{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174280,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20174280,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.4280","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"SBB. Den Abbau des Service public durch Schliessungen von Bahnschaltern transparent machen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Kriterien aufzuzeigen, welche zu Schliessungen von SBB-Bahnschaltern f\u00fchren, und bei den SBB eine Planungs\u00fcbersicht \u00fcber die Entwicklung der Bahnschalter und eine aktuelle Liste der betroffenen Bahnschalter zu verlangen. Inhalt soll auch ein konkretes Konzept und entsprechende Mindestvorgaben zur Anzahl Verkaufspunkte sein.</p>","ReasonText":"<p>Der Bundesrat antwortet zur Interpellation 17.3752 zu konkreten Fragen der Stellenabbauvorhaben bei den Bahnschaltern mit Kriterienanwendung zu Schliessungen und betreffend Planungs\u00fcbersicht \u00fcber die Entwicklung der Bahnschalter d\u00fcrftig. Der Bundesrat habe keinen Einfluss auf die operative Umsetzung der strategischen Ziele bei de SBB. Da die SBB im Auftrage des Bundes einen Grundversorgungsauftrag im \u00f6ffentlichen Verkehr mit \u00f6ffentlichen Geldern erbringen, ist die strategische Entscheidung nicht allein Sache der operativen Entscheidungstr\u00e4ger der SBB, sondern auch der Politik.</p><p>Insbesondere auf die Frage, ob Bahnschalter geschlossen werden und nach welchen Kriterien und ob es eine Planungs\u00fcbersicht \u00fcber die Entwicklung der Bahnschalter gibt, wird in der Antwort zur Interpellation 17.3752 keine ad\u00e4quate Antwort gegeben. So l\u00e4ge die Ursache f\u00fcr die Umwandlung von bedienten in selbstbediente Standorte beim ver\u00e4nderten Kundenverhalten und die damit einhergehend sinkende Nachfrage bei den bedienten Schaltern vor Ort. Das bediente Vertriebsstellennetz der SBB wird bis anhin j\u00e4hrlich \u00fcberpr\u00fcft. Es gibt jedoch keine generelle Planungs\u00fcbersicht \u00fcber die Entwicklung der Bahnschalter. Die Situation wird auch spezifisch nach den \u00f6rtlichen Gegebenheiten und Rahmenbedingungen gepr\u00fcft. Aufgrund dieser nichtssagenden Antworten ist eine Auslegeordnung der Service-public-Absichten der SBB gefordert. Der Bundesrat wird aufgefordert, die Kriterien und Planungsans\u00e4tze transparent offenzulegen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat legt jeweils f\u00fcr vier Jahre fest, welche Ziele der Bund als Eigner der SBB erreichen will. Er orientiert sich dabei an der F\u00f6rderung des \u00f6ffentlichen Verkehrs, an der Verlagerung des Verkehrs von der Strasse auf die Schiene und der Reduktion der Gesamtkosten, damit der \u00d6V auch in Zukunft bezahlbar bleibt. Der Bundesrat pr\u00fcft j\u00e4hrlich die Einhaltung der Zielvorgaben. Auf die operative Umsetzung der strategischen Ziele nimmt der Bundesrat hingegen keinen Einfluss. Im Gegensatz zur Post und zum Telekommunikationsbereich besteht im Bereich des \u00f6ffentlichen Verkehrs kein vergleichbarer Grundversorgungsauftrag. Aus Artikel\u00a081a der Bundesverfassung, welcher Bund und Kantone in programmatischer Form anweist, sich f\u00fcr ein ausreichendes \u00d6V-Angebot einzusetzen, lassen sich keine unmittelbaren Anspr\u00fcche an die SBB ableiten. F\u00fcr die Anzahl bedienter Verkaufspunkte der SBB gibt es keine rechtlichen Vorgaben.</p><p>Damit die Dienstleistungen der SBB genutzt werden k\u00f6nnen, stehen verschiedene Vertriebskan\u00e4le zur Verf\u00fcgung. Dazu geh\u00f6ren unter anderem bediente Verkaufspunkte. Die Festlegung, welche Vertriebskan\u00e4le die SBB und andere \u00d6V-Unternehmen nutzen und wie sie diese Vertriebskan\u00e4le unter Ber\u00fccksichtigung der sich wandelnden Kundenbed\u00fcrfnisse weiterentwickeln, geh\u00f6rt zu den operativen Aufgaben der Unternehmen. Dabei haben sie den Bed\u00fcrfnissen ihrer unterschiedlichen Anspruchsgruppen Rechnung zu tragen.