{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174242,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20174242,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.4242","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Status eines Forschungsmentors schaffen, damit pensionierte Forscherinnen und Forscher weiterhin Zugang zu Forschungsgeldern haben","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Schaffung des Status eines Forschungsmentors zu pr\u00fcfen, der es pensionierten Forscherinnen und Forschern erm\u00f6glichen w\u00fcrde, weiterhin Finanzmittel f\u00fcr Forschungsprojekte zu bekommen. Solche Forschungsmentorinnen und -mentoren w\u00fcrden Projekte initiieren, Forschungsteams zusammenstellen oder bestehende Forschungsteams unterst\u00fctzen, ihr Wissen und ihre Erfahrung zur Verf\u00fcgung stellen; sie w\u00fcrden nur in bescheidenem Ausmass entsch\u00e4digt. Die bei diesen Personen akkumulierte Kompetenz k\u00f6nnte so weiterhin unserer Wirtschaft in Form von hochstehender Innovation zugutekommen. Dies w\u00e4re auch ein starkes Zeichen, dass Erfahrung wertvoll ist. Gef\u00f6rdert w\u00fcrde damit auch die Flexibilisierung des \u00dcbergangs ins Rentenalter.</p><p>Verschiedene Argumente sprechen f\u00fcr einen solchen Ansatz:</p><p>1. Forscherinnen und Forscher, die in Pension gehen, sind oft auf dem H\u00f6hepunkt ihres Wissens, haben eine grosse Erfahrung und \u00fcber die Jahre ein weitgespanntes Beziehungsnetz aufgebaut.</p><p>2. Einmal offiziell in Rente, sind sie von zahlreichen beruflichen Verpflichtungen entbunden und haben damit mehr Zeit.</p><p>3. Statt nichts mehr zu tun und sich \"unn\u00fctz\" zu f\u00fchlen, w\u00e4ren einige von ihnen sicherlich gl\u00fccklich dar\u00fcber, wenn sie ihre Kompetenzen dem einen oder anderen Forschungsprogramm zugutekommen oder ihr Wissen in partizipative Projekte, die von j\u00fcngeren Forscherinnen und Forschern getragen werden, einfliessen lassen k\u00f6nnten.</p><p>4. Eine bescheidene Entsch\u00e4digung w\u00fcrde es ihnen erlauben, ihre Renten, die manchmal wegen eines relativ sp\u00e4ten Eintritts ins Erwerbsleben etwas geschm\u00e4lert sind, aufzubessern.</p><p>5. Schliesslich w\u00e4re dieser Ansatz ein gutes Mittel zur Bek\u00e4mpfung einer negativen Grundeinstellung gegen\u00fcber \u00e4lteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und zur F\u00f6rderung eines aktiven Rentnerdaseins.</p><p>\u00dcber das Kriterium der Qualit\u00e4t der eingereichten Forschungsprojekte m\u00fcsste dem Risiko begegnet werden, dass die Forschungsmentoren die zur Verf\u00fcgung stehenden Finanzmittel horten und so den j\u00fcngeren Forscherinnen und Forschern die Geldmittel entziehen w\u00fcrden, die diese f\u00fcr die Lancierung ihrer eigenen Projekte ben\u00f6tigen. Denn tats\u00e4chlich m\u00fcssen die J\u00fcngeren Priorit\u00e4t haben. Doch k\u00f6nnte gerade ein Mentor, eine Mentorin oder ein \"G\u00f6tti\" die Erfolgschancen von Projekten j\u00fcngerer Forscherinnen und Forscher erh\u00f6hen, dank der eingebrachten Erfahrung und Kompetenz.</p><p>F\u00fcr einen solchen Ansatz br\u00e4uchte es die Schaffung eines besonderen Status, verbunden mit einem Budgetrahmen. Er h\u00e4tte zweifellos positive Auswirkungen auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweiz und ihren Status als internationalen Hotspot der Innovation.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt das grunds\u00e4tzliche Anliegen des Postulanten, wonach Arbeitnehmenden in begr\u00fcndeten F\u00e4llen die M\u00f6glichkeit einger\u00e4umt werden sollte, \u00fcber das Rentenalter hinaus erwerbst\u00e4tig zu sein. Die Erwerbsbeteiligung der \u00e4lteren Personen wird in den kommenden Jahren aufgrund der demografischen Alterung zunehmend wichtiger. Der Bundesrat ist sich der grossen Bedeutung des Themas f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft bewusst und hat dies wiederholt unterstrichen. Ein Handlungsfeld der Fachkr\u00e4fte-Initiative (FKI) des Bundesrates zielt beispielsweise explizit auf die Schaffung guter Bedingungen zur Erwerbst\u00e4tigkeit bis zum Rentenalter und dar\u00fcber hinaus ab. Zugleich hat der Bundesrat im hochschulpolitischen Kontext mit der BFI-Botschaft 2017-2020 die F\u00f6rderung des akademischen Nachwuchses an den Schweizer Hochschulen als thematischen Schwerpunkt definiert. Die Hochschulen sind derzeit daran, ihre Laufbahnstrukturen nachhaltig anzupassen, um jungen, talentierten Forschenden m\u00f6glichst fr\u00fch in ihrer Karriere wissenschaftliche Selbstst\u00e4ndigkeit und ein hohes Mass an Verantwortung zu erm\u00f6glichen. Die Frage der Weiterbesch\u00e4ftigung von Forschenden \u00fcber das Rentenalter hinaus muss deshalb auch unter Ber\u00fccksichtigung des Anliegens nach der F\u00f6rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses beurteilt werden.</p><p>Es ist festzuhalten, dass die Regelung der personalrechtlichen Rahmenbedingungen im Hochschulbereich in der Kompetenz der Tr\u00e4ger und ihrer Hochschulen liegt. Tats\u00e4chlich ist die Weiterbesch\u00e4ftigung von \u00e4lteren Forschenden im Sinne des Postulanten an verschiedenen Hochschulen bereits heute m\u00f6glich: Beispielsweise nutzen die ETH diese M\u00f6glichkeit f\u00fcr exzellente Forschende in begr\u00fcndeten Ausnahmef\u00e4llen und profitieren von der Erfahrung und den herausragenden Kompetenzen dieser Forschenden. Auch an den kantonalen Hochschulen k\u00f6nnen emeritierte Professorinnen und Professoren unter gewissen Bedingungen f\u00fcr die Hochschule t\u00e4tig bleiben. Es liegt in der Kompetenz und Autonomie der Tr\u00e4ger und Hochschulleitungen, wie auch der \u00c4mter, welche Forschungsvorhaben unterst\u00fctzen, im Lichte ihrer jeweiligen Strategie zu entscheiden, in welchen F\u00e4llen und in welchem Ausmass die Weiterbesch\u00e4ftigung \u00fcber das Pensionsalter hinaus sinnvoll sein kann. Aus den erw\u00e4hnten Gr\u00fcnden erachtet der Bundesrat eine weiterf\u00fchrende Pr\u00fcfung nicht als zielf\u00fchrend.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1519171200000)\/","SubmittedBy":"B\u00e9gl\u00e9 Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1575504000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|36|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690517332087)\/","SubmissionDate":"\/Date(1513296000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5011,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Wissenschaft und Forschung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}