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Frage","BusinessTypeAbbreviation":"Fra.","Title":"Was unternimmt die Schweiz gegen die Zerst\u00f6rungen von Weltkulturerbe in Diyarbakir?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Alarmierende Berichte und Fotos erreichen uns \u00fcber die Zerst\u00f6rungen von St\u00e4dten in der S\u00fcdt\u00fcrkei, insbesondere auch des 8000 Jahre alten Stadtteils Sur, der Teil des seit 2015 Unesco-gesch\u00fctzten Weltkulturerbes ist. Auch Zwangsumsiedlungen der Bev\u00f6lkerung finden dort unter gesetzwidrigen Umst\u00e4nden statt.</p><p>- Was unternimmt die Schweiz dagegen?</p><p>- Was k\u00f6nnte sie dagegen tun?</p><p>- Gibt es konzertierte Aktionen der Teilnehmerstaaten der Unesco?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Haltung der Schweiz zur Lage im S\u00fcdosten der T\u00fcrkei hat sich seit dem Ausbruch des bewaffneten Konflikts im Juli 2015 nicht ge\u00e4ndert. Die Schweiz verfolgt die Entwicklungen in der T\u00fcrkei und ist \u00fcber die Verschlechterung der Situation vor Ort besorgt. Sie hat die Parteien sowohl auf bilateraler als auch auf multilateraler Ebene wiederholt aufgerufen, die bewaffneten Auseinandersetzungen einzustellen sowie die Menschenrechte und das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht einzuhalten. Sie vertritt die Meinung, dass einzig ein inklusiver politischer Prozess zu einer dauerhaften Friedensl\u00f6sung f\u00fchren kann, die im Interesse der ganzen T\u00fcrkei und ihrer Bev\u00f6lkerung ist. Angesichts der anhaltenden Spannungen und der Verschlechterung der Situation im S\u00fcdosten der T\u00fcrkei hat die Schweiz mehrmals ihre Bereitschaft ge\u00e4ussert, einen aktiven Beitrag zur Ann\u00e4herung der Parteien zu leisten, falls sie darum ersucht wird. Die t\u00fcrkische Regierung liess bisher jedoch verlauten, dass sie die Beilegung der Kurdenfrage ohne Beteiligung von aussen, sei es von der Schweiz oder von anderswo, l\u00f6sen wolle. Das Welterbekomitee der Unesco - in dem die Schweiz zurzeit nicht Mitglied ist - hat im letzten Juli die Festung von Diyarbakir mit der Kulturlandschaft der Hevsel-G\u00e4rten in die Liste des Welterbes aufgenommen. Das Komitee \u00fcberwacht nun den Erhaltungszustand dieser St\u00e4tte und verlangt von der T\u00fcrkei eine regelm\u00e4ssige Berichterstattung dar\u00fcber. Der n\u00e4chste Bericht wird am 1. Dezember 2018 f\u00e4llig. Der Entscheid des Welterbekomitees unterstreicht die Wichtigkeit, weiteren Schaden zu vermeiden. 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