{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174255,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20174255,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.4255","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Pr\u00e4vention im Gesundheitswesen zur Entlastung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Expertenkatalog \"Massnahmenkatalog Expertengruppe zur Entlastung der OKP\" fehlt ein Hinweis auf die M\u00f6glichkeiten der Pr\u00e4vention im Gesundheitswesen. Dabei sagt bereits der Volksmund, dass vorbeugen besser ist als heilen. Die j\u00e4hrlich steigenden Gesundheitskosten sind bekanntlich ein grosses Problem. Bis heute haben wir noch keinen Mechanismus gefunden, die Kostenexplosion zu verlangsamen. Deshalb ist es an der Zeit, dass wir die Pr\u00e4vention in unsere \u00dcberlegungen mit einbeziehen. Wir werden immer \u00e4lter, und damit gibt es in unserer Gesellschaft eine Zunahme von chronischen Krankheiten. Mit dem Erhalt und der F\u00f6rderung der Gesundheit k\u00f6nnen langfristig auch die Kosten gesenkt werden. </p><p>Deshalb bitte ich den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Sieht er M\u00f6glichkeiten, die Gesundheitspr\u00e4vention auszubauen, um langfristig in der OKP Kosten einzusparen? Wenn ja, wie gedenkt er das zu tun?</p><p>2. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und weiteren Akteuren im Bereich der Gesundheitspr\u00e4vention?</p><p>3. Sieht er eine M\u00f6glichkeit, die Entwicklungen der Digitalisierung f\u00fcr die Gesundheitspr\u00e4vention zu nutzen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat weiss um die Bedeutung von Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention f\u00fcr die Minderung der Krankheitslast und damit auch f\u00fcr die D\u00e4mpfung der Ausgaben f\u00fcr die Behandlung von Krankheiten. Eine Pr\u00e4ventionspolitik, die darauf abzielt, ein gesundheitsgerechtes Verhalten der Bev\u00f6lkerung zu f\u00f6rdern, indem sie versucht, zentrale Gesundheitsdeterminanten wie Ern\u00e4hrung, Bewegung, Tabak- und Alkoholkonsum zu beeinflussen, kann folglich einen Beitrag zur Kostenentlastung erbringen. In der Schweiz werden 80 Prozent aller Gesundheitskosten durch die Folgen chronischer, nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten verursacht.</p><p>1. Die bundesr\u00e4tliche Agenda Gesundheit 2020 stellt sich den Herausforderungen der Zunahme chronischer Krankheiten und setzt entsprechend seit 2017 diverse Massnahmen zur St\u00e4rkung der Pr\u00e4vention um: die Nationale Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten 2017-2024 (NCD-Strategie; \"non-communicable-diseases\"), die Nationale Strategie Sucht 2017-2024 sowie die Massnahmen im Bereich der psychischen Gesundheit. Der Bundesrat hat die NCD-Strategie zudem zu einer der f\u00fcnf Priorit\u00e4ten seiner Agenda Gesundheit 2020 erkl\u00e4rt und als zentrales Ziel der Legislaturperiode 2016-2019 definiert.</p><p>Die Vision der NCD-Strategie ist es, dass mehr Menschen gesund bleiben oder trotz chronischer Krankheit eine hohe Lebensqualit\u00e4t beibehalten k\u00f6nnen. Mit der Umsetzung der NCD-Strategie wird zudem bezweckt, den Kostenanstieg im Gesundheitswesen zu bremsen sowie die Leistungsf\u00e4higkeit und Teilhabe der Bev\u00f6lkerung in Wirtschaft und Gesellschaft zu erhalten bzw. zu verbessern. Im Rahmen der Umsetzung der NCD-Strategie wurden 2017 und 2018 die KVG-Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Krankheitsverh\u00fctung zugunsten der Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz sukzessive von Fr. 2.40 auf Fr. 4.80 pro Person und Jahr erh\u00f6ht, um mehr Gelder zur St\u00e4rkung pr\u00e4ventiver Massnahmen zur Verf\u00fcgung stellen zu k\u00f6nnen.</p><p>Im Rahmen der Agenda Gesundheit 2020 des Bundesrates bestehen weitere Bestrebungen zur F\u00f6rderung der Gesundheit der Bev\u00f6lkerung und somit zur Kostend\u00e4mpfung. Im Bericht \"Bestandesaufnahme und Perspektiven im Bereich Langzeitpflege\" hat der Bundesrat ein Massnahmenpaket von Bund und Kantonen vorgeschlagen, um die k\u00fcnftigen Herausforderungen in der Langzeitpflege anzugehen. Dieses beinhaltet insbesondere Massnahmen zur Pr\u00e4vention von Pflegebed\u00fcrftigkeit.</p><p>2. Im Rahmen der unter Ziffer 1 erw\u00e4hnten drei Massnahmen konnte die Zusammenarbeit zwischen den federf\u00fchrenden Organisationen Bund, Kantone und Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz optimiert und intensiviert werden. Eine abgestimmte Umsetzung ist \u00fcber eine gemeinsame Steuerung gew\u00e4hrleistet. Mit weiteren Akteuren wie Gesundheitsligen, der Verbindung der Schweizer \u00c4rztinnen und \u00c4rzte FMH, Pharmasuisse usw. wurde die Zusammenarbeit ebenfalls intensiviert. Der gr\u00f6sste Teil aller Akteure auf dem Gebiet der Pr\u00e4vention tr\u00e4gt aktiv zur Umsetzung der drei Massnahmen bei und somit zur St\u00e4rkung der Pr\u00e4vention.</p><p>3. Im Rahmen der Umsetzung der NCD-Strategie werden die Voraussetzungen geschaffen, dass Daten zu pr\u00e4ventivmedizinischen Massnahmen in strukturierter Form in das elektronische Patientendossier aufgenommen werden k\u00f6nnen. Patientinnen und Patienten haben gem\u00e4ss dem Bundesgesetz \u00fcber das elektronische Patientendossier (SR 816.1) zudem die M\u00f6glichkeit, selber eigene Daten abzulegen (z. B. Blutzuckerwerte, Eintr\u00e4ge in ein Schmerz- oder Migr\u00e4netagebuch). Werden dazu M-Health-Applikationen (Gesundheitsapps) genutzt, sollen diese vertrauensw\u00fcrdig sein, hohen Qualit\u00e4ts- und Datenschutzanforderungen gerecht werden und sicherstellen, dass die pers\u00f6nlichen Daten gesch\u00fctzt sind. Des Weiteren wird das Online-Portal Safe Zone (<a href=\"http://www.safezone.ch\">www.safezone.ch</a>), welches anonyme und kostenlose Beratung f\u00fcr Suchtbetroffene, Angeh\u00f6rige und Nahestehende sowie Sprechstunden durch Fachpersonen anbietet, ausgebaut.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1519948800000)\/","SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1521158400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690516861937)\/","SubmissionDate":"\/Date(1513296000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5011,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}