{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20181008,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20181008,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.1008","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Stand der Umsetzung der WHO-Resolution zur Eliminierung von Hepatitis C","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Hepatitis C ist heilbar und k\u00f6nnte eliminiert werden. Trotzdem stirbt in der Schweiz t\u00e4glich mindestens ein Mensch an dieser Krankheit. Die Zahl der Todesopfer ist somit zweimal h\u00f6her als im Strassenverkehr. In ihrer Resolution vom 24. Mai 2014 hat sich die WHO zum Ziel gesetzt, diese lebensbedrohliche Viruserkrankung bis 2030 zu eliminieren. Die Schweiz hat diese Resolution 2014 mitunterzeichnet.</p><p>1. Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung der WHO-Resolution?</p><p>2. Welche Massnahmen sieht der Bund vor, um die in der Resolution festgehaltene Zielsetzung \"Elimination</p><p>von Hepatitis C bis 2030\" zu erf\u00fcllen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Eine 2016 im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit (BAG) durchgef\u00fchrte Analyse der Todesursachenstatistik hat gezeigt, dass in der Schweiz seit 2003 j\u00e4hrlich konstant ungef\u00e4hr 200 Todesf\u00e4lle wegen Infektionen mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) auftraten. Diese Zahl d\u00fcrfte sich in den n\u00e4chsten Jahren verbessern, da seit 2017 alle chronisch mit HCV infizierten Personen Zugang zu den neuesten antiviralen Medikamenten mit einer Heilungschance von \u00fcber 90 Prozent haben.</p><p>1. Die Resolution 67.6 der Weltgesundheitsversammlung von 2014 (siehe: http://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/WHA67-REC1/A67_2014_REC1-en.pdf#page=25) verlangt, dass alle Mitgliedl\u00e4nder nationale Pl\u00e4ne zur Bek\u00e4mpfung viraler Hepatitis entwickeln. Da die Schweiz bereits seit Jahrzehnten erfolgreich Massnahmen durchf\u00fchrt, um die Ansteckung der Bev\u00f6lkerung mit HCV, aber auch mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) zu bek\u00e4mpfen, konnte auf die Erarbeitung eines solchen Plans verzichtet werden. Zu den bereits laufenden Aktivit\u00e4ten geh\u00f6ren haupts\u00e4chlich Pr\u00e4ventionsmassnahmen wie beispielsweise die Verwendung von sterilem Einwegmaterial, sichere Blut- und Organspenden, die Sensibilisierung und Schadenminderung bei Drogenkonsumierenden und Impfungen gegen HBV. Dies hat dazu gef\u00fchrt, dass relevante Indikatoren zur Krankheitslast wie Inzidenz, Hospitalisationen, Lebertransplantationen, Sterblichkeit usw. seit Jahren entweder stabil blieben oder sogar sanken. Der Bundesrat hat im Rahmen der am 11. November 2015 verabschiedeten Nationalen Strategie Sucht entschieden, die bestehenden Bek\u00e4mpfungsmassnahmen weiterzuf\u00fchren und sie im Drogenbereich, wo seit Jahren die meisten Ansteckungen passieren, weiter zu verst\u00e4rken.</p><p>2. Neben den obenbeschriebenen Massnahmen unterst\u00fctzt der Bundesrat im Drogenbereich den therapeutischen Ansatz mit den seit 2014 erh\u00e4ltlichen, direkt wirksamen antiviralen Medikamenten gegen Hepatitis C. Diese Medikamente heilen \u00fcber 90 Prozent der infizierten Personen. Da sie bei der Markteinf\u00fchrung weit \u00fcber 60 000 Franken pro Behandlung kosteten, wurden sie zuerst nur mit einer Limitatio in die Spezialit\u00e4tenliste aufgenommen, d. h. mit einer Einschr\u00e4nkung f\u00fcr Behandlungen ab moderat fortgeschrittener Lebererkrankung. Um die Pr\u00e4ventionsmassnahmen im Drogenbereich zu st\u00e4rken, hat das BAG im letzten Jahr entschieden, dass diese Medikamente ab dem 1. Mai 2017 f\u00fcr alle chronisch mit HCV infizierten intraven\u00f6s Drogenkonsumierenden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung verg\u00fctet werden. Aufgrund erheblicher Preissenkungen auf Therapiekosten von 30 000 Franken hat das BAG erreicht, dass seit dem 1. Oktober 2017 alle chronisch infizierten Personen, unabh\u00e4ngig vom Grad der Lebererkrankung, Zugang zu diesen Medikamenten haben.</p><p>Aufgrund der epidemiologischen Situation in der Schweiz und der bereits umgesetzten Massnahmen ist der Bundesrat zuversichtlich, dass das von der Weltgesundheitsversammlung im Rahmen der Global Health Sector Strategy on Viral Hepatitis angestrebte Ziel, virale Hepatitis bis 2030 zu eliminieren, in der Schweiz mit grosser Wahrscheinlichkeit erreicht werden kann.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1526428800000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1526428800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750803045863)\/","SubmissionDate":"\/Date(1520467200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5012,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}