{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173509,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173509,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3509","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Schluss mit der Blackbox bei den Kosten der universit\u00e4ren Ausbildung von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) weist f\u00fcr universit\u00e4re Ausbildungen die Kosten pro Studierenden nach Grundausbildung (Kostenindikator I) und Forschung (Kostenindikator II) aus - mit Ausnahme der humanmedizinischen Ausbildung. Dort seien die Angaben zu den Kosten der klinischen Ausbildung der akademischen Forschung nicht vollst\u00e4ndig. Ist diese seit vielen Jahren anhaltende Situation f\u00fcr den Bundesrat befriedigend?</p><p>2. Welches sind die Kompetenzen des Bundes, um in diesem Bereich endlich vollst\u00e4ndige Transparenz zu erreichen, und wie sch\u00f6pft er diese aus?</p><p>3. Welche zus\u00e4tzlichen Kompetenzen w\u00fcrde der Bund zur Erreichung einer solchen Transparenz allenfalls ben\u00f6tigen, und in welchem Zeitrahmen w\u00e4re mit verl\u00e4sslichen Zahlen zu rechnen?</p>","ReasonText":"<p>Seit vielen Jahren geistern die unterschiedlichsten Zahlen zu den Kosten der Humanmedizinausbildung in der Schweiz umher. Was aber fehlt, sind belastbare Zahlen. Aufgrund der unvollst\u00e4ndigen Daten ver\u00f6ffentlicht das BFS f\u00fcr den Bereich Humanmedizin nicht einmal Kostenangaben, Kostenindikatoren und Betreuungsverh\u00e4ltnisse. Der Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation stellte trocken fest, es bissen sich seit Jahren \"Arbeitsgruppen die Z\u00e4hne daran aus, in Sachen Grundausbildung von Medizinern zur Kostenwahrheit zu kommen\" (\"NZZ\", 27. April 2017). Da die Mittel zur Datenerhebung weit verbreitet und bekannt sind, kann der Grund nur im Unwillen bestimmter Beteiligter liegen.</p><p>Da diese Zahlen zudem konkreten Aufschluss dar\u00fcber geben w\u00fcrden, welches Gemeinwesen in welchem Ausmass f\u00fcr die Kosten der Ausbildung aufkommt, braucht es in diesem \u00e4usserst kostspieligen Bereich auch aus finanzpolitischen Gr\u00fcnden endlich Transparenz und ein Ende der Blackbox. Der Bundesrat sollte daher seine Kompetenzen voll aussch\u00f6pfen und allenfalls zus\u00e4tzliche einfordern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Tats\u00e4chlich weist das Bundesamt f\u00fcr Statistik bis heute keine Kosten pro Studierenden in Humanmedizin aus. Grund daf\u00fcr sind die fehlenden Angaben zu den effektiven Kosten des Studiums, namentlich zu den Kosten der klinischen Ausbildung. W\u00e4hrend der klinischen Ausbildungsphase (Studienjahre drei bis sechs) tragen Universit\u00e4tsspit\u00e4ler und weitere Spit\u00e4ler zur Lehr- und Forschungsleistung bei, wof\u00fcr sie in der Regel finanzielle Abgeltungen bzw. Pauschalzahlungen von den Universit\u00e4ten als Gegenleistung erhalten.</p><p>Die Schwierigkeit liegt in der Abgrenzung der Kosten f\u00fcr die Forschung und die universit\u00e4re Lehre von den Kosten f\u00fcr die Gesundheitsleistungen.</p><p>Bund und Kantone sind sich einig, dass die Kosten f\u00fcr die Humanmedizinausbildung k\u00fcnftig transparent ausgewiesen werden sollen. Auch die Universit\u00e4ten sowie die Universit\u00e4tsspit\u00e4ler sind daran interessiert, die Kosten f\u00fcr das Humanmedizinstudium einheitlich und vollst\u00e4ndig zu erfassen. Zu diesem Zweck haben die ehemalige Schweizerische Universit\u00e4tskonferenz und die Schweizerische Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren im Jahr 2014 gemeinsam ein Projekt zur Ermittlung der Kosten von Lehre und Forschung in Humanmedizin (Ekoh) lanciert. Das Projektziel ist die Entwicklung einer schweizweit anerkannten Methode zur Erhebung der Kosten im Bereich der Humanmedizin. Die Erhebung und Plausibilisierung der Daten zu den Kosten f\u00fcr die universit\u00e4re Lehre und Forschung an den Spit\u00e4lern stellt sich als ausserordentlich komplexer Prozess dar. Im Mai 2017 beschloss der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) die Weiterf\u00fchrung des Projekts Ekoh mit neuer Projektleitung. S\u00e4mtliche Mitglieder der Projektgruppe, darunter die Universit\u00e4ten und die Universit\u00e4tsspit\u00e4ler, bekr\u00e4ftigten, die Arbeiten erfolgreich abschliessen zu wollen. Der Schlussbericht dazu wird Mitte 2018 erwartet.</p><p>Mit Inkrafttreten des Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG) hat die Ermittlung der Kosten f\u00fcr das Humanmedizinstudium zus\u00e4tzlich an Bedeutung gewonnen. Gem\u00e4ss HFKG richten sich der Bedarf an \u00f6ffentlichen Finanzmitteln sowie die Aufteilung der Grundbeitr\u00e4ge nach den sogenannten Referenzkosten. Sie basieren auf den Durchschnittskosten der Lehre. Voraussetzung f\u00fcr deren Berechnung ist eine Kostenrechnung der Hochschulen, die eine korrekte Ermittlung der Ausbildungskosten erlaubt. Dies gilt auch f\u00fcr die Berechnung der Referenzkosten der Humanmedizinausbildung.</p><p>2./3. Die Kantone sind als Tr\u00e4ger der Universit\u00e4ten sowie der Universit\u00e4tsspit\u00e4ler f\u00fcr die Humanmedizinausbildung und somit auch f\u00fcr die korrekte Bestimmung der Kosten zust\u00e4ndig. Wie bereits ausgef\u00fchrt, setzt sich der Bund gemeinsam mit den Kantonen \u00fcber die SHK f\u00fcr die Bestimmung der Kosten f\u00fcr das Humanmedizinstudium ein. Der Bundesrat erachtet diese koordinierte Vorgehensweise unter Einbezug der relevanten Akteure aus den Bereichen Bildung und Gesundheit auf kantonaler wie auf Bundesebene nach wie vor als erfolgversprechend.</p><p>Die SHK wird die Referenzkosten erstmals 2019 festlegen. Eine Beschlussfassung in der SHK setzt die Zustimmung des Departementsvorstehers WBF, der die SHK pr\u00e4sidiert, voraus. Der Bundesrat erachtet die heutigen Kompetenzen daher als ausreichend, um transparente und plausible Kostendaten anzustreben, die von allen beteiligten Akteuren akzeptiert werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1504051200000)\/","SubmittedBy":"Fetz Anita","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1506470400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690518517520)\/","SubmissionDate":"\/Date(1497484800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5009,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Bildung|Gesundheit"}}