{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173612,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173612,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3612","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Massnahmen zur Reduktion des Einsatzes von Psychopharmaka und insbesondere von Morphinpflastern in Alters- und Pflegeheimen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen aufzuzeigen, damit der Einsatz von Psychopharmaka und insbesondere von Morphinpflastern (Pflaster auf Fentalyn-Basis), welche zur Ruhigstellung von Patienten in Alters- und Pflegeheimen eingesetzt werden, drastisch reduziert wird.</p>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss Swissmedic betr\u00e4gt die Verbrauchsstatistk von Fentalyn in den letzten Jahren (2010-2014) durchschnittlich 14,5 Kilogramm. Dies entspricht einer Menge von 5,3 Millionen Pflastern pro Jahr. Diese Menge ist unhaltbar hoch. Fentalyn ist ein synthetisches Psychopharmakon, das die gleiche Wirkung wie Morphium hat und deshalb unter das Bet\u00e4ubungsmittelgesetz f\u00e4llt.</p><p>Aus bestens informierten Quellen sind F\u00e4lle von \u00e4lteren Menschen bekanntgeworden, die in Alters- oder Pflegeheimen ohne deren Wissen und ohne deren Einwilligung mit Morphinpflastern behandelt wurden, um sie ruhigzustellen. Unter Einfluss dieser Droge waren sie dann sehr apathisch und von den Besuchern kaum ansprechbar.</p><p>Dieser Missbrauch muss einged\u00e4mmt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Eine grosse Anzahl von Menschen in Alters- und Pflegeheimen leidet unter chronischen Schmerzen. Die Behandlung dieser chronischen Schmerzen kann in der Geriatrie problematisch sein, da \u00e4ltere Personen angesichts der h\u00e4ufigen Multimorbidit\u00e4t oft nicht mit den \u00fcblichen Schmerzmitteln behandelt werden k\u00f6nnen. Aufgrund der besseren Vertr\u00e4glichkeit werden daher f\u00fcr diese Art der Schmerzbehandlung oft Opioide eingesetzt (zu denen auch Fentanylpflaster z\u00e4hlen). Jedoch k\u00f6nnen auch diese Arzneimittel viele Nebenwirkungen haben (\u00dcbelkeit, Verstopfung, Delirium) und eignen sich daher - entgegen den Aussagen der Postulantin - nicht f\u00fcr eine Ruhigstellung.</p><p>Die Verwendung von Opioiden untersteht der strengen Regelung des Bet\u00e4ubungsmittelgesetzes. Unternehmen m\u00fcssen Swissmedic jede Lieferung an den Detailhandel melden, bei der Verschreibung m\u00fcssen nummerierte, amtliche Rezeptformulare verwendet werden. Zudem muss eine Verwendung von Fentanylpflastern zu einem anderen Zweck als der Schmerzbehandlung (Off-Label-Einsatz) dem zust\u00e4ndigen Kanton gemeldet werden, welcher eine Aufsichtspflicht gegen\u00fcber Alters- und Pflegeheimen hat.</p><p>Die behandelnde \u00c4rztin oder der behandelnde Arzt muss bei der Verschreibung von Arzneimitteln im Voraus die Zustimmung der Patientin oder des Patienten beziehungsweise des gesetzlichen Vertreters einholen. Der Bundesrat verweist dazu auch auf das neue Erwachsenenschutzrecht (AS 2011 725; BBl 2006 7001), welches das Selbstbestimmungsrecht und somit das Recht auf autonome Entscheide der Patientinnen und Patienten st\u00e4rkt.</p><p>Die von der Postulantin angegebene Zahl (14,5 Kilogramm Fentanyl) entspricht der insgesamt verwendeten Menge dieses Wirkstoffs, inklusive der in der An\u00e4sthesie, der Notfallmedizin und der Palliative Care eingesetzten fentanylhaltigen Arzneimittel. Gem\u00e4ss den statistischen Daten von IMS Health f\u00fcr die letzten drei Jahre wurden in der Schweiz \u00fcber die Vertriebskan\u00e4le (Apotheken/selbstdispensierende \u00c4rzte/Spit\u00e4ler) im Jahresdurchschnitt rund 2 Millionen Fentanylpflaster abgesetzt, genauere Daten stehen dem Bundesrat nicht zur Verf\u00fcgung. Es liegen auch keine Fakten vor, die auf eine missbr\u00e4uchliche Verabreichung von Bet\u00e4ubungsmitteln oder psychotropen Stoffen in den Alters- und Pflegeheimen hinweisen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1505433600000)\/","SubmittedBy":"Herzog Verena","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1561075200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690519187503)\/","SubmissionDate":"\/Date(1497571200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5009,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}