{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173703,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173703,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3703","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Pr\u00fcfung eines Pestizidverbots im S\u00f6mmerungsgebiet","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, ein Verbot von Pestizideinsatz im S\u00f6mmerungsgebiet zu pr\u00fcfen.</p>","ReasonText":"<p>Das S\u00f6mmerungsgebiet wird mit der Agrarpolitik 2014-2017 zu Recht massiv st\u00e4rker gef\u00f6rdert als vorher. Als Gegenleistung kann der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide erwartet werden. Auch die meisten Leute und vor allem auch die Touristen gehen davon aus, dass im S\u00f6mmerungsgebiet keinerlei Pestizide zum Einsatz kommen, und sch\u00e4tzen die \"unber\u00fchrte Natur\".</p><p>Tats\u00e4chlich ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im S\u00f6mmerungsgebiet heute rechtlich bereits eingeschr\u00e4nkt. Es d\u00fcrfen einzig bestimmte Herbizide zur Einzelstockbehandlung eingesetzt werden. Zur Fl\u00e4chenbehandlung d\u00fcrfen sie nur mit Bewilligung der zust\u00e4ndigen kantonalen Fachstelle und im Rahmen eines Sanierungsplans eingesetzt werden.</p><p>In der Praxis ist aber immer mehr zu beobachten, dass von Laien und Fachleuten regelm\u00e4ssig und fl\u00e4chig Herbizide ausgebracht werden. Die gr\u00f6sste Alpbesitzerin in der Schweiz (mit 42 Alpen in der Innerschweiz) gibt ihren P\u00e4chtern und Bewirtschaftern die Herbizide sogar gratis ab. Viele Weide- und Wildtiere fressen behandelte Pflanzen, weil sie offenbar mit dem D\u00f6rren einen attraktiven Geschmack entwickeln. Eine Umfrage bei mehreren Kantonen ergibt allerdings, dass die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden kaum Bewilligungen erteilen.</p><p>In dieser Situation fordere ich eine klare rechtliche Regelung, wie sie auch der Tourismuskonkurrent \u00d6sterreich bereits kennt, n\u00e4mlich ein generelles Verbot des Einsatzes von Herbiziden im S\u00f6mmerungsgebiet. Dies schafft Rechtssicherheit f\u00fcr alle Beteiligten, entlastet Mensch, Tier und Natur und gibt ein positives Signal f\u00fcr den Tourismus. Der Bundesrat wird aufgefordert, ein Verbot von Pestizideinsatz im S\u00f6mmerungsgebiet zu pr\u00fcfen und die entsprechenden Verordnungen zu \u00fcberarbeiten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Auf Alpweiden wachsen nicht nur Futterpflanzen oder f\u00fcr die Artenvielfalt wertvolle Pflanzen, sondern auch Problempflanzen wie Blacken, Ackerkratzdisteln, weisser Germer sowie Jakobs- und Alpenkreuzkraut.</p><p>Mit der Agrarpolitik 2014-2017 wurde die S\u00f6mmerung zwar st\u00e4rker unterst\u00fctzt, trotzdem werden teilweise ertragsarme Fl\u00e4chen weniger genutzt. Die aufkommende Verbuschung verdr\u00e4ngt sch\u00fctzenswerte Pflanzen- und Tierarten. Gewisse Problempflanzen (Alpenkreuzkraut, Germer) sind f\u00fcr die Nutztiere sogar giftig und m\u00fcssen bek\u00e4mpft werden. Eine Weidepflege ist deshalb notwendig und ausserdem f\u00fcr den Erhalt von S\u00f6mmerungsbeitr\u00e4gen vorgeschrieben. Daf\u00fcr sind verschiedene Methoden m\u00f6glich: besseres Weidemanagement, Abschneiden (Farne, Str\u00e4ucher), Abreissen (Kreuzkr\u00e4uter), Ausreissen (Blacken) oder Einzelstockbehandlung mit bewilligten Herbiziden.</p><p>Die aktuellen rechtlichen Grundlagen sind klar. Sie schr\u00e4nken den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im S\u00f6mmerungsgebiet stark ein. Herbizide d\u00fcrfen nur gezielt zur Einzelstockbehandlung verwendet werden. Eine Fl\u00e4chenbehandlung ist nur mit Bewilligung der zust\u00e4ndigen kantonalen Fachstelle im Rahmen eines Sanierungsplans m\u00f6glich. Wartefristen m\u00fcssen eingehalten werden. Ein unerlaubter Herbizideinsatz hat eine K\u00fcrzung der Direktzahlungen zur Folge.</p><p>Ein allgemeines Verbot von Herbiziden im S\u00f6mmerungsgebiet w\u00fcrde die Auswahl der Bek\u00e4mpfungsmassnahmen reduzieren. Bei grossen Dichten an Problempflanzen wie Blacken oder Disteln w\u00e4re die Sanierung der Fl\u00e4chen erschwert. Das Absamen und damit die Ausbreitung von Problempflanzen k\u00f6nnte auf den meisten S\u00f6mmerungsfl\u00e4chen nur mit zus\u00e4tzlicher Handarbeit verhindert werden, was aufgrund der begrenzten Arbeitsressourcen f\u00fcr das gesamte S\u00f6mmerungsgebiet von 465 000 Hektaren herausfordernd w\u00e4re. Im Rahmen des Aktionsplans Pflanzenschutzmittel sieht der Bundesrat kein generelles Verbot von Herbiziden im S\u00f6mmerungsgebiet vor. Er erachtet die bestehenden strengen Regelungen f\u00fcr deren Einsatz als gen\u00fcgend.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1510704000000)\/","SubmittedBy":"Graf Maya","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1569456000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690517675493)\/","SubmissionDate":"\/Date(1505952000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5010,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Landwirtschaft"}}