{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173506,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173506,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3506","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Eine Task-Force schaffen zur Unterst\u00fctzung, Beratung und F\u00f6rderung des Berufsbildungssystems im Ausland","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert zu pr\u00fcfen, wie eine Task-Force geschaffen werden k\u00f6nnte, mit der die Unterst\u00fctzung und Beratung anderer L\u00e4nder bei der Entwicklung von Berufsbildungsprojekten verst\u00e4rkt und ausgeweitet werden k\u00f6nnten. Die Pr\u00fcfung soll namentlich die folgenden Punkte umfassen:</p><p>1. die institutionelle Anbindung;</p><p>2. die Zusammensetzung;</p><p>3. der formelle Auftrag und die anzustrebenden Ziele;</p><p>4. der Wirkungskreis und die Interventionskriterien;</p><p>5. die Finanz- und anderen Mittel;</p><p>6. der Zeitplan f\u00fcr die Umsetzung.</p>","ReasonText":"<p>Das duale Berufsbildungssystem der Schweiz wird beneidet und st\u00f6sst weitherum auf Interesse, denn es f\u00f6rdert, dank seiner Kombination von Betrieb und Schule, die Besch\u00e4ftigung junger Menschen und hat einen ausgezeichneten Ruf. In zahlreichen L\u00e4ndern ist die Berufsbildung ein Hoffnungstr\u00e4ger f\u00fcr die jungen Menschen und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion von Armut. Sie vermittelt jedem und jeder die Qualifikationen, die n\u00f6tig sind, um am wirtschaftlichen Leben teilhaben zu k\u00f6nnen, um sich neue Perspektiven zu er\u00f6ffnen und Zugang zu Arbeit mit angemessener Entl\u00f6hnung zu erlangen.</p><p>Gerade in der heutigen Zeit mit der Fl\u00fcchtlingskrise und der Jugendarbeitslosigkeit sind Bildung f\u00fcr alle und Zugang zur Erwerbst\u00e4tigkeit wichtige Faktoren der Stabilit\u00e4t unserer Gesellschaften. Und nicht zu vergessen ist ihr Beitrag zur sozialen Koh\u00e4sion und zur Gleichstellung der Frauen.</p><p>In seiner Antwort auf die Interpellation 16.3782 bekr\u00e4ftigt der Bundesrat, dass er die Berufsbildung zu einer Priorit\u00e4t seiner Politik der internationalen Zusammenarbeit machen will. F\u00fcr die Periode 2017-2020 sieht er eine Aufstockung der Mittel f\u00fcr die Grund- und die Berufsbildung um 50 Prozent vor. Die Deza unterst\u00fctzt rund 50 Projekte im Bereich der Berufsbildung in \u00fcber 25 L\u00e4ndern. Zudem hat sie sich einem Geberkomitee angeschlossen, das Expertinnen und Experten der Berufsbildung aus der Schweiz, Deutschland, \u00d6sterreich und Liechtenstein vernetzt.</p><p>Die bisherigen Anstrengungen sind sehr zu begr\u00fcssen. Der Bundesrat erw\u00e4hnt aber auch, dass \"eine Ausweitung der T\u00e4tigkeiten auf weitere Schwerpunktl\u00e4nder oder -regionen der Deza m\u00f6glich ist, sofern dies von der Partnerregierung gew\u00fcnscht ist\". Und er f\u00fcgt an: \"Schliesslich m\u00f6chte die Schweiz k\u00fcnftig vermehrt \u00f6ffentlich-private Entwicklungspartnerschaften eingehen.\"</p><p>Im \u00dcbrigen leisten neben der Deza weitere Bundesstellen (SBFI, Seco, SEM) ebenso wie Kantone und Akteure aus der Privatwirtschaft - mit ihren Projekten oder Investitionen - ihren Beitrag, indem sie in komplement\u00e4ren Bereichen t\u00e4tig sind, die nicht genau die gleichen Personengruppen oder die gleichen L\u00e4nder betreffen.</p><p>Aus all diesem folgt, dass die Zusammenarbeit und der Austausch \u00fcber die Schweizer Best Practices im Bereich der Berufsbildung im internationalen Bereich noch verbessert werden sollten.</p><p>Von den verschiedenen Stossrichtungen, die es auszuloten gilt, w\u00e4re sicherlich die Schaffung einer Task-Force genauer zu pr\u00fcfen, die auf Wunsch der betreffenden L\u00e4nder zum Einsatz k\u00e4me und diese bei der Entwicklung und Umsetzung von Berufsbildungsprojekten begleiten w\u00fcrde (z. B. Vorstellung unseres Systems, Austausche, Praktika usw.).</p><p>Es geht nicht darum, eine neue staatliche Struktur mit neuen Stellen zu schaffen, sondern vielmehr darum, eine Task-Force auf die Beine zu stellen, das heisst eine nichtpermanente Gruppe von Personen, die zum Einsatz kommt, wenn sie gefragt ist, und die sich mit den betroffenen Akteuren vernetzt.