{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183165,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183165,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3165","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Bundesr\u00e4tliche Restrukturierung der Forschungsanstalt Agroscope und Zentralisierung in Posieux","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Ank\u00fcndigung vom Bundesrat bez\u00fcglich der neuen Restrukturierungswelle hat auch uns sehr \u00fcberrascht. Zwar wurde der Umzug von Liebefeld nach Posieux bereits vor einigen Jahren beschlossen. Insofern hat die neue Ank\u00fcndigung zum massiven Abbau bei Agroscope und zur Konzentration in Posieux personell keine direkten neuen Auswirkungen auf den Kanton Bern. Trotzdem sind mit dieser Restrukturierung gr\u00f6ssere indirekte Wirkungen nicht auszuschliessen.</p><p>Entsprechend stellen sich folgende Fragen:</p><p>1. K\u00f6nnen die grossen Herausforderungen in der Landwirtschaft (Trinkwasser-Initiative, Pflanzenschutzmittel-Einsatz, Antibiotika-Reduktion, Marktdruck, Abbau Grenzschutz usw.) mit der Reduktion von Stellen, dem Straffen des Forschungsportfolios und einer Konzentration auf einen Standort noch erf\u00fcllt werden?</p><p>2. Wird eine reduzierte, nur auf Grundlagen basierte und schwache Agrarforschung nicht die gesamte Landwirtschaft schw\u00e4chen?</p><p>3. Am 1. Januar 2018 hat Agroscope das neue Forschungsprogramm 2018-2021 gestartet (<a href=\"https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/themen/arbeitsprogramm-2018-2021.html\">https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/themen/arbeitsprogramm-2018-2021.html</a>). Das darin enthaltene Forschungsportfolio hat sehr relevante Themen f\u00fcr die Agrarwirtschaft. Welchen Einfluss hat die massive K\u00fcrzung auf dieses Forschungsprogramm in der Landwirtschaft?</p>","ReasonText":"<p>Angesichts der grossen Herausforderungen in der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft braucht es eine starke praxisnahe Forschung und eine standortgerechte Pflanzen- und Tierz\u00fcchtung, um nachhaltiger zu werden. Ob diese Anforderung mit der Reduktion von Stellen, dem Straffen des Forschungsportfolios und einer Konzentration auf einen Standort erf\u00fcllt werden kann, ist offen und muss zumindest kritisch beurteilt werden.</p><p>Zur Ern\u00e4hrungssicherheit geh\u00f6rt eine starke und insbesondere eigenst\u00e4ndige Agrarforschung. Vor dem Hintergrund dieser st\u00e4ndigen Unsicherheit und Redimensionierung bei Agroscope ist es wichtig, dass auch die M\u00f6glichkeiten und Opportunit\u00e4ten f\u00fcr angewandte praxisorientierte Forschung m\u00f6glichst gef\u00f6rdert, ausgesch\u00f6pft und genutzt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Im Zentrum der gestrafften und an einem Standort konzentrierten Agrarforschung steht neben der Einsparung unn\u00f6tiger Infrastrukturkosten die st\u00e4rkere Ausrichtung des Portfolios auf die rechtlichen Grundlagen, namentlich die Forschung f\u00fcr die Landwirtschaft unter unterschiedlichen schweizspezifischen Bedingungen, die Unterst\u00fctzung der landwirtschaftlichen Praxis sowie Forschungs- und Vollzugsaufgaben zugunsten der Agrarpolitik des Bundes. Die Erweiterung der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 24. September 2017 mit Artikel\u00a0104a verpflichtet Agroscope noch st\u00e4rker als bisher, wissenschaftliche Grundlagen f\u00fcr die Weiterentwicklung s\u00e4mtlicher Aspekte der Ern\u00e4hrungssicherheit bereitzustellen. Es ist die Absicht des Bundesrates, die landwirtschaftliche Forschung langfristig zu garantieren. Neben den Infrastrukturfragen bringt die Neupositionierung von Agroscope daher auch eine \u00dcberpr\u00fcfung des Portfolios im Sinne einer verst\u00e4rkten Ausrichtung auf die k\u00fcnftigen Herausforderungen der Landwirtschaft mit sich.</p><p>2. Agroscope wird mit dem Zukunftsprojekt nicht geschw\u00e4cht, im Gegenteil: Es geht um eine ressourcenschonende, standortangepasste und wirtschaftlich produzierende Schweizer Landwirtschaft und um deren bestm\u00f6gliche wissenschaftliche Unterst\u00fctzung. Es wird alles darangesetzt, dass Agroscope ihre Stellung in der Forschungsgemeinschaft st\u00e4rkt und eine wissenschaftlich fundierte und zeitgerechte Weiterentwicklung der Agrarpolitik unterst\u00fctzt.</p><p>3. Das Projekt ist langfristig angelegt. Das Forschungsprogramm 2018-2021 ist davon nicht betroffen, es wird wie geplant umgesetzt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1526428800000)\/","SubmittedBy":"Salzmann Werner","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1575504000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|36|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690516218880)\/","SubmissionDate":"\/Date(1520985600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5012,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wissenschaft und Forschung|Landwirtschaft"}}