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Dabei ist besonders darauf zu achten, ob weibliche Figuren der Schweiz in den Vordergrund gestellt werden oder nicht und inwiefern die Frauenbewegungen aus der Geschichte unseres Landes behandelt werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweizer Gr\u00fcndungsmythen st\u00fctzen sich auf M\u00e4nner: Wilhelm Tell, die drei Eidgenossen ... Frauen erscheinen in den Erz\u00e4hlungen unseres Landes nur allzu selten, und das, obwohl es zahlreiche Beispiele von weiblichen historischen Figuren gibt, die leider kaum bekannt sind.</p><p>Auch in der Schweiz gab es eine Frauenbewegung, die den Frauen das Wahlrecht und das Recht auf Schwangerschaftsabbruch erk\u00e4mpft hat, wenngleich noch eine Menge zu tun bleibt. Um die rechtliche Gleichstellung zu erreichen, muss in der kollektiven Wahrnehmung verankert werden, dass Frauen genauso viel wert sind wie M\u00e4nner. Dazu gibt es verschiedene Ans\u00e4tze. Einer davon ist der historische Ansatz. Die Geschichte des Feminismus und der Frauenbewegungen muss auf den Lehrpl\u00e4nen der Schulen stehen. Dieser Unterricht ist ebenso wichtig wie Biologie und Mathematik, denn er betrifft direkt den Grundsatz der Gleichberechtigung, die in unserer Verfassung verankert und doch noch nicht erreicht ist. In dieser Hinsicht muss etwas unternommen werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat erachtet das Anliegen des Postulates, die Geschichte der Frauen, der Frauenbewegungen und des Feminismus im Rahmen des obligatorischen Unterrichts zu behandeln und so die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr die Geschlechtergleichstellung zu sensibilisieren, als berechtigt. Es hat sich in der Tat gezeigt, dass das vorherrschende Geschichtsbild von M\u00e4nnerfiguren gepr\u00e4gt ist. Eine ausgewogene Darstellung der grossen Pers\u00f6nlichkeiten der Schweizer Geschichte w\u00e4re daher wichtig, umso mehr als der Schule eine zentrale Rolle bei der Weitergabe des Wissens an die n\u00e4chste Generation zukommt. Damit w\u00fcrde der Beitrag bedeutender Frauen und der Frauen im Allgemeinen sowie ihr Beitrag an der Entwicklung der Schweiz gew\u00fcrdigt und anerkannt. Der Bundesrat ist jedoch nicht befugt, im Schulwesen zu intervenieren, welches nach Artikel\u00a062 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich der Kantone f\u00e4llt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1525824000000)\/","SubmittedBy":"Marra Ada","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|36","Category":null,"Modified":"\/Date(1690516417223)\/","SubmissionDate":"\/Date(1520467200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5012,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Wissenschaft und Forschung"}}