</p><p>Eine solche Interventionsgruppe h\u00e4tte den Vorteil, dass sie sicherstellen k\u00f6nnte, dass die T\u00e4tigkeiten von Bund, Kantonen, Movetia, den Schulen, den Akteuren der Wirtschaft und den Sozialpartnern vernetzt, mit der n\u00f6tigen Dynamik und koordiniert erfolgen k\u00f6nnten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bund hat die steigende Bedeutung der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit (IBBZ) erkannt: Mit der IBBZ kann die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Partnerl\u00e4ndern gef\u00f6rdert, die Anerkennung der Schweizer Berufsbildung international gest\u00e4rkt und ein positives Bild der Schweiz vermittelt werden.</p><p>Das System der dualen Berufsbildung ist erfolgreich in der Schweiz. F\u00fcr andere L\u00e4nder kann das schweizerische Berufsbildungssystem zwar Vorbild f\u00fcr l\u00e4ngerfristige Reformprozesse sein, aber nicht unver\u00e4ndert \u00fcbernommen werden. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass andere kulturelle, gesellschaftliche, wirtschaftliche, institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen - wie die Regulierung des Mindestlohnes, die Arbeitslosigkeit, der Status der Berufsbildung, das Ansehen von Berufsleuten, die Zulassung zu Berufen oder das Bestehen von Branchenstrukturen - die M\u00f6glichkeiten einer \u00dcbertragung von Elementen des Schweizer Modells einschr\u00e4nken. Universell anwendbare beste Praktiken haben sich nicht abgezeichnet. Deswegen sind straff geplante, konzentrierte Aktionen kaum zielf\u00fchrend. Die stark unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse der Partnerl\u00e4nder und die Komplexit\u00e4t des Expertisetransfers erfordern differenzierte und individuell angepasste Instrumente.</p><p>Die verschiedenen Reaktionsm\u00f6glichkeiten der Bundesstellen mit komplement\u00e4ren Zielen, geografischen Schwerpunkten und Massnahmen erlauben angemessene Antworten auf die Anfragen von Partnerl\u00e4ndern. Sie beziehen dabei jeweils die relevanten nichtstaatlichen Akteure mit ein.</p><p>Bereits jetzt richtet der Bund seine Strategien in verschiedenen politischen Bereichen auf die St\u00e4rkung und Priorisierung der IBBZ aus (vgl. die Botschaft zur F\u00f6rderung von Bildung, Forschung und Innovation 2017-2020 und die Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit 2017-2020). Die einzelnen Bundesstellen k\u00f6nnen sich dabei auch auf die Expertise des Eidgen\u00f6ssischen Hochschulinstituts f\u00fcr Berufsbildung (EHB) abst\u00fctzen.</p><p>Der Bund trifft seit 2013 Massnahmen, um das Potenzial der IBBZ besser auszusch\u00f6pfen und die bundesinterne Koordination zu verbessern. Im Jahr 2014 haben die Bundesstellen einen gemeinsamen strategischen Grundlagenbericht verfasst. Dieser umfasste Vorschl\u00e4ge, wie die Aktivit\u00e4ten in der IBBZ ausgedehnt, die bundesinterne Koordination gesichert und die einheitliche Kommunikation nach aussen gew\u00e4hrleistet werden k\u00f6nnen. Der Bundesrat hat den Bericht zur Kenntnis genommen, und es wurde eine formelle, interdepartementale IBBZ-Koordinationsgruppe eingerichtet.</p><p>Die IBBZ-Koordinationsgruppe des Bundes wird vom SBFI geleitet und besteht aus Vertretungen des SBFI, des Seco, der Deza, der Politischen Direktion, des SEM und des EHB. Sie hat unter anderem den Auftrag, die IBBZ-Aktivit\u00e4ten der verschiedenen Bundesstellen zu koordinieren - insbesondere bei Anfragen von interessierten Partnerl\u00e4ndern. Weiter pflegt sie ein Netzwerk von nationalen Akteuren. So organisiert sie periodisch eine nationale IBBZ-Stakeholdertagung mit dem Ziel, die Abstimmung der Aktivit\u00e4ten und den Erfahrungsaustausch zu f\u00f6rdern. </p><p>Der Bundesrat kommt zum Schluss, dass zurzeit im Bereich der IBBZ keine operative Task-Force erforderlich ist. Die IBBZ-Koordinationsgruppe erf\u00fcllt die vom Postulanten geforderten Punkte bereits heute.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1503446400000)\/","SubmittedBy":"H\u00eache Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600300800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1750811228937)\/","SubmissionDate":"\/Date(1497484800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5009,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Bildung"}}