{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174184,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20174184,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.4184","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Konkrete Massnahmen zur Verbesserung der Informiertheit und der Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Mit welchen konkreten Massnahmen beabsichtigt der Bundesrat, die Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten zu steigern und so dazu beizutragen, dass weniger unn\u00f6tige medizinische Leistungen in Anspruch genommen werden?</p><p>2. Wurden in den Nachbarl\u00e4ndern in dieser Hinsicht Massnahmen getroffen, die sich bew\u00e4hrt und dazu beigetragen haben, dass die Verantwortung der Patientinnen und Patienten gestiegen ist und sie sich nun st\u00e4rker in die Gesundheitspolitik einbringen k\u00f6nnen? </p><p>3. Unterst\u00fctzt der Bundesrat die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage, die die Information der Patientinnen und Patienten definieren und regeln w\u00fcrde (zentraler Zugang zu Informationen \u00fcber die Patientenrechte und \u00fcber Beratungsangebote), wie das im Bericht \"Patientenrechte und Patientenpartizipation in der Schweiz\" aus dem Jahr 2015 empfohlen wurde? Wenn ja, in welcher Form? Welche Alternativen sind allenfalls vorgesehen?</p>","ReasonText":"<p>Vor zehn Jahren hat der Bundesrat die Motion Heim 07.3525 angenommen. In dieser Motion wurde er beauftragt, durch die St\u00e4rkung der Gesundheitskompetenz die aktive Teilnahme der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu erh\u00f6hen. Im obenerw\u00e4hnten Bericht, der 2015 ver\u00f6ffentlicht wurde, sagte der Bundesrat, dass ein zentraler Zugang zu Informationen \u00fcber die Patientenrechte und \u00fcber Beratungsangebote f\u00fcr Patientinnen und Patienten fehle. Als m\u00f6gliche Massnahme wurde die Errichtung einer zentralen Plattform genannt, die durch die Patientenorganisationen und in Abstimmung mit den Kantonen und weiteren Akteuren betrieben werden k\u00f6nnte. Im Bericht wurde ausserdem betont, dass Patientinnen und Patienten, die informiert sind und gleichberechtigt in den Behandlungsprozess einbezogen werden, auch dazu beitragen, das Gesundheitssystem zu verbessern.</p><p>Im k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Expertenbericht \"Kostend\u00e4mpfungsmassnahmen zur Entlastung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung\" wird eine \u00e4hnliche Massnahme empfohlen, mit der die Informiertheit der Patientinnen und Patienten sowie die damit verbundene Selbstverantwortung gest\u00e4rkt werden sollen. Dies w\u00fcrde dazu f\u00fchren, dass die Bev\u00f6lkerung sorgsamer mit ihrer Gesundheit umgehen k\u00f6nnte. Mit einer Informationskampagne soll das Konsumverhalten der Schweizer Bev\u00f6lkerung beeinflusst werden mit dem Ziel, unn\u00f6tige Behandlungen und Kosten zu vermeiden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat tr\u00e4gt mit verschiedenen Massnahmen dazu bei, die Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten zu erh\u00f6hen. So wird beispielsweise in der Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten das Selbstmanagement f\u00fcr Menschen mit chronischen Krankheiten mit diversen Massnahmen gest\u00e4rkt. Im Rahmen der Umsetzung der schweizerischen Integrationspolitik unterst\u00fctzt das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit ein Informationsportal im Internet, auf dem Gesundheitsinformationen in diversen Sprachen zur Verf\u00fcgung stehen (www.migesplus.ch). Zudem gibt es verschiedene Aktivit\u00e4ten privater Akteure: So will z. B. der Tr\u00e4gerverein \"Smarter Medicine - Choosing Wisely Switzerland\" (www.smartermedicine.ch), welchem nebst medizinischen Fach- und Berufsorganisationen auch Patienten- und Konsumentenorganisationen angeh\u00f6ren, die \u00d6ffentlichkeit daf\u00fcr sensibilisieren, dass bei gewissen Behandlungen weniger Medizin mehr Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr die Betroffenen bedeuten kann. Der Bundesrat begr\u00fcsst dieses Engagement aus Fach- und Patientenkreisen.</p><p>2. Die Schweiz steht im Themenbereich Gesundheitskompetenz in engem Austausch mit verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, insbesondere mit \u00d6sterreich und Deutschland. In \u00d6sterreich wurde 2014 - im Anschluss an die europ\u00e4ische Erhebung der Gesundheitskompetenz der Bev\u00f6lkerung - die Plattform Gesundheitskompetenz gegr\u00fcndet, die die Umsetzung des Gesundheitsziels \"Die Gesundheitskompetenz der Bev\u00f6lkerung st\u00e4rken\" vorantreiben soll. In Deutschland wurde auf Initiative von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft ein Aktionsplan Gesundheitskompetenz erarbeitet. Die Wirkung der entwickelten Massnahmen, die sich alle erst in der Anfangsphase befinden, ist noch nicht evaluiert. Es ist aber vorgesehen, voraussichtlich in den Jahren 2019/20 auf europ\u00e4ischer Ebene eine erneute Erhebung der Gesundheitskompetenz durchzuf\u00fchren.</p><p>3. Im Auftrag des Bundesrates pr\u00fcft das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) derzeit die Vor- und Nachteile einer neuen bundesgesetzlichen Grundlage mit dem Ziel, das bestehende Angebot f\u00fcr objektive, sachgerechte und verst\u00e4ndliche Informationen im Patientenrechtsbereich zentral zu koordinieren und f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung besser zug\u00e4nglich zu machen. Es soll auch gepr\u00fcft werden, ob ein solches Gesetz die M\u00f6glichkeit der F\u00f6rderung und finanziellen Unterst\u00fctzung von krankheitsbezogenen Informationen Dritter umfassen sollte, um auch diesbez\u00fcglich die Patientinnen und Patienten im Behandlungsverh\u00e4ltnis zu st\u00e4rken. Das EDI wird die Ergebnisse dieser Abkl\u00e4rungen dem Bundesrat voraussichtlich im Fr\u00fchling 2018 unterbreiten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1519948800000)\/","SubmittedBy":"Ruiz Rebecca Ana","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1521158400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763104053333)\/","SubmissionDate":"\/Date(1513209600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5011,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}