unsere Wirtschaft wird somit vom Aufkommen der Roboter zweifellos profitieren.</p><p>Diese erheblichen Leistungssteigerungen k\u00f6nnten auch dazu f\u00fchren, dass Arbeitspl\u00e4tze, die einst aus Kostengr\u00fcnden ins Ausland verlegt wurden, wieder in der Schweiz angesiedelt werden. Dies betr\u00e4fe nicht nur die Warenproduktion, sondern auch Dienstleistungen in Bereichen wie Kundenservice, Steuererkl\u00e4rung, Webdesign, Software-Entwicklung, Datenerfassung und Recherche. Mit Blockchain k\u00f6nnen beispielsweise zahlreiche Rechtsgesch\u00e4fte automatisiert werden. Die Robotisierung kann f\u00fcr unsere Wirtschaft eine Chance sein, wenn wir gut darauf vorbereitet sind.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht des Postulanten, dass sich die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung - beispielsweise auch die Thematik Robotik - merklich auf die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft auswirken werden. Der Bundesrat tr\u00e4gt diesem Umstand mit seiner im April 2016 verabschiedeten Strategie Digitale Schweiz Rechnung. Im Dialog mit Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Zivilgesellschaft hilft er mit, dass die Schweiz von der zunehmenden Digitalisierung profitiert. Bereits heute koordinieren Bund und Kantone ihre Strategien zur Sicherung und Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik im Bildungswesen, u. a. im Rahmen der bildungspolitischen Zusammenarbeit. Das Eidgen\u00f6ssische Hochschulinstitut f\u00fcr Berufsbildung untersucht, wie sich die Anforderungen an die Kompetenzen auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt im Zuge der Digitalisierung entwickeln. Unter Einbezug der Kantone und der Hochschulkonferenz pr\u00fcft der Bund zudem bis Ende Juni 2017, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf den Bildungs- und Forschungsbereich hat und ob Massnahmen notwendig sind. Zus\u00e4tzlich erarbeiten die Verbundpartner in Zusammenarbeit mit Experten der Wissenschaft Grundlagen f\u00fcr die strategische Weiterentwicklung der Berufsbildung, in denen die Herausforderungen durch die Digitalisierung ebenfalls aufgegriffen werden.</p><p>In der beruflichen Grundbildung \u00fcberpr\u00fcft die f\u00fcr den jeweiligen Beruf zust\u00e4ndige Kommission f\u00fcr Berufsentwicklung und Qualit\u00e4t s\u00e4mtliche Bildungsverordnungen und -pl\u00e4ne laufend, mindestens aber alle f\u00fcnf Jahre, auf wirtschaftliche, technologische, \u00f6kologische und didaktische Entwicklungen. Im Interesse einer m\u00f6glichst hohen Arbeitsmarkttauglichkeit passen auch die Anbieter und Tr\u00e4gerschaften der h\u00f6heren Berufsbildung ihre Bildungsg\u00e4nge den Bed\u00fcrfnissen der Wirtschaft an. Die St\u00e4rke der Berufsbildung liegt darin, dass sie sich dank ihrer systemischen Flexibilit\u00e4t und der engen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft jeweils kontinuierlich den technologischen Entwicklungen und Anforderungen des Arbeitsmarkts anpasst.</p><p>Die Berufsbilder entwickeln sich inhaltlich weiter, die Revisionszyklen der Berufe werden k\u00fcrzer, und die Berufsbezeichnungen werden entsprechend dem Wandel eines Berufsbildes angepasst. Ein Beispiel daf\u00fcr sind die Berufe der mechanischen Industrie, wo aus sieben eigenst\u00e4ndigen beruflichen Grundbildungen der heute aktuelle Beruf \"Polymechaniker/-in EFZ\" entstand. Im grafischen Bereich sei auf den neuen Beruf \"Interactive Media Designer EFZ\" verwiesen, der aufgrund der Revision des fr\u00fcheren Berufes Multimediagestalter und -gestalterin und der rasanten Digitalisierung der grafischen Branche im Jahr 2014 in Kraft gesetzt werden konnte. Dass der fortschreitende Einzug der Elektronik zu einer Neu- bzw. H\u00f6herpositionierung eines Berufes f\u00fchren kann, zeigt das Beispiel des Automobilgewerbes, wo aus \"Automobilmechaniker und -mechanikerin\" der neue Beruf \"Automobilmechatroniker und -mechatronikerin\" entstanden ist.</p><p>Gem\u00e4ss Weiterbildungsgesetz (SR 412.10) tr\u00e4gt der einzelne Mensch die Verantwortung f\u00fcr seine Weiterbildung. Damit den st\u00e4ndig neuen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt wirksam begegnet werden kann, ist kontinuierliche Weiterbildung unumg\u00e4nglich.</p><p>Die Berufsbildung Schweiz hat in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen, dass sie in der Lage ist, auch ohne spezielle staatliche Eingriffe erfolgreich auf Entwicklungen und Ver\u00e4nderungen zu reagieren. Der Bundesrat ist davon \u00fcberzeugt, dass ihr dies auch im Zusammenhang mit der Thematik Robotik gelingen wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1494374400000)\/","SubmittedBy":"B\u00e9gl\u00e9 Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|34|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690518298610)\/","SubmissionDate":"\/Date(1489708800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5007,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}