{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173533,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173533,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3533","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"St\u00e4rkung der Informatikausbildung in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Grundlegende Informatikkompetenzen werden heute in fast allen Berufs- und T\u00e4tigkeitsfeldern und im Alltag gefordert. Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren hat dies erkannt und will Informatik als obligatorisches Angebot am Gymnasium einf\u00fchren. Dies ist ein sehr wichtiger Schritt und voll zu unterst\u00fctzen.</p><p>Aber nicht nur unsere Gymnasiasten sollen Informatikkenntnisse erwerben k\u00f6nnen. Auch jede und jeder, die/der sich f\u00fcr eine Berufsbildung entscheidet, muss w\u00e4hrend der Grundausbildung grundlegende Informatikkompetenzen erwerben k\u00f6nnen. Dies ist unerl\u00e4sslich f\u00fcr den langfristigen beruflichen Erfolg und die vertiefte Gesellschaftsreife.</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Teilt er die Ansicht, dass in unserer zunehmend digitalisierten Gesellschaft grundlegende Informatikkompetenzen nicht nur f\u00fcr Gymnasiasten, sondern auch f\u00fcr die Berufsbildung unverzichtbar sind?</p><p>2. Ist er bereit, den Informatikunterricht in der gesamten Grundausbildung, namentlich auch in der Berufsbildung zu st\u00e4rken?</p><p>3. Pr\u00fcft er, wie der Rahmenlehrplan f\u00fcr den allgemeinbildenden Unterricht der Berufsbildung (RLP-ABU) anzupassen ist, damit alle Berufsschulabg\u00e4nger Informatikkenntnisse erwerben k\u00f6nnen?</p><p>4. Ist er bereit, den eidgen\u00f6ssischen Rahmenlehrplan sowie allenfalls weitere Instrumente oder Verordnungen anzupassen, damit grundlegende Informatikkompetenzen im Rahmen der Allgemeinbildung (Art. 19 BBV) f\u00fcr alle beruflichen Grundausbildungen verbindlich werden?</p>","ReasonText":"<p>Informatik durchdringt unseren Alltag, unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Forschung. F\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der heutigen und insbesondere der zuk\u00fcnftigen Informationsgesellschaft nimmt die Informatik eine Schl\u00fcsselrolle ein.</p><p>Wir m\u00fcssen unsere Jugend fit machen f\u00fcr die Berufswelt und die gesellschaftlichen Herausforderungen. Und dazu geh\u00f6rt, dass wir ihnen grundlegende Informatikkompetenzen mit auf den Weg geben. Dies ist ein internationaler Trend, auch in den USA, England und zahlreichen asiatischen L\u00e4ndern sind Prozesse zur St\u00e4rkung der Informatik an den Schulen angelaufen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Aus Sicht des Bundesrates kommt der Vermittlung von Kompetenzen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie eine zentrale Bedeutung zu. F\u00fcr ein ressourcenarmes Land wie die Schweiz ist es elementar, die Potenziale, welche die Digitalisierung mit sich bringt, zu nutzen. Denn sie soll eines der f\u00fchrenden L\u00e4nder in der Entwicklung und Anwendung digitaler Technologien bleiben. Zu den einzelnen Fragen nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:</p><p>1. Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt erarbeiten derzeit zusammen mit Experten der Wissenschaft Grundlagen f\u00fcr die strategische Weiterentwicklung der Berufsbildung, in denen auch die Herausforderungen der Digitalisierung aufgegriffen werden. Das Eidgen\u00f6ssische Hochschulinstitut f\u00fcr Berufsbildung untersucht die ver\u00e4nderten Anforderungen an die Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt und f\u00f6rdert die Berufsbildung durch neue Lehrmethoden und -inhalte. Der Bundesrat hat zudem am 5. Juli 2017 den Bericht des WBF \"Herausforderungen der Digitalisierung f\u00fcr Bildung und Forschung in der Schweiz\" und den Aktionsplan Digitalisierung im BFI-Bereich in den Jahren 2019 und 2020 zur Kenntnis genommen. Der Aktionsplan enth\u00e4lt auch mehrere Massnahmen im Bereich der Berufsbildung.</p><p>2. Der genannte Aktionsplan sieht unter anderem eine St\u00e4rkung der digitalen Kompetenzen auf allen Bildungsstufen vor. Der Bund l\u00e4dt die Kantone ein, ihre diesbez\u00fcglichen Anstrengungen fortzusetzen oder zu intensivieren. Die Lehrinhalte, auch an den berufsbildenden Schulen, sollen - aufgrund der sich durch die Digitalisierung ergebenden Herausforderungen - regelm\u00e4ssig \u00fcberpr\u00fcft und angepasst werden. \u00dcberpr\u00fcfen will der Bund zudem den Berufsentwicklungsprozess, um eine schnellere und flexiblere Anpassung der Bildungsverordnungen sicherzustellen. Bei deren \u00dcberarbeitung ist den Bildungsinhalten f\u00fcr die Anforderungen der digitalisierten Wirtschaft eine hohe Priorit\u00e4t beizumessen.</p><p>3./4. Der Rahmenlehrplan f\u00fcr den allgemeinbildenden Unterricht der Berufsbildung legt fest, dass die Unterrichtsinhalte in Form von Themen organisiert sind und nicht einer disziplin\u00e4ren Fachlogik folgen. Die Themen nehmen Bezug auf die pers\u00f6nliche, berufliche und gesellschaftliche Realit\u00e4t der Lernenden. Diese tragen im Unterricht Verantwortung f\u00fcr ihr Lernen, gestalten ihren Lernprozess selbstst\u00e4ndig und erarbeiten konkrete Produkte. Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung der Berufsbildung (Berufsbildung 2030) beh\u00e4lt sich der Bund vor, zusammen mit den Verbundpartnern (Kantone, Organisationen der Arbeitswelt) auch das Verh\u00e4ltnis von allgemeinbildenden, berufs\u00fcbergreifenden und berufsspezifischen Kompetenzen zu \u00fcberpr\u00fcfen. Die Digitalisierung - ein f\u00fcr die Berufsbildung wichtiger Megatrend - wird dabei eine bedeutende Rolle spielen. In der Umsetzung tragen die Berufsbildungsverantwortlichen die Verantwortung.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1503446400000)\/","SubmittedBy":"Gr\u00fcter Franz","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1506643200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1690518097570)\/","SubmissionDate":"\/Date(1497484800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5009,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Medien und Kommunikation"}}