</p><p>Aufgrund der Annahme der Motion \"Moratorium f\u00fcr den Serviceabbau bei den SBB-Drittverkaufsstellen\" (17.3258) wurdeN die SBB im Herbst 2017 vom UVEK beauftragt, die geplante Schliessung von 50 SBB-Drittverkaufsstellen bis 2020 auszusetzen. Die SBB haben f\u00fcr die \u00dcbergangszeit des Moratoriums bis Ende 2020 allen Partnern der Drittverkaufsstellen neue Zusammenarbeitsvertr\u00e4ge unterbreitet, welche auch den Billettverkauf umfassen. Finden sich bereits w\u00e4hrend dem Moratorium m\u00f6gliche Folgel\u00f6sungen mit anderen Partnern, so etwa mit anderen Transportunternehmen, werden diese gepr\u00fcft und nach M\u00f6glichkeit bereits w\u00e4hrend der Zeit des Moratoriums umgesetzt.</p><p>Was das Vertriebsstellennetz der SBB betrifft, so besteht keine generelle oder mehrj\u00e4hrige Planungs\u00fcbersicht \u00fcber dessen Entwicklung. Das bediente Vertriebsstellennetz der SBB wird seit einiger Zeit j\u00e4hrlich \u00fcberpr\u00fcft. 2017 wurden vier Standorte in einen selbstbedienten Bahnhof umgewandelt: Kilchberg/ZH, Killwangen-Spreitenbach/AG, N\u00e4nikon-Greifensee/ZH und Villeneuve/VD. Dabei gibt es keine starren und fixen Kriterien, vielmehr wird die Situation im Kontext der \u00f6rtlichen Gegebenheiten und Rahmenbedingungen gepr\u00fcft. Hauptgrund f\u00fcr die Umwandlung von bedienten in selbstbediente Bahnh\u00f6fe ist das ver\u00e4nderte Kundenverhalten und die damit einhergehende sinkende Nachfrage bei den bedienten Schaltern vor Ort. Auch \u00dcberlegungen wie die Distanz zum n\u00e4chsten bedienten Bahnhof, der Umfang der bereits vorhandenen Nutzung der selbstbedienten Verkaufskan\u00e4le, der m\u00f6gliche Ertrag aus Diversifikationsprodukten (wie Change/Geldwechsel, Western Union usw.), die Arbeitsplatzattraktivit\u00e4t sowie die Auslastung f\u00fcr die Mitarbeitenden vor Ort werden bei der Beurteilung ber\u00fccksichtigt.</p><p>2017 betrug der R\u00fcckgang bei den Billettverk\u00e4ufen am Schalter der SBB im Zeitraum Januar bis November im Vergleich zum Vorjahr 8,2 Prozent, und zwar trotz eines Gesamtwachstums \u00fcber alle Vertriebskan\u00e4le von 7,5 Prozent. So haben insbesondere die Billettverk\u00e4ufe \u00fcber digitale Vertriebskan\u00e4le von 2016 auf 2017 um 35 Prozent zugenommen. Die Selbstbedienungsquote betr\u00e4gt aktuell 84,4 Prozent.</p><p>Vor dem Hintergrund des sich wandelnden Mobilit\u00e4tsmarktes sind alle Unternehmen des \u00f6ffentlichen Verkehrs gefordert, sich auf die ver\u00e4nderten Kundenbed\u00fcrfnisse einzustellen sowie ihre Dienstleistungen anzupassen und effizient zu erbringen.</p><p>Der im Rahmen des Konzernprogramms Railfit 20/30 festgelegte stufenweise Abbau von rund 220 Vollzeitstellen bis 2020 im Bereich Vertrieb und Services in der Zentrale und in den Verkaufsstellen wird wo immer m\u00f6glich mittels nat\u00fcrlicher Fluktuation, Pensionierungen und Produktivit\u00e4tsverbesserungen erzielt.</p><p>Eine Vorgabe zur Mindestanzahl an Verkaufspunkten lehnt der Bundesrat angesichts der sich wandelnden Kundenbed\u00fcrfnisse ab.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1518566400000)\/","SubmittedBy":"Ammann Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1576800000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690517750660)\/","SubmissionDate":"\/Date(1513296000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5011,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}