{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174195,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20174195,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.4195","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Traumatisierende \"Sexualerziehung\" ab fr\u00fchestem Kindesalter, welche die WHO und die IPPF propagieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Antwort des Bundesrates auf das Postulat Regazzi 14.4115 vom 11. Februar 2015 werden die Empfehlungen der WHO zur Sexualaufkl\u00e4rung von Kindern (Standards f\u00fcr die Sexualaufkl\u00e4rung in Europa, WHO-Regionalb\u00fcros Europa/BZgA) als wegweisend f\u00fcr viele Experten und Organisationen in der Schweiz bezeichnet. Zudem finanziert das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit seit Jahren die Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGS), welche sich zum Ziel gesetzt hat, schweizweit diese WHO-Standards einzuf\u00fchren.</p><p>Seit Juni 2017 sind in Frankreich Mediziner an die \u00d6ffentlichkeit getreten, welche ausdr\u00fccklich vor diesen WHO-Standards warnen. Bis heute haben sich gem\u00e4ss Aussagen des Sprechers dieser Gruppe, Professor Dr. Maurice Berger, Kinderpsychiater und ehemaliger ausserordentlicher Professor der Universit\u00e4t Lyon 2, bereits 85 Psychiater, 170 \u00c4rzte, 25 Kinder\u00e4rzte und etwa 600 Psychologen und Psychoanalysten zusammengetan, um vor diesen WHO-Standards zu warnen (proscontreeducsex.wordpress.com). Professor Dr. Berger spricht ausdr\u00fccklich von einer \"Gefahr f\u00fcr die emotionale Gesundheit von Minderj\u00e4hrigen\" und von seiner Sorge, dass Erwachsene in die Rolle von eigentlichen \"Verf\u00fchrern\" gedr\u00e4ngt werden.</p><p>Daraus ergeben sich folgende Fragen:</p><p>1. Ist dem Bundesrat bekannt, dass eine grosse und laufend zunehmende Zahl medizinischer Experten diese f\u00fcr ganz Europa geltenden WHO-Standards ablehnt?</p><p>2. Ist er der Meinung, dass f\u00fcr Kinder in der Altersgruppe 0 bis 4 Jahre das Thema \"fr\u00fchkindliche Masturbation\" und \"Vergn\u00fcgen und Lust, den eigenen K\u00f6rper zu ber\u00fchren\" thematisiert werden soll, wie unter anderem in diesen WHO-Standards vorgesehen (WHO-Standards, Seite 42ff.) ist, oder zum Beispiel die Aufforderung, \"Geschlechtsidentit\u00e4ten zu erkunden\"?</p><p>3. Ist er bereit, die Bundesverwaltung anzuweisen, sich von den WHO-Standards f\u00fcr die Sexualaufkl\u00e4rung in Europa zu distanzieren, zumindest bis der in Aussicht gestellte Expertenbericht (Postulat Regazzi) vorliegt?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist von hohem \u00f6ffentlichem Interesse. Das betrifft auch die Sexualaufkl\u00e4rung.</p><p>1. Dem Bundesrat ist bekannt, dass die Standards zur Sexualaufkl\u00e4rung in Europa des WHO-Regionalb\u00fcros f\u00fcr Europa und der Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung zu Diskussionen gef\u00fchrt haben. Die Standards zur Sexualaufkl\u00e4rung in Europa richten sich an Fachleute und Entscheidungstr\u00e4ger im Bereich der Sexualaufkl\u00e4rung. Im gleichen Zusammenhang hat der Bundesrat das Postulat Regazzi 14.4115 zur Annahme empfohlen und den im Postulat geforderten Expertenbericht zu den Grundlagen der Sexualaufkl\u00e4rung in Auftrag gegeben. Da die Mediziner nicht die priorit\u00e4ren Fachpersonen f\u00fcr Sexualaufkl\u00e4rung sind, wurde die Expertengruppe breiter zusammengestellt.</p><p>2./3. Die Expertengruppe hat einen umfassenden Bericht \u00fcber die verschiedenen Aspekte der sexuellen Gesundheit und der Sexualaufkl\u00e4rung erstellt.</p><p>Der Bundesrat hat am 21. Februar 2018 den Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates Regazzi 14.4115 gutgeheissen. Der Expertenbericht zeigt auf, dass die aufgef\u00fchrten Standards als zentrales internationales und evidenzbasiertes Leitpapier in umliegenden L\u00e4ndern wie auch in der Schweiz breit anerkannt sind. Der Bericht zeigt im Weiteren auf, dass die Lehrpl\u00e4ne f\u00fcr die Sexualerziehung in der Schweiz durchwegs den anerkannten Grundlagen entsprechen. Der Bundesrat sieht demnach keinen Handlungsbedarf f\u00fcr eine Distanzierung.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1519948800000)\/","SubmittedBy":"Herzog Verena","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1521158400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690517002900)\/","SubmissionDate":"\/Date(1513209600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5011,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}