{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173675,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173675,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3675","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Ungen\u00fcgende Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die praxisnahe Forschung und Entwicklung im Bereich Tierwohl der Nutztiere","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Landwirtschafts- und das Tierschutzgesetz stellen hohe Anforderungen an eine tierfreundliche Nutztierhaltung. Mit Direktzahlungen werden f\u00fcr das Tierwohl \"Besonders tierfreundliche Stallsysteme\" (BTS)und \"Regelm\u00e4ssiger Auslauf im Freien\" (RAUS) gef\u00f6rdert. Die Anspr\u00fcche seitens Detailhandel und Konsumentinnen und Konsumenten sind bez\u00fcglich Tierwohl zunehmend hoch angesetzt.</p><p>Fr\u00fcher war die Schweiz in der Entwicklung tierfreundlicher Haltungssysteme f\u00fchrend. Heute sind die zust\u00e4ndigen Institutionen des BLV haupts\u00e4chlich noch mit der Pr\u00fcfung und Zulassung von Einrichtungen besch\u00e4ftigt. F\u00fcr die Abkl\u00e4rung von praxisnahen, angewandten Fragestellungen bestehen nur wenige Kapazit\u00e4ten.</p><p>Zu Tiertransporten und Schlachtanlagen wird weltweit viel publiziert. Die entsprechenden Ergebnisse aber sind f\u00fcr die spezifisch schweizerischen Verh\u00e4ltnisse oft nicht anwendbar. Daher dr\u00e4ngt sich eine starke, auf Schweizer Verh\u00e4ltnisse ausgerichtete praxisrelevante Forschung und Entwicklung in den Bereichen Transport und Schlachtung von Nutztieren auf.</p><p>Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Welche Institutionen befassen sich in der Schweiz mit der Forschung im Bereich Nutztiere? Wie hoch ist die Beteiligung des Bundes an der Finanzierung? Wie viel Mittel f\u00fcr die Tierwohlforschung werden in der Schweiz eingesetzt, und wie hat sich dieser Betrag in den letzten Jahren entwickelt?</p><p>2. Welche Fragestellungen bez\u00fcglich Tierwohl wurden von diesen Institutionen in den vergangenen f\u00fcnf Jahren bearbeitet? Welche Kosten entstanden dadurch f\u00fcr Bund und Kantone? Zu welchen Ergebnissen und Verbesserungen in Haltung, F\u00fctterung, Transport, Schlachtung usw. von Nutztieren f\u00fchrten diese Untersuchungen?</p><p>3. Teilt er die Ansicht, dass mehr praxisnahe und angewandte Forschung im Bereich Tierwohl hinsichtlich tierfreundlicher Haltung, Transport und Schlachtung von Nutztieren erforderlich w\u00e4re?</p><p>4. Wie will er dem Ruf zur Weiterentwicklung einer praxisnahen Nutztierforschung gerecht werden und die Entwicklung von tierfreundlichen Produktionssystemen f\u00f6rdern? K\u00f6nnte ein Kompetenzzentrum f\u00fcr das Tierwohl der Nutztiere, in dem insbesondere auch praxisnahe Fragen der Tierschutzkonformit\u00e4t von Transporten und der Schlachtung bearbeitet w\u00fcrden, diese L\u00fccke schliessen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. In der Schweiz befassen sich insbesondere das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) in seinen beiden Zentren f\u00fcr tiergerechte Haltung in T\u00e4nikon (Wiederk\u00e4uer und Schweine) und Zollikofen (Gefl\u00fcgel und Kaninchen), die Vetsuisse-Fakult\u00e4ten der Universit\u00e4ten Bern und Z\u00fcrich, die Einheit f\u00fcr Ethologie und Tierwohl der ETH Z\u00fcrich, die Hochschule f\u00fcr Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften sowie das Forschungsinstitut f\u00fcr biologischen Landbau mit Forschung im Bereich Nutztiere. F\u00fcr die Forschung in den beiden Zentren hat das BLV in den letzten f\u00fcnf Jahren rund 3 500 000 Franken f\u00fcr Personalkosten aufgewendet. Weiter hat sich das BLV in den vergangenen f\u00fcnf Jahren mit insgesamt 5 220 000 Franken an verschiedenen Forschungsprojekten f\u00fcr die Verbesserung des Tierwohls von Nutztieren beteiligt, wobei die H\u00f6he der j\u00e4hrlichen Aufwendungen jeweils von den bearbeiteten Forschungsprojekten abh\u00e4ngig war. S\u00e4mtliche Forschungsprojekte sind im Informationssystem Aramis (<a href=\"http://www.aramis.admin.ch\">www.aramis.admin.ch</a>) erfasst und \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich. Die Projekte der letzten f\u00fcnf Jahre befassten sich gr\u00f6sstenteils mit der Beurteilung und Weiterentwicklung von Haltungssystemen f\u00fcr Rinder, Schweine, Ziegen, Pferde, Legehennen, Mastgefl\u00fcgel und Kaninchen. Daneben befassten sich einige Projekte mit den Auswirkungen von schmerzhaften Eingriffen an Nutztieren. In Bezug auf die Schlachtung wurde zudem ein Projekt zur Bet\u00e4ubung von Wasserb\u00fcffeln finanziert. Die Forschungsprojekte tragen dazu bei, das Tierwohl in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung zu verbessern. \u00dcber Angaben zu Beitr\u00e4gen, welche die Kantone an tierschutzrelevante Forschungsprojekte geleistet haben, verf\u00fcgt der Bundesrat nicht.</p><p>3./4. Ausserdem pflegt das BLV auch enge Kontakte mit renommierten international t\u00e4tigen Organisationen, wie z. B. der Ufaw (Universities Federation for Animal Welfare), welche f\u00fcr die Schweiz wertvolle Forschungsergebnisse unter anderem auch zum Thema Bet\u00e4ubung beim Schlachten sammeln und aufarbeiten. F\u00fcr Forschungsergebnisse in den Bereichen Transport und Schlachtung kann das BLV zudem auf die Erkenntnisse des Beratungs- und Schulungsinstituts f\u00fcr Tierschutz bei Transport und Schlachtung (D) zur\u00fcckgreifen, um Fachinformationen f\u00fcr die kantonalen Vollzugsorgane zu erarbeiten. Ferner werden im Rahmen des Projekts zu bew\u00e4hrten Methoden beim Tiertransport der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europ\u00e4ischen Kommission Leitlinien zur Verbesserung des Tierwohls im Zusammenhang mit Tiertransporten entwickelt und publiziert (<a href=\"http://animaltransportguides.eu\">http://animaltransportguides.eu</a>). Diese Leitlinien werden wo n\u00f6tig an die Schweizer Verh\u00e4ltnisse angepasst und ebenfalls den kantonalen Beh\u00f6rden zur Verf\u00fcgung gestellt.</p><p>Im Bereich Tierwohl und Haltung von Nutztieren wird demnach bereits eine praxisnahe angewandte Forschung betrieben, und im Bereich Schlachtung und Transport nutzt das BLV seine bestehenden engen Beziehungen zu international renommierten Forschungsinstituten. Das Amt verf\u00fcgt so \u00fcber die erforderlichen Kenntnisse, und ein entsprechendes Kompetenzzentrum ist nicht vonn\u00f6ten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1511308800000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1569542400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763104889197)\/","SubmissionDate":"\/Date(1505692800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5010,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Umwelt|Landwirtschaft"}}