{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20173929,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20173929,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.3929","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"\u00dcbergang zwischen obligatorischer Schule, Lehre und weiterf\u00fchrenden Schulen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Zur Bewerbung f\u00fcr eine Lehrstelle wird oft der Abschluss eines kostenpflichtigen Tests (z. B. Multicheck) verlangt. Der Bundesrat hat sich in seiner Antwort zur Interpellation 10.3461 bereits kritisch zu diesen Tests ge\u00e4ussert und auf eine Empfehlung an die zentrale Bundesverwaltung hingewiesen, solche Tests nicht im Stelleninserat zu verlangen. Wenn dennoch ein Lehrbetrieb auf diese Tests zur\u00fcckgreifen m\u00f6chte, solle er die vollen Kosten daf\u00fcr \u00fcbernehmen. In der Privatwirtschaft, aber auch bei den bundesnahen Betrieben SBB und Post wird hingegen immer noch oft auf solche Tests gesetzt.</p><p>Dies f\u00fchrt zu folgenden Fragen:</p><p>1. Verzichtet die zentrale Bundesverwaltung heute konsequent auf externe und kostenpflichtige Eignungstests?</p><p>2. Wenn nein: \u00dcbernimmt sie die Kosten f\u00fcr die Eignungstests vollst\u00e4ndig?</p><p>3. Und wie beurteilt der Bundesrat die Tatsache, dass die bundesnahen Betriebe SBB und Post kostenpflichtige Multichecks verlangen?</p><p>4. Wie beurteilt er, dass Lehrstellensuchende in der Privatwirtschaft teils nach wie vor zu kostenpflichtigen Tests quasi gezwungen werden?</p><p>5. Sieht er eine M\u00f6glichkeit, solche Eignungstests den Lehrstellensuchenden kostenlos zur Verf\u00fcgung zu stellen?</p><p>6. Werden die Lehrpersonen - sowohl in der Ausbildung als auch im Berufsalltag - gen\u00fcgend sensibilisiert, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler beim \u00dcbergang von der obligatorischen Schulzeit zur Lehre zu unterst\u00fctzen?</p><p>7. Eine gute M\u00f6glichkeit, den \u00dcbergang zur Lehre zu erleichtern, sind Schnupperlehren, wie der Bundesrat in der Antwort zum Postulat 15.3552 feststellt. Sieht er eine M\u00f6glichkeit, die Anzahl dieser Schnuppertage zu erh\u00f6hen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Lehrbetriebe haben ein Interesse daran, ihre zuk\u00fcnftigen Lernenden n\u00e4her kennenzulernen, und setzen deshalb bei ihrer Auswahl verschiedene Instrumente ein. Dazu geh\u00f6ren Informationstage, Schnupperlehren, Aufnahmegespr\u00e4che und firmeninterne Tests. Eignungstests liefern ein umfassendes Bild \u00fcber die mitgebrachten Kompetenzen und dienen einer m\u00f6glichst objektiven Beurteilung der Bewerbenden. Sie erlauben es, die Zeugnisnoten der einzelnen Schulen einzuordnen und zu vergleichen.</p><p>Ein Verzicht auf Eignungstests k\u00f6nnte die Auswahl der Lernenden erschweren. Zudem w\u00e4ren Jugendliche aus Schulen mit tieferen Notendurchschnitten bei der Lehrstellenvergabe unter Umst\u00e4nden benachteiligt. Neben den Vorteilen von Eignungstests gilt es bei deren Anwendung zu ber\u00fccksichtigen, dass sie bei fremdsprachigen Bewerberinnen und Bewerbern das Bild verzerren k\u00f6nnen.</p><p>1./2. Auch der Bund als Arbeitgeber will die Bewerbungsdossiers nach m\u00f6glichst objektiven Kriterien beurteilen. Die zentrale Bundesverwaltung verzichtet deshalb nicht auf kostenpflichtige Eignungstests. Sie \u00fcbernimmt jedoch deren Kosten. Das Eidgen\u00f6ssische Personalamt stellt den Lehrbetrieben der Bundesverwaltung einen Eignungstest f\u00fcr Bewerberinnen und Bewerber, die in der engeren Auswahl sind, zur Verf\u00fcgung und finanziert diesen. Den Bewerberinnen und Bewerbern entstehen keine Kosten. Hat eine Bewerberin oder ein Bewerber vorg\u00e4ngig bereits einen kostenpflichtigen Test absolviert, werden die Kosten beim Abschluss eines Lehrverh\u00e4ltnisses je nach Lehrbetrieb zur\u00fcckerstattet.</p><p>3. Der Bund f\u00fchrt die ausgelagerten und rechtlich selbstst\u00e4ndigen Unternehmen wie SBB und Post mit der Vorgabe von strategischen Zielen. Auf das operative Gesch\u00e4ft nimmt er hingegen keinen Einfluss. Im Rahmen der personalpolitischen Ziele erwartet der Bundesrat von den Unternehmen eine sozialvertr\u00e4gliche Personalpolitik und eine zeitgem\u00e4sse berufliche Grundbildung. Vorgaben zum Rekrutierungswesen werden keine gemacht.</p><p>4./5. Der Bund begr\u00fcsst es, wenn private Lehrbetriebe dem Beispiel des Bundes folgen und die Kosten von Eignungstests \u00fcbernehmen. Einen Eingriff von staatlicher Seite erachtet er jedoch als nicht zielf\u00fchrend. Viele Betriebe \u00fcbernehmen heute bereits nachtr\u00e4glich die Kosten der Tests von Bewerberinnen und Bewerbern, mit denen sie einen Lehrvertrag abschliessen. Seit 2009 steht zudem ein Kompetenz-Assessment-Instrument zur Verf\u00fcgung, dessen Einsatz f\u00fcr Bewerberinnen und Bewerber kostenlos ist (Nantys Kompass).</p><p>6. Lehrpersonen werden gezielt f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in der Berufsfindung und deren Vorbereitung auf den \u00dcbergang in eine berufliche Grundbildung oder weiterf\u00fchrende Schule ausgebildet (Reglement vom 26. August 1999 \u00fcber die Anerkennung von Hochschuldiplomen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte der Sekundarstufe I der EDK, Art. 3 Abs. 2b). Auf kantonaler Ebene stehen zudem Berufswahlunterricht, Berufsinformationszentren, Berufsberatung und Br\u00fcckenangebote kostenlos zur Verf\u00fcgung. Coaching- und Mentoringprogramme sowie das Case Management Berufsbildung runden das Instrumentarium ab.</p><p>7. Der Bundesrat hat keine Kompetenz, die Anzahl Schnuppertage in Lehrbetrieben zu erh\u00f6hen. Den Lehrbetrieben steht es frei, wie sie ihr Rekrutierungsverfahren gestalten. Eingriffe in diesen Prozess von staatlicher Seite k\u00f6nnten die Ausbildungsbereitschaft von Unternehmen vermindern und w\u00e4ren damit kontraproduktiv. Zudem steht aus Sicht des Bundes die Qualit\u00e4t von Schnupperlehren im Vordergrund. Diese steigert sich nicht zwingend durch eine h\u00f6here Anzahl Schnuppertage.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1511308800000)\/","SubmittedBy":"Masshardt Nadine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1513296000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690517959990)\/","SubmissionDate":"\/Date(1506643200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5010,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}