{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173490,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173490,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3490","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Den Lehrstellen\u00fcberschuss f\u00fcr die Integration von Fl\u00fcchtlingen und vorl\u00e4ufig Aufgenommenen nutzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das neueste Lehrstellenbarometer des SBFI zeigt - einmal mehr - einen \u00dcberschuss von mehreren Tausend offenen Lehrstellen verglichen mit der Nachfrage, dies insbesondere in den Branchen \"Architektur und Baugewerbe\", \"Dienstleistungen\" und \"Verkauf\" (Medienmitteilung des SBFI vom 7. Juni 2017). Gleichzeitig kommen Projekte zur F\u00f6rderung der Arbeitsmarktintegration f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und vorl\u00e4ufig Aufgenommene nur schleppend voran. Der Bundesrat wird um Antwort auf folgende Fragen gebeten:</p><p>1. Teilt er die Ansicht, dass die offenen Lehrstellen ein Potenzial f\u00fcr die zielgerichtete Ausbildung und allenfalls Umschulung von Fl\u00fcchtlingen und vorl\u00e4ufig Aufgenommenen bieten?</p><p>2. Wenn ja, welche Massnahmen sieht er, um diese Chance so schnell wie m\u00f6glich zu packen?</p><p>3. Sieht der Bund Kooperationspotenzial mit den Kantonen und Branchen mit \u00dcberschussangebot f\u00fcr die Ausbildung von jungen und allenfalls die Umschulung von \u00e4lteren Fl\u00fcchtlingen und vorl\u00e4ufig Aufgenommenen? Wenn ja, wie will er dieses nutzen? Sieht er M\u00f6glichkeiten einer finanziellen Unterst\u00fctzung kooperationswilliger Unternehmen?</p><p>4. Sieht er eine M\u00f6glichkeit darin, eine Meldem\u00f6glichkeit f\u00fcr offene Lehrstellen f\u00fcr interessierte Branchen und Unternehmen zu schaffen, z. B. im Rahmen der sich in Umsetzung befindenden Revisionen des Ausl\u00e4ndergesetzes (Masseneinwanderungs-Initiative, Integration)? Soweit sinnvoll nat\u00fcrlich in Zusammenarbeit mit den Kantonen. </p><p>5. W\u00e4re vor dem Hintergrund der Diskussion um die bessere Nutzung des inl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ftepotenzials und des erneuten Rechnungs\u00fcberschusses beim Bund nicht ein zeitlicher Vorzug und allenfalls eine Ausweitung des Projektes Fl\u00fcchtlingsvorlehre sowohl angebracht als auch realisierbar?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Auf dem Lehrstellenmarkt treffen sich die Angebote der Unternehmen und die Nachfrage der Jugendlichen und Erwachsenen. Wie der vom SBFI zweimal j\u00e4hrlich erhobene Lehrstellenbarometer zeigt, ist das Verh\u00e4ltnis von Angebot und Nachfrage je nach Branche unterschiedlich. Der Staat sorgt f\u00fcr optimale Rahmenbedingungen, f\u00f6rdert das Lehrstellenangebot und unterst\u00fctzt die Lehrstellensuchenden. </p><p>Der Bundesrat misst der Integration von Fl\u00fcchtlingen und vorl\u00e4ufig Aufgenommenen in den Arbeitsmarkt hohen Stellenwert zu. Das strategische Ziel, dass 95 Prozent aller 25-J\u00e4hrigen in der Schweiz \u00fcber einen Abschluss auf Sekundarstufe II verf\u00fcgen sollen, gilt denn auch f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene, die auf dem Asylweg in die Schweiz gekommen sind und Aussicht auf einen l\u00e4ngerfristigen Aufenthalt haben. Bund und Kantone haben den Handlungsbedarf erkannt und sich im M\u00e4rz 2017 mit der Integrationsagenda f\u00fcr ein gemeinsames Vorgehen entschieden. Zu den einzelnen Fragen nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:</p><p>1. Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass sp\u00e4t zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene, welche eine rechtliche Bleibeperspektive in der Schweiz haben sowie die pers\u00f6nliche Motivation mitbringen, Potenzial haben f\u00fcr eine nachobligatorische Allgemein- oder Berufsbildung. Durch die Beseitigung sprachlicher und schulischer Defizite sowie den Erwerb von einschl\u00e4gigen Methoden- und Sozialkompetenzen sind diese Personen zuerst auf diese Ausbildungen vorzubereiten. Die Resultate des Lehrstellenbarometers zeigen, dass Unternehmen ihre Lehrstellen meistens nur dann vergeben, wenn Kandidatinnen und Kandidaten die entsprechenden Anforderungen tats\u00e4chlich bereits erf\u00fcllen. </p><p>2. Die Kantone stellen Integrationsbr\u00fcckenangebote zur Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung bereit. Dar\u00fcber hinaus hat der Bundesrat Ende 2015 das Pilotprogramm \"Fr\u00fchzeitige Sprachf\u00f6rderung/Integrationsvorlehre 2018-2021\" beschlossen, welches die Erwerbsintegration f\u00fcr die Zielgruppe nachhaltig verbessern soll. Die Eingabefrist f\u00fcr Gesuche zur fr\u00fchzeitigen Sprachf\u00f6rderung lief Ende Juni 2017 ab. Bei der Integrationsvorlehre k\u00f6nnen Kantone Gesuche f\u00fcr entsprechende Programme bis 22. September 2017 einreichen. Zudem hat die Integrationsagenda zum Ziel, die Integrationsf\u00f6rderung als Prozess zu st\u00e4rken, der Zielgruppe den Zugang zu Bildungswegen zu erm\u00f6glichen und Integrationsmassnahmen zu intensivieren.</p><p>3. Bereits etabliert ist das Projekt Match-Prof, welches zum Ziel hat, das Matching zwischen Angebot und Nachfrage zu verbessern, um die Zahl der unbesetzten Lehrstellen und die Zahl der Jugendlichen in Zwischenl\u00f6sungen zu senken. Entsprechende Projekte von Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt werden durch den Bund unterst\u00fctzt. Mit dem Projekt \"Berufsabschluss und -wechsel f\u00fcr Erwachsene\" st\u00e4rkt der Bund zudem die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Erwachsene, zu einem Berufsabschluss zu gelangen. Aus Sicht des Bundes besteht auch hier Potenzial f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und vorl\u00e4ufig Aufgenommene.</p><p>4. Der Online-Lehrstellennachweis (Lena) fasst die verf\u00fcgbaren Lehrstellen aller 26 Kantone zusammen und tr\u00e4gt zur Transparenz auf dem Lehrstellenmarkt bei. Mit Artikel\u00a053 Absatz\u00a06 nAuG (BBl 2016 8917) hat das Parlament f\u00fcr kantonale Sozialhilfebeh\u00f6rden eine Meldepflicht betreffend stellenlose Fl\u00fcchtlinge und vorl\u00e4ufig Aufgenommenen geschaffen. Der Bundesrat ist zurzeit daran, die Ausf\u00fchrungsbestimmungen zu erarbeiten, deren Verabschiedung Anfang 2018 geplant ist.</p><p>5. Die Integrationsvorlehren in den Kantonen beginnen im Sommer 2018. Bei umsetzungsreifen Projekten ist es ausnahmsweise m\u00f6glich, Integrationsvorlehren bereits im Juli oder August 2017 zu starten. Das Pilotprogramm l\u00e4uft vier Jahre. Eine Ausweitung steht derzeit nicht zur Diskussion. </p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1503446400000)\/","SubmittedBy":"Wermuth C\u00e9dric","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1506643200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1763108421470)\/","SubmissionDate":"\/Date(1497484800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5009,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Migration"}}