{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173795,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173795,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3795","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"F\u00f6rderung des digitalen Outsourcings zur effizienten Bek\u00e4mpfung der Armut auf der Welt und zur St\u00e4rkung des Wirtschaftsstandorts Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert aufzuzeigen, wie das digitale Outsourcing in L\u00e4nder mit einem tiefen Lohnniveau zur Bek\u00e4mpfung der Armut durch die Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen gef\u00f6rdert werden kann. Wenn Menschen in die Lage kommen, ihren Lebensstandard aus eigenen Kr\u00e4ften zu heben, ist dies wirksamer, als wenn sie von der Wohlt\u00e4tigkeit anderer abh\u00e4ngen. Diese neue M\u00f6glichkeit des Outsourcings erm\u00f6glicht es auch Schweizer Unternehmen, ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen und ihre Wirtschaftlichkeit zu steigern.</p><p>Es wird vor allem um das Outsourcing von einfachen, teilweise repetitiven Aufgaben gehen, die nicht automatisiert werden k\u00f6nnen und f\u00fcr deren Erledigung eine kurze Ausbildung gen\u00fcgt.</p><p>Dass so besch\u00e4ftigte Personen rasch der Armut entfliehen k\u00f6nnen, ist das eine Ziel. Dar\u00fcber hinaus werden Wegweiser gesetzt f\u00fcr die Schaffung eines digitalen \u00d6kosystems vor Ort, das die Professionalisierung von Dienstleistungen beg\u00fcnstigen k\u00f6nnte.</p><p>Die Schwerpunktl\u00e4nder sollten bestimmt werden; da die Arbeitslosigkeit junge Menschen von dort zur Auswanderung dr\u00e4ngt und weil dort Franz\u00f6sisch oder Englisch gesprochen wird, k\u00e4men Staaten wie Eritrea oder Staaten aus Subsahara-Afrika oder in S\u00fcdasien infrage.</p><p>Es sei noch festgehalten, dass Telearbeit es erlaubt, dass die am meisten Benachteiligten von der Globalisierung profitieren.</p>","ReasonText":"<p>Das digitale Outsourcing f\u00fchrt nicht zu einer Ausbeutung der \u00c4rmsten. Sie erhalten eine Ausbildung, und dies erlaubt es ihnen, ihre W\u00fcrde zur\u00fcckzugewinnen und einen bescheidenen Wohlstand zu erarbeiten, da ihre Entl\u00f6hnung \u00fcber dem lokalen Durchschnitt liegt.</p><p>Das digitale Outsourcing ist sehr wirksam. Von allen bestehenden Ans\u00e4tzen, armen Staaten zu helfen, erzielt keiner in so kurzer Zeit derartige Resultate; nicht einmal die Vergabe von Mikrokrediten oder die F\u00f6rderung der Bildung kann hier mithalten.</p><p>Auf jeden werkt\u00e4tigen Erwachsenen kommt im Schnitt eine f\u00fcnfk\u00f6pfige Familie, die von der geleisteten Arbeit profitiert. Bewerberinnen und Bewerber f\u00fcr einen solchen Job erhalten nach einer kurzen Einschulung in die Informatik einen Tageslohn von zwei bis acht, teilweise sogar 16 US-Dollar, der laut der gemeinn\u00fctzigen Organisation Sama Source deutlich \u00fcber dem landes\u00fcblichen Durchschnittslohn liegt.</p><p>Unternehmen wie Trip Advisor, Getty Image, Microsoft oder Google betreiben bereits digitales Outsourcing, beispielsweise, um B\u00fccher zu scannen oder um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob die aufgeladenen Bilder tats\u00e4chlich zum beschriebenen Ort passen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Anliegen des Postulates betreffend die Bek\u00e4mpfung der Armut in einkommensschwachen L\u00e4ndern und die St\u00e4rkung des Wirtschaftsstandorts Schweiz.</p><p>Aus ordnungs- und wettbewerbspolitischer Sicht ist eine aktive F\u00f6rderung der Auslagerung bestimmter T\u00e4tigkeiten nicht angezeigt und widerspricht dem Ziel des Bundes, langfristig die Arbeitspl\u00e4tze und den Wohlstand in unserem Land zu sichern. Vielmehr setzt sich die Schweiz in ihrer Innen- und Aussenwirtschaftspolitik f\u00fcr g\u00fcnstige Rahmenbedingungen ein, beispielsweise durch den Abbau von Handelshemmnissen oder die Verminderung der administrativen Belastung von Unternehmen. Dies erlaubt es in- und ausl\u00e4ndischen Unternehmen, ihre Produktion in jenem Land anzusiedeln, wo die h\u00f6chste Wertsch\u00f6pfung erzielt werden kann.</p><p>Desgleichen zielen die wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen der internationalen Zusammenarbeit (IZA) der Schweiz darauf ab, die Rahmenbedingungen f\u00fcr Investitionen und die Entwicklung des Privatsektors in den Partnerl\u00e4ndern der Schweiz zu verbessern. Der Privatsektor schafft weltweit 90 Prozent aller Arbeitspl\u00e4tze und tr\u00e4gt massgeblich zur Armutsreduktion bei. So stellt der Startup-Fund des Staatssekretariates f\u00fcr Wirtschaft Jungunternehmern mit Sitz in der Schweiz Darlehen zur Verf\u00fcgung. Diese Darlehen unterst\u00fctzen Schweizer Investitionsvorhaben in der Anfangsphase in ausgew\u00e4hlten Partnerl\u00e4ndern der Schweizer IZA. Damit f\u00f6rdert die IZA die hiesige Wirtschaft, erschliesst neue M\u00e4rkte, schafft Arbeitspl\u00e4tze und f\u00f6rdert die Entwicklung von Fachkompetenzen. Die Projekte m\u00fcssen wirtschaftlich lebensf\u00e4hig sein und anerkannten Umwelt- und Sozialstandards entsprechen. Kurz: eine Win-win-L\u00f6sung f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft und unsere IZA-Partnerl\u00e4nder.</p><p>Die Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) setzt in ihren Projekten f\u00fcr Arbeit und Einkommen bereits heute auf den Informations- und Kommunikationssektor, wo dies im lokalen Kontext den Zielen der Schweizer IZA dient. In Albanien und Kosovo beispielsweise hat die Deza in diesem Sektor ein Potenzial f\u00fcr die Anstellung von jungen Menschen, Frauen und Minderheiten identifiziert. Die besagten Projekte umfassen oft auch eine Berufsbildungskomponente.</p><p>Die Digitalisierung gewinnt auch in der IZA zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen der n\u00e4chsten Botschaft zur IZA wird gepr\u00fcft, wie die Digitalisierung noch gezielter zur F\u00f6rderung des Privatsektors und zur Bek\u00e4mpfung der Armut genutzt werden kann. Eine aktive F\u00f6rderung der Verlagerung von T\u00e4tigkeiten aus der Schweiz in Partnerl\u00e4nder ist jedoch nicht Teil der IZA.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1510704000000)\/","SubmittedBy":"B\u00e9gl\u00e9 Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1569542400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1690516794317)\/","SubmissionDate":"\/Date(1506556800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5010,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Medien und Kommunikation"}}