{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20174301,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20174301,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"17.4301","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Kinder- und Jugendmedizin. Entwicklung der Versorgungssituation und der Finanzierung der Kinder- und Jugendmedizin","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Begleitforschung zum Thema \"Entwicklung der Versorgung und der Finanzierung der Kinder- und Jugendmedizin\" im Zusammenhang mit den Tarmed-\u00c4nderungen und der neuen Spitalfinanzierung in die Wege zu leiten. Dabei sind z. B. folgende Problemfelder zu untersuchen:</p><p>1. Ist die Kinder- und Jugendmedizin ausreichend finanziert - in welchen Bereichen und in welchen nicht?</p><p>2. Wie wirken sich die neuen Tarmed-Tarife auf die Versorgungssituation und die Patientenbetreuung in der Kinder- und Jugendmedizin aus, insbesondere bei chronischen, komplexen oder seltenen Erkrankungen sowie bei Behinderungen?</p><p>3. Entwicklung der Kosten und der Verg\u00fctung in der ambulanten Kinder- und Jugendmedizin im Vergleich Tarmed geltend heute und ab 1. Januar 2018.</p><p>4. \u00d6konomische Auswirkungen des neuen Tarmed auf die Polikliniken in Kinderspit\u00e4lern.</p><p>5. Finanzielle und administrative Auswirkungen auf die Praxen der Kinder- und Jugendmedizin, der Kinderchirurgie und der Kinderpsychiatrie.</p><p>6. Monitorisieren der Versicherungsentscheide im ambulanten Setting, Zahl Anfragen f\u00fcr Kinder und Jugendliche mit erh\u00f6htem Behandlungsbedarf und der Entscheide der Garanten (IV/KK). </p><p>7. Entwicklung Einnahmen und Ausgaben der Versicherer im Altersspektrum 0 - 18 Jahre. </p><p>Die Kinder- und Jugendmedizin sei unterfinanziert, wird seit Jahren moniert. Dem zeitlichen Mehraufwand f\u00fcr Beratung, Betreuung von Kind und Eltern, aber auch dem technischen Mehraufwand f\u00fcr Untersuchungen sei insbesondere bei der spezialisierten Kinder- und Jugendmedizin ad\u00e4quater Rechnung zu tragen. Inwieweit der fach\u00e4rztliche Mangel mit Spezialisierungen in Kinder- und Jugendmedizin, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wie in der Kinderchirurgie in Zusammenhang mit der adressierten Unterfinanzierung und den damit verbundenen Aufw\u00e4nden steht, ist eine offene, aber f\u00fcr die Qualit\u00e4t der Versorgung unserer Kinder und Jugendlichen wichtige Frage. Darum wird der Bundesrat beauftragt, mit einer Begleitforschung diese Fragen zu beleuchten, um f\u00fcr mehr Klarheit in der Entwicklung der Versorgung und der Finanzierung der Kinder- und Jugendmedizin zu sorgen. </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit der Motion wird eine breite Auslegeordnung im Sinne einer Begleitforschung zur Entwicklung der Versorgung und der Finanzierung der Kinder- und Jugendmedizin anvisiert. Die genannten Fragen sprechen denn auch sehr unterschiedliche Themen und damit auch unterschiedliche Verantwortlichkeiten an. So liegt etwa die Sicherstellung der Versorgung nach Punkt 2 in der Zust\u00e4ndigkeit der Kantone. Die Erarbeitung und Weiterentwicklung von Tarifstrukturen ist im Rahmen der gesetzlich verankerten Tarifautonomie grunds\u00e4tzlich Sache der Tarifpartner (Leistungserbringer und Versicherer). Deshalb liegen die Finanzierung bzw. Verg\u00fctung (Punkt 1) sowie das Monitorisieren der Versicherungsentscheide (Punkt 6) grunds\u00e4tzlich in der Verantwortung der Tarifpartner.</p><p>Im station\u00e4ren Bereich ist die gemeinsam mit den Kantonen eingesetzte Organisation Swiss DRG AG f\u00fcr die Bereitstellung der Tarifstruktur Swiss DRG zust\u00e4ndig. Diese hat die Anliegen der Kinderspit\u00e4ler bereits aufgenommen. Im Dezember 2017 wurde eine Studie mit dem Titel \"Theoretische und empirische Analyse zu den Mehrkosten der Kinderspit\u00e4ler unter Swiss DRG\" ver\u00f6ffentlicht (<a href=\"http://www.swissdrg.org\">www.swissdrg.org</a> &gt; \u00dcber uns &gt; Verwaltungsrat &gt; Kommunikation &gt; \"Theoretische und empirische Analyse zu den Mehrkosten der Kinderspit\u00e4ler unter Swiss DRG\"). Entsprechend hat die Swiss DRG AG auch Massnahmen definiert, welche zur differenzierten medizinischen und \u00f6konomischen Betrachtung der Leistungen der Kindermedizin beitragen (z. B. die Pr\u00fcfung zur Anpassung von sogenannten Langliegerzuschl\u00e4gen). Die bereits laufende Evaluation zu den Wirkungen der KVG-Revision im Bereich der Spitalfinanzierung in den drei Themenbereichen \"Kosten und Finanzierung des Versorgungssystems\", \"Qualit\u00e4t der station\u00e4ren Versorgung\" und \"Spitallandschaft und Sicherstellung der Versorgung\" wird zudem zumindest eine generelle Beurteilung der Situation erlauben.</p><p>Im ambulanten \u00e4rztlichen Bereich musste der Bundesrat anstelle der Tarifpartner die Tarifstruktur Tarmed anpassen und festsetzen. F\u00fcr diesen Eingriff per 1. Januar 2018 ist bereits ein Monitoring durch das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) basierend auf den Daten des Tarif- und Datenpools der Sasis AG geplant. Das Monitoring kann Informationen \u00fcber die Entwicklung der Kosten in der ambulanten Kinder- und Jugendmedizin als Vergleich zwischen dem Tarmed 1.08_BR und dem Tarmed 1.09 (g\u00fcltig ab 1. Januar 2018) geben. Es wird daher Antworten auf die Punkte 3 bis 5 der Motion liefern k\u00f6nnen. Die Tarifpartner sind nach Artikel\u00a03 der Verordnung \u00fcber die Festlegung und die Anpassung von Tarifstrukturen in der Krankenversicherung (SR 832.102.5) verpflichtet, dem Eidgen\u00f6ssischen Departement des Innern kostenlos alle Informationen und Daten zu \u00fcbermitteln, die notwendig sind, um die Auswirkungen des Tarifeingriffs zu evaluieren. In diesem Rahmen haben die Tarifpartner die M\u00f6glichkeit, Informationen und Daten zu einzelnen Leistungserbringergruppen zu liefern. Punkt 7 wird das BAG im Rahmen der Pr\u00e4mienentwicklung ausweisen k\u00f6nnen.</p><p>Zusammenfassend stellt sich der Bundesrat nicht grunds\u00e4tzlich gegen das Anliegen, sieht aber angesichts der unterschiedlichen Verantwortlichkeiten und der bereits laufenden oder geplanten Arbeiten keine Notwendigkeit f\u00fcr die gew\u00fcnschte breite Begleitforschung durch den Bund und lehnt daher die Motion in dieser Form ab.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1518566400000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1576800000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690517468317)\/","SubmissionDate":"\/Date(1513296000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5011,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}