{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173664,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173664,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3664","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Geschwindigkeitsharmonisierung auf der Gotthardstrecke. Beitrag der SBB zur Energiestrategie 2050","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ein Ziel der vom Volk beschlossenen Energiestrategie 2050 ist neben der Umstellung auf nachhaltige Energieversorgung auch die Steigerung der Energieeffizienz. Auch die SBB leisten dazu einen Beitrag und haben den Umstieg auf Bahnstrom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie per 2025 beschlossen. Zudem soll die Energieeffizienz gesteigert und sollen rund 20 Prozent des prognostizierten Jahresverbrauchs eingespart werden.</p><p>Einen wichtigen Einfluss auf die Energieeffizienz haben auch die Zuggeschwindigkeiten. Z\u00fcge, die mit 200 Stundenkilometern im Gotthard-Basistunnel fahren, ben\u00f6tigen aufgrund des Luftwiderstandes etwa 25 Prozent mehr Energie, als wenn sie mit 160 Stundenkilometern verkehren w\u00fcrden. Dazu kommt eine unerw\u00fcnschte Erw\u00e4rmung. Der Zeitgewinn betr\u00e4gt im Gotthard-Basistunnel mit 200 Stundenkilometern etwa vier Minuten im Vergleich zu 160 Stundenkilometern.</p><p>Trotz Ressourceneinsparung bei tieferen Geschwindigkeiten setzen die SBB am Gotthard auf eine Hochgeschwindigkeitsstrategie (z. B. die geplanten \"Superveloci\" zwischen Z\u00fcrich und Mailand). Dies steht im Kontrast zur Unternehmensstrategie \"Input SBB\", die eine Harmonisierung der Geschwindigkeiten propagiert.</p><p>Die Begrenzung und Harmonisierung der Geschwindigkeiten ist nicht nur f\u00fcr die Energiebilanz positiv, sondern generiert auch Trassen f\u00fcr den G\u00fcterverkehr. So wurde nachgewiesen, dass Reisez\u00fcge im Halbstundentakt im Gotthard-Basistunnel zwei zus\u00e4tzliche G\u00fcterzugtrassen pro Stunde freispielen, wenn sie mit einer Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometern unterwegs sind und nicht mit 200 Stundenkilometern. Diese Kapazit\u00e4ten sind f\u00fcr die gesetzlich vorgeschriebene Verlagerung von grosser Bedeutung. Zudem wird mit tieferen Geschwindigkeiten die Fahrplanstabilit\u00e4t erh\u00f6ht. Aus diesem Grund sind Eurostar-Z\u00fcge, die auf offener Strecke \u00fcber 300 Stundenkilometern erreichen, im Kanal-Tunnel mit 160 Stundenkilometern unterwegs.</p><p>Es stellen sich deshalb folgende Fragen:</p><p>1. Wie positioniert sich der Bundesrat in der G\u00fcterabw\u00e4gung zwischen schnellen Reisezeiten im Personenverkehr (Hochgeschwindigkeitsstrategie der SBB auf der Gotthardstrecke) und den Bed\u00fcrfnissen des G\u00fcterverkehrs, der Energieeffizienz und der Fahrplanstabilit\u00e4t? Was sind seine Priorit\u00e4ten, und was sind seine Vorgaben an die SBB im Rahmen der Fernverkehrsstrategie und der Infrastrukturplanung?</p><p>2. Ist der Bundesrat gewillt, den SBB den Auftrag zu erteilen, das Geschwindigkeitsregime der Reisez\u00fcge im Gotthard-Basistunnel auf 160 Stundenkilometern auszurichten? </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Das Neat-Angebotskonzept ist ein austariertes Konzept, das die Bed\u00fcrfnisse des internationalen sowie nationalen Personenverkehrs, des G\u00fcterverkehrs sowie des Regionalverkehrs ber\u00fccksichtigt. In der Botschaft \u00fcber den Bau der schweizerischen Eisenbahn-Alpentransversale hat der Bundesrat 1990 explizit festgehalten, dass die Neat dem Personen- sowie dem G\u00fcterverkehr dienen soll. Die sp\u00e4teren Botschaften (Fin\u00f6V, ZEB, Fabi) haben dies best\u00e4tigt und verfeinert. Das vom Bundesrat am 30. August 2017 verabschiedete Netznutzungskonzept 2025 legt das Angebotskonzept und damit die Trassen f\u00fcr G\u00fcter- und Personenverkehr verbindlich fest. Auf der Gotthardachse sieht dieses Netznutzungskonzept zwei Fernverkehrstrassen und 6 G\u00fctertrassen von Grenze zu Grenze pro Richtung und Stunde vor. Ein schnelleres oder zus\u00e4tzliches Angebot im Personenfernverkehr ist nur m\u00f6glich, wenn es diese Kapazit\u00e4tszuteilung nicht verletzt.</p><p>Eine der beiden Trassen f\u00fcr den Personenfernverkehr wird f\u00fcr internationale Z\u00fcge ab Z\u00fcrich und Basel nach Mailand genutzt. Diese Z\u00fcge verkehren im Gotthard-Basistunnel mit 200 Stundenkilometern. Die zweite Fernverkehrstrasse wird durch die nationalen Z\u00fcge ab Z\u00fcrich/Basel nach Lugano verwendet. Diese verkehren mit einer Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometern. Zur Gew\u00e4hrleistung des Angebotskonzepts wurden verschiedene Simulationen durchgef\u00fchrt. Diese haben die Betriebsstabilit\u00e4t nachgewiesen. Mit dem Angebotskonzept werden aus Sicht des Bundesrates die Anliegen von Energieeffizienz, effizienter Kapazit\u00e4tsnutzung und Vorteilen f\u00fcr G\u00fcter- und Personenverkehr optimal aufeinander abgestimmt. Zudem w\u00e4re auch bei einer Herabsetzung der Geschwindigkeit der Fernverkehrstrasse im Gotthard-Basistunnel nicht mehr Kapazit\u00e4t f\u00fcr den G\u00fcterverkehr auf der Achse nutzbar, da die Anlagen im Zulauf nicht daf\u00fcr ausgerichtet sind und beispielsweise entsprechende \u00dcberholgleise fehlen.</p><p>2. Die Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometern f\u00fcr internationale Personenz\u00fcge im Gotthard-Basistunnel entspricht der Bestellung des Bundes. Diese Geschwindigkeit ist notwendig, um die Fahrtzeitziele gem\u00e4ss Neat-Konzept zu erreichen. Die gem\u00e4ss Netznutzungskonzept 2025 mit dem bestehenden Betriebsregime vorgesehenen und m\u00f6glichen sechs Trassen pro Stunde und Richtung reichen f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung der Nachfrage des alpenquerenden Schieneng\u00fcterverkehrs und das Erreichen des Verlagerungsziels aus. Der Bundesrat sieht keinen Anlass, die f\u00fcr die Personenz\u00fcge vorgesehenen Geschwindigkeiten zu \u00e4ndern.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1510704000000)\/","SubmittedBy":"Rytz Regula","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1569542400000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690518343670)\/","SubmissionDate":"\/Date(1505347200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5010,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr|Energie"}}