{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173252,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173252,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3252","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Eine Politik der \"Innovationspreise\" erarbeiten. Neue Impulse f\u00fcr die Forschung und Fokussierung auf diejenigen Gebiete, die f\u00fcr die Schweiz vorrangig sind","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Weshalb wird in der Schweiz nicht eine Politik der \"Innovationspreise\" erarbeitet? Damit k\u00f6nnte die Forschung auf Gebiete gelenkt werden, die f\u00fcr unser Land strategisch wichtig sind, die Suche nach durchschlagenden Antworten k\u00f6nnte unterst\u00fctzt und es k\u00f6nnten L\u00f6sungen gef\u00f6rdert werden, die den vorrangigen nationalen Themen und den Erwartungen des Marktes Rechnung tragen.</p><p>Es ist schwierig, die n\u00e4chsten Erfindungen und Innovationen vorauszusehen; hingegen ist es m\u00f6glich, die Probleme auszumachen, f\u00fcr die es bis anhin keine befriedigende L\u00f6sung gibt. Mit der Einf\u00fchrung gezielter \"Innovationspreise\" w\u00e4re es m\u00f6glich, die Anstrengungen auf als vorrangig definierte Ziele auszurichten. </p><p>Eine solche Politik k\u00f6nnte mit den bestehenden Finanzhilfen, die Forschungsprojekte ergebnisunabh\u00e4ngig unterst\u00fctzen, kombiniert werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Vereinigten Staaten haben eine solche Politik bereits mit klaren Strukturen umgesetzt und sind sehr erfolgreich damit. Zust\u00e4ndig f\u00fcr die Politik ist das Office of Science and Technology Policy, das sich an die folgenden Vorgaben zu halten hat:</p><p>1. Definieren eines Problemfeldes, f\u00fcr das es bisher keine technologische L\u00f6sung gibt, und Beschreiben der Entwicklungsm\u00f6glichkeiten, die sich daraus ableiten lassen;</p><p>2. Entsch\u00e4digen der Gewinnerinnen und Gewinner mit einem angemessenen Betrag in Abh\u00e4ngigkeit von den durchgef\u00fchrten Forschungsarbeiten und den vorgeschlagenen L\u00f6sungen;</p><p>3. Aufforderung an die Kandidatinnen und Kandidaten, sich ein ehrgeiziges Ziel zu setzen.</p><p>McKinsey &amp; Co hat den Gewinn eines solchen Vorgehens in seinem Bericht \"And the winner is ...\" untersucht. Die Schl\u00fcsse, die das Unternehmen daraus zieht, sind \u00e4usserst positiv.</p><p>In der Schweiz machen die Produkte und die Dienstleistungen mit einer grossen Wertsch\u00f6pfung einen grossen Teil der Wirtschaftsleistung aus. Ein solcher Ansatz w\u00fcrde unserem Gesch\u00e4ftsmodell neue Impulse geben und den Forscherinnen und Forschern sowie auch den Start-ups die M\u00f6glichkeit bieten, im Rahmen dieser Preise mit Personen mit gr\u00f6sserem Fachwissen einen Austausch zu pflegen.</p><p>Bereits heute gibt es zahlreiche allgemeine Innovationspreise, aber nur wenige davon sind an das Erreichen bestimmter Ziele gekoppelt. In der Schweiz sind solche Preise auf jeden Fall rar. Ein Beispiel ist der Zurich-Klimapreis, bei dem vier Preise vergeben werden, und zwar ein Hauptpreis im Wert von 50 000 Franken und je ein Preis im Wert von 25 000 Franken f\u00fcr die drei Unterkategorien. Solche Initiativen sind lobenswert und w\u00fcrden noch mehr Wirkung zeigen, wenn mit ihrer Vergabe jeweils ein Ziel und noch namhaftere Betr\u00e4ge verbunden w\u00e4ren. Es w\u00e4re sehr empfehlenswert, in der Schweiz F\u00f6rdermassnahmen wie die \"Innovationspreise\" einzuf\u00fchren. Diese g\u00e4ben unseren Forscherinnen und Forschern die M\u00f6glichkeit, ihre Anstrengungen im Bereich der Innovation