{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174000,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20174000,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.4000","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Empfehlungen f\u00fcr ein positives K\u00f6rperbild als Grundlage f\u00fcr eine gesunde psychische und physische Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Kantonen sowie den betroffenen Organisationen und Fachpersonen einen Bericht mit Empfehlungen zu erarbeiten, um in der Bev\u00f6lkerung ein positives K\u00f6rperbild zu f\u00f6rdern/st\u00e4rken.</p><p>Ziel ist es: </p><p>1. insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aller Geschlechter bei der Bildung eines positiven Selbst- und K\u00f6rperbilds (Healthy Body Image) zu unterst\u00fctzen. Daf\u00fcr k\u00f6nnen entweder eigene Ans\u00e4tze erarbeitet, erfolgreiche bestehende Massnahmen erweitert und Regulierungen aus anderen Staaten \u00fcbernommen oder adaptiert werden;</p><p>2. in einem Bericht erfolgreiche Massnahmen und Regulierungen zur F\u00f6rderung eines positiven K\u00f6rperbilds in anderen L\u00e4ndern, namentlich in europ\u00e4ischen Staaten, sowie die Unterst\u00fctzung durch die Wirtschaft und die Wirkung der Massnahmen und Regulierungen zusammenzustellen;</p><p>3. darzulegen, welche Massnahmen ohne zus\u00e4tzliche Regulierung in der Schweiz rasch umgesetzt werden k\u00f6nnen und wo der Bundesrat Handlungs- und Regulierungsbedarf sieht.</p>","ReasonText":"<p>In der Deutschschweiz sind lediglich ein Drittel der M\u00e4dchen und nur gut die H\u00e4lfte der Knaben mit ihrem K\u00f6rpergewicht zufrieden. Dieser Wert hat sich innert 20 Jahren nahezu halbiert. Es ist erwiesen, dass Jugendlichen, denen es gelingt, die verbreiteten Sch\u00f6nheitsstandards als unrealistisch zu erkennen und zu relativieren, psychisch deutlich ges\u00fcnder sind. </p><p>In der Schweiz wird im Gegensatz zu anderen europ\u00e4ischen Staaten die Entwicklung eines positiven K\u00f6rperbilds noch zu wenig unterst\u00fctzt, obwohl die lebenslangen und damit langfristigen Auswirkungen gross sind. Es fehlt zudem eine \u00dcbersicht \u00fcber erfolgreiche Strategien und Best Practice f\u00fcr Healthy Body Image, wie beispielsweise eine wirkungsvolle Kennzeichnung von retuschierten Darstellungen (Werbefotos) oder die Unterbindung krankmachender Arbeitsbedingungen (Magermodels).</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der Relevanz des Themas Healthy Body Image (HBI) bewusst. Er unterst\u00fctzt entsprechende Massnahmen in diesem Bereich im Rahmen der Nationalen Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie; <a href=\"http://www.bag.admin.ch/ncd\">www.bag.admin.ch/ncd</a>), welche gemeinsam von Bund, Kantonen und der Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz (GFCH) umgesetzt wird.</p><p>In den von GFCH unterst\u00fctzten kantonalen Aktionsprogrammen (KAP) werden Massnahmen f\u00fcr ein gesundes K\u00f6rperbild haupts\u00e4chlich in den Modulen \"Ern\u00e4hrung und Bewegung bei Kindern und Jugendlichen\" und \"Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen\" umgesetzt und zudem mit verschiedenen Begleitmassnahmen unterst\u00fctzt. Dazu geh\u00f6ren verschiedene Projekte der Fachstelle Pr\u00e4vention Essst\u00f6rungen praxisnah (PEP), die zur St\u00e4rkung eines gesunden Verh\u00e4ltnisses zum eigenen K\u00f6rper beitragen und sich spezifisch an Jugendliche und Kleinkinder richten (z. B. Workshops zu selbstbewusstem und kritischem Umgang mit Sch\u00f6nheitsnormen und k\u00f6rperorientierten Leistungsidealen). Eine durch PEP eingesetzte Expertengruppe arbeitet gegenw\u00e4rtig an der Definition eines \"Goldstandards\" f\u00fcr Projekte zur F\u00f6rderung eines positiven K\u00f6rperbildes. Ziel der Arbeiten ist es, eine einfache, gut kommunizierbare Definition zu entwickeln sowie eine \u00dcbersicht zu den wirkungsvollen Elementen zu erstellen, die von Projekten im Bereich HBI ber\u00fccksichtigt werden sollten.