{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174214,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20174214,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.4214","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Werbung f\u00fcr ungesunde Lebensmittel. Wie k\u00f6nnen wir die Kinder sch\u00fctzen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Werbung f\u00fcr ungesunde Lebensmittel mit zu hohem Fett-, Zucker- oder Salzgehalt beeinflusst unser Essverhalten negativ. Besonders betroffen sind Kinder. Welches sind die geeigneten Massnahmen, um Kinder vor dem schlechten Einfluss der Lebensmittelwerbung zu sch\u00fctzen?</p><p>In Zusammenhang mit der Nationalen Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten 2017-2024 (NCD-Strategie) und der Ablehnung der Motion Piller Carrard 15.4075, \"Einf\u00fchrung von Gesundheitshinweisen in der Lebensmittelwerbung\", bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Der Bund will zusammen mit der Lebensmittel- und Getr\u00e4nkebranche die Werbung f\u00fcr ungesunde Lebensmittel auf freiwilliger Basis reduzieren. Welche Erfolge konnten bisher erzielt werden?</p><p>2. Wie konkret wird die an Kinder gerichtete Werbung durch freiwillige Aktionsversprechen reduziert? Welche Richtlinien gelten, welche Fristen m\u00fcssen eingehalten werden?</p><p>3. Sind freiwillige Aktionen ausreichend, um den negativen Einfluss der Werbung auf die Kinder nachhaltig zu verringern?</p><p>4. Frankreich blendet w\u00e4hrend Werbebl\u00f6cken Gesundheitshinweise ein. Wie wirken sich Gesundheitshinweise auf das Konsumverhalten der Kinder aus?</p><p>5. Wie wird die Lebensmittelwerbung f\u00fcr Kinder in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern geregelt?</p><p>6. Welche Massnahmen sind geeignet, um Kinder vor dem negativen Einfluss der Lebensmittelwerbung zu sch\u00fctzen?</p>","ReasonText":"<p>Bund und Kantone haben die Nationale Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten 2017-2024 erarbeitet und verabschiedet. In der Schweiz leiden rund 2,2 Millionen Menschen an einer nicht\u00fcbertragbaren Krankheit. Bei den M\u00e4nnern sind sie f\u00fcr die H\u00e4lfte, bei den Frauen f\u00fcr 60 Prozent aller Todesf\u00e4lle vor dem 70. Lebensjahr verantwortlich. Nicht\u00fcbertragbare Krankheiten sind f\u00fcr 80 Prozent der gesamten Gesundheitskosten verantwortlich. Mit Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention k\u00f6nnen nicht\u00fcbertragbare Krankheiten vermindert und Kosten reduziert werden.</p><p>Ungesunde Ern\u00e4hrung ist einer der Hauptrisikofaktoren f\u00fcr die Erkrankung an nicht\u00fcbertragbaren Krankheiten. Eine gesunde und ausgewogene Ern\u00e4hrung bildet die Basis f\u00fcr eine gute Gesundheit, dies gilt insbesondere f\u00fcr Kinder. Es ist erwiesen, dass das Konsumverhalten der Kinder durch Werbung f\u00fcr ungesunde Lebensmittel mit zu hohem Fett-, Zucker- oder Salzgehalt negativ beeinflusst wird. Schlechte Ern\u00e4hrung, \u00dcbergewicht und Fettleibigkeit k\u00f6nnen die Folge sein.</p><p>Die F\u00f6rderung einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung wie auch das spezifische Ansprechen der Gruppe \"Kinder und Jugendliche\" sind zentrale Themen des Massnahmenplans zur Umsetzung der NCD-Strategie. Die Werbung f\u00fcr ungesunde Lebensmittel stellt eine ernstzunehmende Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Gesundheit der Kinder dar. Es ist daher notwendig und unumg\u00e4nglich, dass geeignete Massnahmen gegen die negativen Auswirkungen der Lebensmittelwerbung umgesetzt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. Im Rahmen von Actionsant\u00e9, einer Initiative des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit (BAG) und des Bundesamtes f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV), haben sich in der Schweiz 2010 wichtige Lebensmittel- und Getr\u00e4nkehersteller im Rahmen von Swiss Pledge freiwillig verpflichtet, die an Kinder gerichtete Werbung f\u00fcr zu s\u00fcsse, zu salzige und zu fetthaltige Lebensmittel einzuschr\u00e4nken. Die Initiative sah prim\u00e4r vor, dass nur Produkte beworben werden d\u00fcrfen, die gewissen N\u00e4hrwertkriterien gen\u00fcgen. Gem\u00e4ss einer im Auftrag der Lebensmittelwirtschaft durchgef\u00fchrten Evaluation wurden die Vorgaben zu mehr als 95 Prozent eingehalten. Die Selbstverpflichtung im Rahmen von Actionsant\u00e9 ist Ende 2014 ausgelaufen. Sie wurde von den Firmen nicht erneuert, da sie sich nicht bereiterkl\u00e4ren konnten, die Erwartungen des BLV, welche auf den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Europa beruhen, f\u00fcr neue Versprechen zu akzeptieren (\u00dcbernahme der N\u00e4hrwertkriterien der WHO, unabh\u00e4ngiges Monitoring). Es laufen zurzeit Diskussionen zwischen dem BLV und der Branche \u00fcber die Bedingungen, unter denen die Aktionsversprechen weitergef\u00fchrt werden k\u00f6nnten.</p><p>3. Freiwillige Massnahmen k\u00f6nnen wesentlich zu einer ges\u00fcnderen Ern\u00e4hrung beitragen. Neben dem Willen, klare Fortschritte zu erzielen, ist vor allem wichtig, dass die ergriffenen Massnahmen auf wissenschaftlichen Kriterien basieren. In diesem Zusammenhang hat die WHO Europa Anfang 2015 ein N\u00e4hrwertkriterien-Modell f\u00fcr Lebensmittel ver\u00f6ffentlicht. Es wird vom European Network on Reducing Marketing Pressure on Children, dem 28 europ\u00e4ische L\u00e4nder inkl. der Schweiz angeh\u00f6ren, unterst\u00fctzt.</p><p>4./5. \"An Kinder gerichtetes Marketing\" ist ein Schwerpunktthema der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie 2017-2024. Die zu treffenden Massnahmen erarbeitet das BLV gemeinsam mit der Lebensmittelwirtschaft und anderen Partnern im Rahmen des Aktionsplans zur Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie. In diesem Zusammenhang werden auch die im Ausland eingef\u00fchrten Massnahmen zur Reduktion des Marketingdruckes auf Kinder analysiert. Aktuell verf\u00fcgt der Bund dazu noch \u00fcber keine detaillierten Informationen. Der Aktionsplan wird Mitte 2018 ver\u00f6ffentlicht.</p><p>6. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die Selbstverpflichtung der Branche auch bei der Lebensmittelvermarktung ein grosses Potenzial zur F\u00f6rderung einer gesunden Ern\u00e4hrung birgt, sofern gewisse Bedingungen sichergestellt sind (unabh\u00e4ngiges Monitoring, \u00dcbernahme der N\u00e4hrwertkriterien der WHO). Der bisherige, auf Freiwilligkeit und Dialog beruhende Weg soll daher weiterverfolgt werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1518566400000)\/","SubmittedBy":"St\u00f6ckli Hans","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1521072000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690517811307)\/","SubmissionDate":"\/Date(1513209600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5011,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Gesundheit"}}