auf die vorrangigen Problemfelder auszurichten und an die Welt der Forschung ein noch st\u00e4rkeres Signal auszusenden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Schweiz ist im Forschungs- und Innovationsbereich sehr erfolgreich. Sie belegt bei vielen internationalen Rankings in der Forschung und Innovation Spitzenpl\u00e4tze. Die F\u00f6rderung von Forschung und Innovation erfolgt in der Schweiz durch die F\u00f6rderinstitutionen des Bundes, den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und die Kommission f\u00fcr Technologie und Innovation (KTI; k\u00fcnftig Innosuisse). Die F\u00f6rderung ist subsidi\u00e4r, kompetitiv und nach dem Bottom-up-Prinzip organisiert. In dieser etablierten F\u00f6rderlogik ist die Kompetenz, die relevanten Probleme auszumachen, bei den betroffenen Akteuren selbst. Der Bund verzichtet somit bewusst darauf, die allgemeine F\u00f6rderung an vorbestimmte thematische Schwerpunkte zu kn\u00fcpfen.</p><p>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen im Rahmen spezifischer F\u00f6rderinstrumente bereits heute zus\u00e4tzlich thematische Schwerpunkte gesetzt werden. Konkret geschieht dies beispielsweise in Form von nationalen Forschungsprogrammen und nationalen Forschungsschwerpunkten im Rahmen der Forschungsf\u00f6rderung durch den SNF. Auch die KTI setzt eigene thematische Schwerpunkte durch die nationalen thematischen Netzwerke und die Energiekompetenzzentren (SCCR), welche im Rahmen des F\u00f6rderprogramms Energie gef\u00f6rdert werden. Auch innerhalb dieser Schwerpunkte wird bei der Mittelvergabe anschliessend das kompetitive Bottom-up-Prinzip eingehalten. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass auch in jenen F\u00e4llen, in denen der Bund thematische Schwerpunkte setzt, die konkrete Ausrichtung der Themen weiterhin von den betroffenen Akteuren selbst bestimmt wird und die ausgew\u00e4hlten Projekte ausreichend relevant, praxisnah und im Falle von Innovationsprojekten marktnah sind. Die Schaffung eines Innovationspreises, wie es der Interpellant verlangt, w\u00e4re systemfremd und nicht zielf\u00fchrend.</p><p>Es ist den privaten Akteuren selbst oder den Gemeinden und Kantonen im Rahmen ihrer subsidi\u00e4ren Kompetenzen \u00fcberlassen, weitere thematische Innovationspreise zu stiften. Der Zurich-Klimapreis ist ein Beispiel daf\u00fcr.</p><p>Grunds\u00e4tzlich zeichnen sich erfolgreiche nationale Innovationssysteme dadurch aus, dass sie eine ihren spezifischen Rahmenbedingungen angepasste Art entwickelt haben, mit Herausforderungen im Bereich der Innovationen umzugehen und auf Ver\u00e4nderungen eigenst\u00e4ndig zu reagieren.</p><p>Ein Instrument, das in einem Land sinnvoll ist und erfolgreich angewandt wird, muss im Kontext eines anderen Landes daher nicht zwangsl\u00e4ufig erfolgreich sein. Innovationspreise sind beispielsweise eine M\u00f6glichkeit, in einem System, das F\u00f6rdermittel thematisch konzentriert und top-down vergibt, mehr Wettbewerb und Qualit\u00e4t bei der Mittelvergabe zu erreichen. Diese Funktion erf\u00fcllt in der Schweiz das obenerw\u00e4hnte kompetitive Bottom-up-Prinzip.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1494979200000)\/","SubmittedBy":"B\u00e9gl\u00e9 Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1553212800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|36","Category":null,"Modified":"\/Date(1690518057330)\/","SubmissionDate":"\/Date(1489708800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5007,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Wissenschaft und Forschung"}}