{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183049,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183049,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3049","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00fcr die F\u00f6rderung der inl\u00e4ndischen Produktion von Futterpflanzen und Eiweissquellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, \u00fcber einen gezielten Anbaubeitrag - finanziert aus dem landwirtschaftlichen Zahlungsrahmen - die inl\u00e4ndische Produktion von Futterpflanzen und Eiweissquellen zu unterst\u00fctzen, wobei insbesondere der Anbau von Futtergetreide, von zur Trocknung bestimmter Luzerne und von Soja zu f\u00f6rdern ist.</p><p>Durch die Extensivierung der Produktion und einen Preisabfall in der Gr\u00f6ssenordnung um 50 Prozent kam es in der Schweiz innert 10 Jahren zu einem Produktionsr\u00fcckgang von fast 200 000 Tonnen Futterpflanzen sowie einer Verringerung der bewirtschafteten Fl\u00e4che um etwa 45 Prozent in den letzten 25 Jahren. Zum Ausgleich wird vermehrt Futtergetreide importiert.</p><p>Gleichzeitig ist auch eine Zunahme der Einfuhr von Eiweissquellen wie getrockneter Luzerne und Soja zu verzeichnen. </p><p>Mir erscheint eine zielorientierte Landwirtschaftspolitik notwendig, um kurze Kreisl\u00e4ufe bei der Produktion und Verwendung von Futtermitteln zu f\u00f6rdern. So m\u00fcsste weniger auf Importe zur\u00fcckgegriffen werden. Massnahmen in diesem Sinne w\u00fcrden eine hochwertige inl\u00e4ndische Tierproduktion erm\u00f6glichen, die die schweizerischen Anforderungen an die Tierproduktion und -haltung erf\u00fcllt. Damit k\u00f6nnten den Konsumentinnen und Konsumenten die N\u00e4he und die R\u00fcckverfolgbarkeit dessen, was bei ihnen auf den Teller kommt, garantiert werden.</p><p>Mit einer intelligenten, zielorientierten Landwirtschaftspolitik reagieren wir auf die Sorgen, die die Bev\u00f6lkerung bei der Abstimmung \u00fcber die Ern\u00e4hrungssicherheit vom 24. September 2017 deutlich zum Ausdruck gebracht hat, und tragen zu einer Verringerung der Einfuhr von Produktionsmitteln bei. Zudem f\u00f6rdern wir die Wertsch\u00f6pfung im Inland entlang der ganzen Produktionskette und gew\u00e4hrleisten eine effizientere Verwendung \u00f6ffentlicher Beitr\u00e4ge, indem wir die Produktion und nicht Leistungen unterst\u00fctzen.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In Sachen Fl\u00e4chenbeitrag f\u00fcr Futtergetreide hat der Bundesrat bereits zu den Interpellationen Eberle 13.4109, \"Ausrichtung von Einzelkulturbeitr\u00e4gen f\u00fcr Futtergetreide\", und Grin 13.4291, \"Produktion von Schweizer Futtergetreide\", Stellung genommen. Ferner hat der Nationalrat die parlamentarische Initiative Knecht 14.409, \"Massnahmen gegen katastrophale Kraftfutterbilanz\", abgelehnt. Die Unzul\u00e4nglichkeit eines Einzelkulturbeitrags f\u00fcr Futtermittel hat sich in den letzten f\u00fcnf Jahren nicht ver\u00e4ndert. Ursache f\u00fcr die hohen Importe an Futtergetreide und Eiweissfuttermitteln ist neben den Ern\u00e4hrungsgewohnheiten unserer Gesellschaft die begrenzte Ackerfl\u00e4che in der Schweiz. Mit weniger als 0,05 Hektaren Ackerfl\u00e4che pro Einwohner ist es zur Deckung des Inlandbedarfs unm\u00f6glich, s\u00e4mtliche Futter- und Lebensmittel in der Schweiz zu produzieren. Wird die Anbaufl\u00e4che einer Kultur ausgedehnt, muss eine andere weichen.</p><p>Aus den j\u00fcngsten Produktionsstatistiken l\u00e4sst sich ableiten, dass der r\u00fcckl\u00e4ufige Trend in der Futtergetreideproduktion gebrochen ist. Ferner hat das Parlament im Rahmen der Aufhebung der Ausfuhrbeitr\u00e4ge f\u00fcr Milch- und Getreidegrundstoffe in landwirtschaftlichen Verarbeitungsprodukten mit der \u00c4nderung von Artikel\u00a055 des Landwirtschaftsgesetzes (SR 910.1) die Grundlage geschaffen, dass der Bund f\u00fcr Getreide eine Zulage ausrichten kann. \u00dcber die Verordnungs\u00e4nderung zur Ausrichtung einer fl\u00e4chenbezogenen Zulage f\u00fcr Brot- und Futtergetreide wird der Bundesrat nach erfolgter Vernehmlassung beschliessen.</p><p>Hochkonzentrierte Eiweissfuttermittel fallen im Inland prim\u00e4r als Nebenprodukte der Speise\u00f6lgewinnung an. Die inl\u00e4ndische \u00d6lsaatenproduktion stieg seit der Jahrtausendwende von 60 000 Tonnen auf rund 100 000 Tonnen an. Prim\u00e4r ist die Produktionssteigerung auf eine Ausdehnung der Fl\u00e4che zur\u00fcckzuf\u00fchren, die 2018 erstmals \u00fcber 30 000 Hektaren betragen d\u00fcrfte. K\u00f6rnerleguminosen zu Futterzwecken beanspruchen eine Anbaufl\u00e4che von 6000 Hektaren.</p><p>In der Milchviehf\u00fctterung, wo Luzerne eingesetzt werden kann, stammen nahezu 90 Prozent der Futterenergie und knapp 85 Prozent des Proteins aus inl\u00e4ndischer Produktion. Mit dem Programm f\u00fcr eine graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion unterst\u00fctzt der Bund mit j\u00e4hrlich 110 Millionen Franken eine standortangepasste Futterproduktion. Der Bund bestimmt die Mindestanteile an Wiesen- und Weidefutter und \u00fcbertr\u00e4gt den Tierhaltern bewusst unternehmerische Freiheiten in der Gestaltung der Futterrationen. Am Markt haben sich verschiedene Label und Marken etabliert, welche diese F\u00fctterungsvorgaben enthalten.</p><p>Der Bundesbeschluss \u00fcber die Ern\u00e4hrungssicherheit (direkter Gegenentwurf zur zur\u00fcckgezogenen Volksinitiative \"f\u00fcr Ern\u00e4hrungssicherheit\") erhielt am 24. September 2017 mit 79 Prozent Jastimmen breite Zustimmung. Neben der Ern\u00e4hrungssicherheit wurden im Vorfeld der Abstimmung Umweltaspekte wie standortangepasste, effiziente und ressourcenschonende Produktion wie auch die Wichtigkeit internationaler Handelsbeziehungen thematisiert.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die ausgewogene Formulierung der Abstimmungsvorlage, welche vielschichtige Interessen zu ber\u00fccksichtigen vermochte, die Basis f\u00fcr die breite Zustimmung zur neuen Verfassungsbestimmung \u00fcber die Ern\u00e4hrungssicherheit bildete. Von einer \u00fcberm\u00e4ssigen Gewichtung von Teilaspekten sollte deshalb abgesehen werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1524614400000)\/","SubmittedBy":"Nicolet Jacques","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1583193600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763105299917)\/","SubmissionDate":"\/Date(1519776000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5012,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Landwirtschaft"}}