{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183060,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183060,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3060","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Bestandsaufnahme und m\u00f6gliche Massnahmen zur Verringerung der Verschmutzung von Innenraumluft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in einem Synthesebericht darzulegen, wie es in der Schweiz um die Verschmutzung von Innenraumluft steht, sowie die verschiedenen Ursachen des Problems und seine Auswirkungen auf das Gesundheitswesen aufzuzeigen. Es sollen zudem die verschiedenen m\u00f6glichen Massnahmen zur Verringerung dieser Luftverschmutzung beleuchtet und jeweils deren Vor- und Nachteile beurteilt werden.</p><p>Bei der Verschmutzung von Innenraumluft handelt es sich um ein Problem, dessen man sich gerade erst bewusstwird. Eine k\u00fcrzlich in der Fachzeitschrift \"Science\" ver\u00f6ffentlichte Studie verdeutlicht seine Komplexit\u00e4t: Kosmetika, Raumd\u00fcfte, Beschichtungen, Klebstoffe und Farben geben fl\u00fcchtige organische Verbindungen ab, die unserer Gesundheit schaden. Aus gewissen Textilien und Kunststoffen mit einer Brandschutzbeschichtung entweichen zudem hormonaktive Stoffe, die an den Staubpartikeln der Raumluft haften bleiben. Auch Schimmelpilze und Radon beeintr\u00e4chtigen unsere Gesundheit. Die franz\u00f6sische Agentur f\u00fcr Gesundheitssicherheit hat die sozio\u00f6konomischen Kosten der Verschmutzung von Innenraumluft in einem Bericht aus dem Jahre 2014 mit 19 Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Zeitgleich best\u00e4tigte ein Sprecher des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit in der Presse, dass in unserem Land j\u00e4hrlich etwa 3700 vorzeitige Todesf\u00e4lle auf diese Art der Luftverschmutzung zur\u00fcckzuf\u00fchren seien.</p><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in seinem Bericht die Daten bereitzustellen, die f\u00fcr ein klares Verst\u00e4ndnis dieses Problems notwendig sind, insbesondere aus Sichtweise des Gesundheitswesens. Die Situation f\u00fcr bestimmte besonders anf\u00e4llige Gruppen, wie Kleinkinder, ist darzulegen. Der Bericht soll die unterschiedlichen Quellen der Verschmutzung und M\u00f6glichkeiten zu ihrer Verringerung analysieren. Auch die Frage, zu welchem Grad die Konsumentinnen und Konsumenten \u00fcber die Emissionen aus verschiedenen betroffenen Produkten informiert werden (Baustoffe und Bauweisen, M\u00f6bel, Kunststoffger\u00e4te, Raumd\u00fcfte, Kerzen, \u00e4therische \u00d6le, Kosmetika, Reinigungsprodukte usw.), muss behandelt werden. Wie kann eine erh\u00f6hte Transparenz \u00fcber die Auswirkungen dieser Produkte gew\u00e4hrleistet werden? Wie kann die Verwendung der am wenigsten sch\u00e4dlichen Produkte gef\u00f6rdert werden? Gibt es f\u00fcr die verschiedenen betroffenen Produkte weniger sch\u00e4dliche Alternativen? Falls nicht, wie kann deren Entwicklung angeregt werden? Gibt es Bereiche, in denen bessere Information, die F\u00f6rderung spezieller Labels, Anreize oder Verbote Wirkung zeigen k\u00f6nnten? Welche Massnahmen bestehen hinsichtlich dieser Problematik in anderen L\u00e4ndern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Fast 90 Prozent der Zeit halten wir uns in Innenr\u00e4umen auf. Die Qualit\u00e4t der Innenraumluft ist von grosser Bedeutung f\u00fcr Gesundheit und Wohlbefinden. Sie kann durch verschiedene Quellen belastet sein: durch Schadstoffe aus der Aussenluft, aus dem Baugrund, aus Geb\u00e4udematerialien, Einrichtungen und Ger\u00e4ten sowie durch die Bewohnerinnen und Bewohner und ihre Aktivit\u00e4ten. F\u00fcr den Einfluss der Aussenluftverschmutzung und f\u00fcr Radon liegen sowohl Messreihen der Belastung wie auch Daten aus grossen epidemiologischen Studien vor (Belastung der Aussenluft: etwa 3000 vorzeitige Todesf\u00e4lle pro Jahr; Radon-Belastung: etwa 200 bis 300 Lungenkrebstodesf\u00e4lle pro Jahr). F\u00fcr die vielf\u00e4ltigen anderen Belastungen in Innenr\u00e4umen ist es zurzeit kaum m\u00f6glich, quantitative Absch\u00e4tzungen zu den m\u00f6glichen Gesundheitsfolgen zu machen.</p><p>Vonseiten des Bundes sind in den vergangenen Jahren indes bereits verschiedene Massnahmen zur Identifizierung und Verringerung der Schadstoffbelastung in Innenr\u00e4umen ergriffen worden. Dazu geh\u00f6ren der Aktionsplan Radon, der Aktionsplan Radium, die chemikalienrechtliche Beschr\u00e4nkung der Verwendung von besonders besorgniserregenden chemischen Stoffen, die Entwicklungen im Bauprodukterecht betreffend Emissionen aus Bauprodukten, die Lancierung eines Pilotprojekts zu einem schweizweiten Human-Biomonitoring-Programm sowie insbesondere auch die Empfehlungen des BAG zur Vermeidung oder Verminderung der Belastungen in Innenr\u00e4umen (<a href=\"http://www.wohngifte.admin.ch\">www.wohngifte.admin.ch</a>).</p><p>Diese Massnahmen werden im Rahmen der bundesr\u00e4tlichen Strategie Gesundheit 2020 evaluiert. Der Bundesrat erachtet einen zus\u00e4tzlichen Synthesebericht darum als nicht zielf\u00fchrend.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1526428800000)\/","SubmittedBy":"Thorens Goumaz Ad\u00e8le","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690516369650)\/","SubmissionDate":"\/Date(1520208000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5012,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Gesundheit"}}