{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173605,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173605,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3605","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Aufhebung des Moratoriums f\u00fcr neue \"Jugend und Sport\"-Sportarten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die \"Jugend und Sport\"-Rechtsgrundlagen so anzupassen, dass das seit 2009 geltende Moratorium f\u00fcr neue \"Jugend und Sport\"-Sportarten aufgehoben werden kann. F\u00fcr bisher unterst\u00fctzte Sportarten, insbesondere Kleinstsportarten, soll grunds\u00e4tzlich Besitzstandwahrung gelten. Die f\u00fcr die neuen Sportarten ben\u00f6tigten Mittel sollen haushaltneutral dem Funktionskredit entnommen und in den Subventionskredit umgeschichtet werden.</p>","ReasonText":"<p>\"Jugend und Sport\" soll die Entwicklung und Entfaltung von Kindern und Jugendlichen gew\u00e4hrleisten und ihnen erm\u00f6glichen, Sport ganzheitlich zu erleben. 2009 hat der Bundesrat aus finanziellen Gr\u00fcnden ein Moratorium eingef\u00fchrt, das die Aufnahme neuer Sportarten ins Programm \"Jugend und Sport\" untersagte. Die Begrenzung auf jene Sportarten, die von \"Jugend und Sport\"-Subventionen profitieren k\u00f6nnen, wirkt mittlerweile willk\u00fcrlich und nicht immer zeitgem\u00e4ss. Das Angebot und auch die Nachfrage von Sportarten in der Schweiz hat sich in den letzten acht Jahren markant ver\u00e4ndert. W\u00e4hrend sich der Sportartenkatalog vom Olympischen Komitee st\u00e4ndig ver\u00e4ndert und sich den aktuellen Gegebenheiten anpasst, blieb der Sportartenkatalog von \"Jugend und Sport\" auf dem Stand von 2009 stehen. Die Rechtsgrundlagen sind darum so anzupassen, dass neue Sportarten, die eine gewisse Gr\u00f6sse haben (z. B. 600 Kinder und Jugendliche, entspricht ungef\u00e4hr 1 Promille aller \"Jugend und Sport\"-Teilnehmerinnen und Teilnehmer) sowie \u00fcber etablierte Verbands- und Vereinsstrukturen verf\u00fcgen, im \"Jugend und Sport\"-Programm aufgenommen werden und auf entsprechende Unterst\u00fctzung z\u00e4hlen k\u00f6nnen.</p><p>Im Verh\u00e4ltnis zu den bereits bestehenden \"Jugend und Sport\"-Sportarten sind die Sportarten, die neu gepr\u00fcft werden k\u00f6nnten, erheblich kleiner in der Zahl. Sie w\u00fcrden den Funktionskredit also nur wenig belasten. Zudem sollen bei den Unterst\u00fctzungsgesuchen die administrativen Vorgaben \u00fcberpr\u00fcft und m\u00f6glichst vereinfacht werden. Wenn insbesondere kleinere Sportarten in Gruppen zusammengefasst werden (z. B. eine Gruppe Kampfsportarten f\u00fcr Judo, Karate, Jiu-Jitsu, Light Boxing usw.), k\u00f6nnen Abl\u00e4ufe optimiert und Synergien geschaffen werden. So werden Mittel im Funktionskredit frei, die Aufhebung des Moratoriums kann haushaltneutral umgesetzt werden, und die Bundesfinanzen werden nicht zus\u00e4tzlich belastet. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>\"Jugend und Sport\" ist ein Ausbildungsprogramm f\u00fcr Kinder und Jugendliche. Zu diesem Zweck unterst\u00fctzt der Bund die Organisatoren von Sportkursen und Lagern mit Beitr\u00e4gen, sofern diese die rechtlichen Voraussetzungen von \"Jugend und Sport\" erf\u00fcllen. Der Bund tr\u00e4gt die Programmverantwortung und arbeitet im Rahmen des Vollzugs mit den Kantonen zusammen. Nach Massgabe der gesetzlichen Vorgaben werden j\u00e4hrlich rund 70 000 Kurse und Lager mit Bundesbeitr\u00e4gen unterst\u00fctzt.</p><p>Die Aus- und Weiterbildung von \"Jugend und Sport\"-Leiterpersonen ist ein zentrales Programmziel, an dessen Umsetzung die nationalen Sportverb\u00e4nde mitwirken. Das Bundesamt f\u00fcr Sport (Baspo) legt f\u00fcr jede \"Jugend und Sport\"-Sportart die Ausbildungsstrukturen fest, konzipiert die didaktischen Grundlagen und formuliert Grunds\u00e4tze in den Bereichen Sicherheit, Pr\u00e4vention und Integration. In diesem Zusammenhang entwickelt das Baspo die erforderlichen Lehr- und Lernmittel. Auf diese Weise wird eine qualitativ hochstehende, harmonisierte Aus- und Weiterbildung sichergestellt. Jedes Jahr besuchen \u00fcber 75 000 Leiterinnen und Leiter sowie rund 3500 Expertinnen und Experten die Aus- und Weiterbildungskurse in \"Jugend und Sport\".</p><p>\"Jugend und Sport\" erreicht gegen 90 Prozent aller Kinder und Jugendlichen, die in einem Sportverein aktiv sind. Die gr\u00f6ssten Zuwachsraten in \"Jugend und Sport\" verzeichnen herk\u00f6mmliche Sportarten wie Fussball, Turnsport oder Tennis. Eine markante Nachfrageverschiebung in Richtung neue Trendsportarten ist nicht zu erkennen. Um eine zus\u00e4tzliche Sportart in \"Jugend und Sport\" aufzunehmen, muss eine kritische Gr\u00f6sse von mindestens 1 Promille aller Teilnehmenden erreicht werden. Erst dann ist der Aufwand f\u00fcr den Aufbau einer spezifischen Ausbildungsstruktur zu rechtfertigen. Damit eine neue Sportart den \"Jugend und Sport\"-Anwartschafts-Status erreicht, m\u00fcssen darin mindestens 600 Kinder und Jugendliche regelm\u00e4ssig aktiv sein. Von den rund 25 Sportarten, die in den vergangenen Jahren beim Baspo ein \"Jugend und Sport\"-Aufnahmegesuch gestellt haben, erreichen nach heutigen Sch\u00e4tzungen lediglich zwei Sportarten diese kritische Gr\u00f6sse (American Football, Kampfk\u00fcnste). </p><p>Aufgrund eines Moratoriums zur Aufnahme neuer Sportarten lehnte das Baspo in den letzten acht Jahren jeden neuen Antrag ab. Das Moratorium wurde 2009 als Stabilisierungsmassnahme des Bundes beschlossen. In der Botschaft zum Bundesgesetz \u00fcber das Konsolidierungs- und Aufgaben\u00fcberpr\u00fcfungspaket 2014 (KAPG 2014) sind in Anhang 2 die verschiedenen Massnahmen dargestellt, so unter anderem die Stabilisierung des \"Jugend und Sport\"-Angebots. Mit Inkraftsetzung des KAPG 2014 wurde der Aufnahmestopp f\u00fcr neue Sportarten best\u00e4tigt. </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1503446400000)\/","SubmittedBy":"Gm\u00fcr-Sch\u00f6nenberger Andrea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1560816000000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|28","Category":"V","Modified":"\/Date(1750810407743)\/","SubmissionDate":"\/Date(1497571200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5009,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Soziale Fragen"}}