</p><p>Weitere Schwerpunkte von GFCH zum Thema HBI sind die Vernetzung auf europ\u00e4ischer Ebene (z. B. vertrat GFCH die Schweiz in der europ\u00e4ischen Kooperation \"Appearance Matters\") sowie die Wissensgenerierung und -vermittlung. So bereitet GFCH Weiterbildungsmaterialien auf zu den Themen \"soziale und emotionale Kompetenzen\" sowie \"Selbstwertgef\u00fchl\" und sorgt f\u00fcr die Verbreitung von internationalen Materialien zum Thema HBI. Um die \u00d6ffentlichkeit zu sensibilisieren, hat GFCH seit 2013 f\u00fcr Fachwelt und Politik drei Veranstaltungen unter dem Titel \"Healthy Body Image\" organisiert und verschiedene Grundlagenpapiere zum Thema erstellt (z. B. Arbeitspapier 3 \"Gesundes K\u00f6rperbild - 'Healthy Body Image'\", Arbeitspapier 29 \"Positives K\u00f6rperbild bei Jugendlichen\", Arbeitspapier 35 \"Das gesunde K\u00f6rperbild von Jugendlichen in der Deutschschweiz\", siehe <a href=\"http://www.gesundheitsfoerderung.ch\">www.gesundheitsfoerderung.ch</a> &gt; Public Health &gt; Healthy Body Image). Kommunikationsmassnahmen wie z. B. eine Brosch\u00fcre f\u00fcr Eltern sind im Rahmen der KAP geplant.</p><p>Im Bereich der Bildung - welche in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich der Kantone f\u00e4llt - wird die Thematik HBI in den sprachregionalen Lehrpl\u00e4nen aufgegriffen. Ziel ist hierbei grunds\u00e4tzlich die St\u00e4rkung der Ressourcen und Lebenskompetenzen der Kinder. Bildung und Gesundheit Netzwerk Schweiz unterst\u00fctzt die Kantone dabei, und gemeinsam werden f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Jahre Massnahmen f\u00fcr psychische Gesundheit in Schweizer Schulen vorbereitet.</p><p>Massnahmen f\u00fcr ein freiwilliges Engagement der Wirtschaft in diesem Themenfeld sind denkbar, falls die erw\u00e4hnten Abkl\u00e4rungen von GFCH Handlungsbedarf und Handlungsm\u00f6glichkeiten aufzeigen. Ein Erfahrungsaustausch zum Thema Wirtschaftsvereinbarungen auf freiwilliger Basis mit GFCH und verschiedenen Bundeseinheiten ist in Planung (siehe auch Antwort des Bundesrates zur Interpellation Feri Yvonne 17.4001, \"F\u00fcr ein positives K\u00f6rperbild bei Jungen und M\u00e4dchen. Die Unternehmen einbinden?\").</p><p>Des Weiteren beinhaltet auch Jugend und Medien - die nationale Plattform zur F\u00f6rderung von Medienkompetenzen des Bundesamtes f\u00fcr Sozialversicherungen - Massnahmen im Bereich positives K\u00f6rperbild. Ein 2017 ver\u00f6ffentlichtes Video kl\u00e4rt zum Thema retuschierte Bilder auf (<a href=\"http://www.jugendundmedien.ch\">www.jugendundmedien.ch</a> &gt; Medienkompetenz &gt; Eltern &gt; Pr\u00e4ventionsvideos VR &gt; Video 6: Medienwirklichkeit), und eine neue Rubrik \"Selbstdarstellung und Sch\u00f6nheitsideale\" soll im Fr\u00fchling 2018 auf der Website www.jugendundmedien.ch publiziert werden.</p><p>Der Bundesrat lehnt daher unter Verweis auf die laufenden und geplanten Aktivit\u00e4ten das Postulat ab.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1518566400000)\/","SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1576800000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690516736413)\/","SubmissionDate":"\/Date(1512000000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5011,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}