{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174146,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20174146,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.4146","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Standortbestimmung und Weiterbildungsplanung f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zusammen mit den zust\u00e4ndigen Partnern einen Bericht zu erstellen, der aufzeigt, wie \u00e4lteren Berufst\u00e4tigen der Zugang zu einer kostenlosen Standortbestimmung erleichtert werden kann. </p><p>Ein Verfahren zur Pr\u00e4vention und Fr\u00fcherkennung, das eine marktorientierte Analyse der Kompetenzen und Bed\u00fcrfnisse der \u00e4lteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einschliesst, und eine Weiterbildungsplanung d\u00fcrften zum einen das Risiko einer (oftmals langen) Arbeitslosigkeit verringern und zum andern die Produktivit\u00e4t dieser qualifizierten und erfahrenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ankurbeln.</p>","ReasonText":"<p>Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ver\u00e4nderungen und insbesondere die strukturellen Entwicklungen, die durch die neuen Technologien hervorgerufen werden, machen lebenslanges Lernen zu einer Grundvoraussetzung f\u00fcr den beruflichen Erfolg. Aufgrund der demografischen Entwicklung nimmt der Anteil von Berufst\u00e4tigen \u00fcber 50 stetig zu. Diese Entwicklung f\u00fchrt zu einer Neugestaltung des Arbeitsmarktes. Dieser funktioniert zwar gut, aber es besteht dennoch Handlungsbedarf. Auf lange Sicht werden die strukturelle Erneuerung sowie die Innovationskraft der schweizerischen Wirtschaft immer mehr davon abh\u00e4ngen, ob sich die \u00e4lteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den Entwicklungen anpassen und im Arbeitsmarkt integriert bleiben k\u00f6nnen. Weiterbildung ist die beste Waffe, um sich diesen Ver\u00e4nderungen zu stellen. Die Verantwortung f\u00fcr die Einf\u00fchrung von Standortbestimmungen liegt bei den verschiedenen institutionellen und privaten Partnern. So w\u00fcrden vorteilhafte Synergien zwischen den Partnern entstehen. Diese fr\u00fchzeitigen Massnahmen sollen sowohl w\u00e4hrend der Aus\u00fcbung einer beruflichen T\u00e4tigkeit als auch im Falle einer Arbeitslosigkeit ergriffen werden. </p><p>Mit einer Standortbestimmung f\u00fcr alle Berufst\u00e4tigen ab 50 Jahren werden zwei Ziele verfolgt: zum einen, f\u00fcr den Arbeitgeber, die Fr\u00fcherkennung und zum andern, f\u00fcr die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer, die Pr\u00e4vention und die Steuerung der eigenen Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit. Solche Standortbestimmungen mit Schwerpunkt auf der Laufbahn- und insbesondere Weiterbildungsplanung tragen zur \u00dcbereinstimmung der Interessen der Unternehmen und der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei. Sie erfassen die Bed\u00fcrfnisse jeder und jedes Einzelnen und sind auf jene Gruppe von Erwerbst\u00e4tigen ausgerichtet, die f\u00fcr die schweizerische Wirtschaft eine Schl\u00fcsselrolle spielt. Der Bundesrat soll pr\u00fcfen, ob eine Dynamik in Gang gesetzt werden k\u00f6nnte. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht der Postulantin, dass die Weiterbildung f\u00fcr das Individuum, die Gesellschaft und die Wirtschaft eine wichtige Rolle spielt. Die beschleunigten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ver\u00e4nderungen erfordern, dass Qualifikationen und Wissen st\u00e4ndig angepasst und erweitert werden.</p><p>Gem\u00e4ss dem Bundesgesetz \u00fcber die Weiterbildung (WeBiG) liegt die Weiterbildung prim\u00e4r in der Verantwortung jeder und jedes Einzelnen. Erg\u00e4nzend dazu f\u00f6rdert der Bund Weiterbildungsmassnahmen f\u00fcr Erwachsene auf der Grundlage verschiedener Spezialgesetze, wie des Berufsbildungsgesetzes (BBG).</p><p>Gem\u00e4ss Artikel\u00a049 BBG unterst\u00fctzt die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung Jugendliche und Erwachsene bei der Berufs- und Studienwahl sowie bei der Gestaltung der beruflichen Laufbahn durch Information und pers\u00f6nliche Beratung. Zust\u00e4ndig f\u00fcr ein entsprechendes Angebot - dazu z\u00e4hlt beispielsweise auch eine Standortbestimmung - sind die Kantone (Art. 51 BBG). Laut Statistik der Schweizerischen Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung (KBSB) betrug der Anteil Erwachsener an der Gesamtzahl Ratsuchender im Jahr 2016 rund 38 Prozent.</p><p>Der Bundesrat ist sich der spezifischen Herausforderungen \u00e4lterer Arbeitnehmender bewusst. Er hat in seinem Kompetenzbereich darum bereits verschiedene Massnahmen ergriffen. Dies ging bereits aus den Stellungnahmen zur Motion der sozialdemokratischen Fraktion 15.3998 und zum Postulat Heim 16.4058 hervor. In der Zwischenzeit sind weitere Massnahmen hinzugekommen.</p><p>Im November 2017 hat der Bundesrat beispielsweise mit dem F\u00f6rderschwerpunkt \"Grundkompetenzen am Arbeitsplatz\" eine Massnahme verabschiedet, die Arbeitnehmenden helfen soll, mit den sich stetig ver\u00e4ndernden Anforderungen der Arbeitswelt Schritt zu halten und auch in fortgeschrittenem Alter im Erwerbsleben zu verbleiben.</p><p>Bis im Fr\u00fchjahr 2018 wird das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) im Auftrag des Bundesrates abkl\u00e4ren, welche M\u00f6glichkeiten und Grenzen im Rahmen der arbeitsmarktlichen Massnahmen der Arbeitslosenversicherung (ALV) im Bereich von strukturell bedingter beruflicher Umorientierung bestehen. Ein Schwerpunkt der Analyse liegt dabei unter anderem auf Bereichen mit einer hohen Langzeitarbeitslosigkeit von \u00e4lteren Arbeitnehmenden.</p><p>Zudem soll im Fr\u00fchjahr 2018 zum vierten Mal eine nationale Konferenz zum Thema \"\u00e4ltere Arbeitnehmende\" stattfinden, an welcher wiederum zahlreiche Vertreter von Bund, Kantonen und Sozialpartnern teilnehmen.</p><p>Aus diesen Gr\u00fcnden und unter Ber\u00fccksichtigung der genannten Zust\u00e4ndigkeiten sieht der Bundesrat zurzeit keinen zus\u00e4tzlichen Handlungsbedarf.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1518566400000)\/","SubmittedBy":"Marchand-Balet G\u00e9raldine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1575504000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690518006240)\/","SubmissionDate":"\/Date(1513209600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5011,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}