{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20180084,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20180084,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.084","BusinessType":1,"BusinessTypeName":"Gesch\u00e4ft des Bundesrates","BusinessTypeAbbreviation":"BRG","Title":"Wert des Kulturerbes f\u00fcr die Gesellschaft (Konvention von Faro). Genehmigung","Description":"Rahmen\u00fcbereinkommen des Europarats \u00fcber den Wert des Kulturerbes f\u00fcr die Gesellschaft","InitialSituation":"<p><b>Medienmitteilung des Bundesrates vom 30.11.2018</b></p><p><b>Bundesrat empfiehlt Ratifikation von zwei internationalen Abkommen zum Kulturerbe </b></p><p><b>Der Bundesrat m\u00f6chte zwei internationale Abkommen ratifizieren: das Rahmen\u00fcbereinkommen des Europarats \u00fcber den Wert des Kulturerbes f\u00fcr die Gesellschaft und das \u00dcbereinkommen der Unesco \u00fcber den Schutz des Unterwasser-Kulturerbes. Er hat an seiner Sitzung vom 30. November 2018 die entsprechenden Botschaften ans Parlament beschlossen. Die Konventionen bekr\u00e4ftigen das internationale Engagement der Schweiz zur Erhaltung des Kulturerbes. </b></p><p>Das Rahmen\u00fcbereinkommen des Europarats von 2005 \u00fcber den Wert des Kulturerbes f\u00fcr die Gesellschaft (Konvention von Faro) beschreibt konkrete Wege, wie Kulturerbe f\u00fcr alle Bev\u00f6lkerungskreise nutzbar gemacht werden kann. Es geht von einem breiten Kulturerbebegriff aus, der materielle, immaterielle und digitale Erscheinungsformen umfasst. Die Vertragsstaaten bekr\u00e4ftigen mit der Unterzeichnung ihren Willen, das Potenzial des Kulturerbes zu aktivieren, neue Zug\u00e4nge zu schaffen und innovative Formen der Aneignung zu erm\u00f6glichen.</p><p>Das \u00dcbereinkommen der Unesco von 2001 \u00fcber den Schutz des Unterwasser-Kulturerbes ist ein wirksames Instrument, um die weltweit stark zunehmende Pl\u00fcnderung und Ausbeutung des Kulturerbes unter Wasser zu verhindern. Ein bedeutender Teil des Kulturerbes der Menschheit liegt unter der Wasseroberfl\u00e4che. In der Schweiz sind dies etwa die weltbekannten Pfahlbauersiedlungen, die seit 2011 zum Unesco-Weltkulturerbe \"Pr\u00e4historische Pfahlbauten um die Alpen\" geh\u00f6ren. F\u00fcr die Weltmeere wird von drei Millionen Fundstellen ausgegangen. Das \u00dcbereinkommen zielt auf den Schutz des Kulturerbes in den Meeren, ist aber auf alle Gew\u00e4sser anwendbar. F\u00fcr den Bereich der hohen See schafft es erstmals v\u00f6lkerrechtlich verbindliche Regeln zum Umgang mit dem Unterwasser-Kulturerbe. </p><p>In den Vernehmlassungen begr\u00fcsste die grosse Mehrheit der Teilnehmenden Ziele, Grundz\u00fcge und Inhalte der beiden \u00dcbereinkommen ausdr\u00fccklich. Viele Kantone erhoffen sich insbesondere Impulse f\u00fcr die Vermittlung und die Bildung. Organisationen und Verb\u00e4nde rechnen mit neuen Impulsen f\u00fcr die nationale Kultur- und Nachhaltigkeitspolitik. </p><p>Die Konventionen f\u00f6rdern eine zeitgem\u00e4sse Kulturerbepolitik und best\u00e4tigen die bisherigen gemeinsamen Anstrengungen von Bund und Kantonen. Sie bilden eine solide Grundlage f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Ausrichtung einer ganzheitlichen nationalen Kulturerbepolitik, welche den n\u00f6tigen Schutz bietet, gleichzeitig aber auch die Leistungen des Kulturerbes f\u00fcr die Gesellschaft sichtbar macht sowie die Mitwirkung und Mitverantwortung der Bev\u00f6lkerung st\u00e4rkt. Die Ratifikation der beiden Abkommen steht im Kontext des europ\u00e4ischen Kulturerbejahres 2018. Sie st\u00e4rkt nicht nur die nationale und internationale Kulturerbepolitik, sondern ist auch ein Bekenntnis zur multilateralen Zusammenarbeit in diesem Bereich.</p>","Proceedings":"<p>SDA-Meldung</p><p><b>Debatte im Nationalrat, 19.03.2019</b></p><p>Das Rahmenabkommen des Europarates von 2005 \u00fcber den Wert des Kulturerbes f\u00fcr die Gesellschaft, die Konvention von Faro beschreibt \"konkrete Wege, wie Kulturerbe f\u00fcr alle Bev\u00f6lkerungskreise genutzt werden kann\", sagte Philipp Kutter (CVP/ZH). Wer ihn unterzeichne, bekr\u00e4ftige seinen Willen, das Potenzial des Kulturerbes zu aktivieren und neue Zug\u00e4nge dazu zu schaffen.</p><p>Der Nationalrat genehmigte die Konvention von Faro mit 131 zu 46 Stimmen bei einer Enthaltung.</p><p></p><p>SDA-Meldung</p><p><b>Debatte im St\u00e4nderat, 11.06.2019</b></p><p>Der St\u00e4nderat hat die Ratifikation des Rahmenabkommens des Europarates von 2005 \u00fcber den Wert des Kulturerbes f\u00fcr die Gesellschaft, die Konvention von Faro genehmigt. </p>","DraftText":null,"SubmittedText":null,"ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1561075200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|28|2831","Category":"IIIb/IV","Modified":"\/Date(1770756741940)\/","SubmissionDate":"\/Date(1543536000000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":5015,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Soziale Fragen|Kultur"}}