{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173513,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173513,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3513","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Warenterminb\u00f6rse. Ein Instrument f\u00fcr mehr Markttransparenz und bessere Produzentenpreise in der Landwirtschaft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt aufzuzeigen, ob das System einer Warenterminb\u00f6rse f\u00fcr Schweizer Agrarg\u00fcter umsetzbar w\u00e4re und welche Effekte dieses haben w\u00fcrde.</p>","ReasonText":"<p>In der Landwirtschaft stehen viele Anbieter wenigen Abnehmern gegen\u00fcber. Dies f\u00fchrt zu sehr ungleichen Marktkr\u00e4ften. Weiter ist der Verhandlungsspielraum aufgrund beschr\u00e4nkter Lagerf\u00e4higkeit der Rohstoffe oder fehlender Lagerkapazit\u00e4ten f\u00fcr die Landwirte sehr eingeschr\u00e4nkt. Weiter f\u00fchrt das asymmetrische Marktsystem zu wenig Transparenz in der Preisbildung. Eine Warenterminb\u00f6rse k\u00f6nnte f\u00fcr einen Teil dieser Probleme eine L\u00f6sung bieten. Die Preistransparenz k\u00f6nnte erh\u00f6ht werden, das Angebot kann virtuell geb\u00fcndelt werden, und die Lagerunsicherheit kann umgangen werden. Es ist sicherzustellen, dass nur Akteure, welche auch physisch im Handel aktiv sind, in der B\u00f6rse t\u00e4tig werden, um Spekulationen zu verhindern. Es ist zu beurteilen, ob der relativ kleine Schweizer Markt f\u00fcr ein solches System geeignet ist.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung transparenter und vorhersehbarer Preise f\u00fcr die Schweizer Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft bewusst. Innerhalb des gesetzlichen Rahmens setzt er sich f\u00fcr bestm\u00f6gliche Rahmenbedingungen f\u00fcr die Wirtschaft ein.</p><p>An einer Warenterminb\u00f6rse werden Kontrakte von Waren einer definierten Qualit\u00e4t mit einer in der Zukunft liegenden F\u00e4lligkeit gehandelt. Oft wird vor der F\u00e4lligkeit ein Gegengesch\u00e4ft eingegangen, sodass keine physische Lieferung der Ware stattfindet. Um die Zahlungsf\u00e4higkeit beim Gegengesch\u00e4ft sicherzustellen, muss ein Geldbetrag als Sicherheit hinterlegt werden. </p><p>Voraussetzung f\u00fcr einen erfolgreichen Betrieb einer Warenterminb\u00f6rse ist ein breiter Kreis interessierter Marktteilnehmer, um eine ausreichend hohe Liquidit\u00e4t am Markt zu erreichen. F\u00fcr den kleinen und gesch\u00fctzten Schweizer Markt d\u00fcrfte dies eine wesentliche Restriktion sein. Mit einem Ausschluss von Akteuren ohne Interesse an physischer Ware w\u00fcrde die Liquidit\u00e4t auf dem Terminmarkt zus\u00e4tzlich verringert. </p><p>Warenterminm\u00e4rkte bieten sich vor allem f\u00fcr lagerf\u00e4hige Produkte homogener Qualit\u00e4t an. Am f\u00fcr die Schweiz bedeutenden Milchmarkt haben sich international nur Kontrakte f\u00fcr verarbeitete Produkte wie Milch- und Molkenpulver sowie Butter etabliert. Milchproduzenten m\u00fcssten sich somit indirekt \u00fcber den Kauf von Butter- und Magermilchkontrakten absichern. </p><p>Dadurch w\u00fcrde sich das Risiko erh\u00f6hen, dass die Entwicklung des tats\u00e4chlich vom Landwirt erzielten Milchpreises nicht der Preisentwicklung der auf dem Terminmarkt gehandelten Kontrakte entspricht. </p><p>F\u00fcr Produzenten mit geringen Mengen ist der Warenterminhandel kaum attraktiv, da erstens die Einarbeitung in das Termingesch\u00e4ft und das Verfolgen des Marktgeschehens einen betr\u00e4chtlichen Zeitaufwand erfordern und zweitens beim Handeln Geb\u00fchren anfallen und an der B\u00f6rse eine Sicherheit zu hinterlegen ist. Bereits bei ausl\u00e4ndischen Warenterminb\u00f6rsen ist die Teilnahme von Landwirten gering. F\u00fcr die kleinstrukturierten Schweizer M\u00e4rkte ist deshalb nicht zu erwarten, dass eine Schweizer Warenterminb\u00f6rse Relevanz f\u00fcr die Preisabsicherung der Landwirte erlangen kann. </p><p>Auch wenn die \u00f6konomischen Bedingungen f\u00fcr eine Warenterminb\u00f6rse f\u00fcr Agrarprodukte im kleinen Markt der Schweiz nicht gegeben sind, k\u00f6nnen Terminkontrakte (Futures, Call- und Put-Options) zwischen Anbietern (Landwirte) und Abnehmern jederzeit abgeschlossen werden. Dazu ist eine Warenterminb\u00f6rse nicht notwendig.</p><p>Der Bundesrat beurteilt somit das System einer Warenterminb\u00f6rse f\u00fcr die Schweizer Agrarm\u00e4rkte als nicht umsetzbar.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1502841600000)\/","SubmittedBy":"Aebi Andreas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1506643200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690518599797)\/","SubmissionDate":"\/Date(1497484800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5009,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Landwirtschaft"}}