{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183240,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183240,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3240","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"H\u00f6here Fachschulen st\u00e4rken","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die rechtlichen Grundlagen so anzupassen, dass die h\u00f6heren Fachschulen mit eidgen\u00f6ssisch anerkannten Bildungsg\u00e4ngen und ihre Abschl\u00fcsse national und international klar als Teil der schweizerischen Berufsbildung positioniert sind. Erforderlich sind die Einf\u00fchrung eines Bezeichnungsschutzes, eidgen\u00f6ssische Titel, durch den Bund unterzeichnete Diplome sowie die M\u00f6glichkeit institutioneller Anerkennung.</p>","ReasonText":"<p>Die h\u00f6heren Fachschulen (HF) bringen hochqualifizierte Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte hervor und tragen damit unmittelbar zur St\u00e4rke der Schweizer Bildungslandschaft und Wirtschaft bei. Sie sind Teil der schweizerischen h\u00f6heren Berufsbildung und geh\u00f6ren der Terti\u00e4rstufe des schweizerischen Bildungssystems an. Ihre Bildungsg\u00e4nge und Nachdiplomstudien werden von der Wirtschaft mitgestaltet und vereinen Theorie und Praxis so, dass sie am Arbeitsplatz eine optimale Wirkung entfalten. Pro Jahr erwerben rund 8500 Personen einen Abschluss eines Bildungsgangs HF, hinzu kommen rund 1400 Absolventinnen und Absolventen eines Nachdiplomstudiums HF.</p><p>Trotz dieses wichtigen Beitrags sind die Schulen nicht ausreichend sichtbar positioniert, um die Hochwertigkeit ihres Angebots optimal zur Geltung zu bringen und damit eine starke Zukunft f\u00fcr die schweizerische h\u00f6here Berufsbildung zu gew\u00e4hrleisten. Die Bezeichnung \"h\u00f6here Fachschule\" ist nicht gesch\u00fctzt, anders als z. B. \"Universit\u00e4t\" oder \"Fachhochschule\". Im Gegensatz zu allen anderen Abschl\u00fcssen der formalen Berufsbildung d\u00fcrfen die Absolventinnen und Absolventen eines Diploms HF nicht den Zusatz \"eidgen\u00f6ssisch\" im Titel tragen. Ebenso wenig werden die Diplome vom Bund unterzeichnet, obwohl die Bildungsg\u00e4nge und Rahmenlehrpl\u00e4ne seit der Revision der MiVo-HF unter enger Aufsicht des Bundes stehen. Die HF haben zudem derzeit keine M\u00f6glichkeit, sich erg\u00e4nzend zur Anerkennung ihrer Angebote auch als Institution vom Bund anerkennen zu lassen, obwohl eine institutionelle Anerkennung international oft erwartet wird. Ebenfalls problematisch ist die Verleihung von kantonalen Anerkennungen an Schulen mit berufsorientierten Terti\u00e4rangeboten, denen die eidgen\u00f6ssische Anerkennung fehlt. Bildungsanbietern ohne jeglichen Bezug zur Berufsbildung steht es damit grunds\u00e4tzlich frei, sich im In- und Ausland als h\u00f6here Fachschule mit staatlicher Anerkennung zu vermarkten. Dies widerspricht einem transparenten Bildungssystem und untergr\u00e4bt in unfairer Weise die grossen Leistungen der HF mit eidgen\u00f6ssisch anerkannten Bildungsg\u00e4ngen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht der Motion\u00e4rin, dass die HF hochqualifizierte Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte hervorbringen und damit unmittelbar zur St\u00e4rke der Schweizer Bildungslandschaft und Wirtschaft beitragen.</p><p>Wie jedoch bereits aus den Stellungnahmen zum abgelehnten Postulat Weber-Gobet 11.3686 und zum (inzwischen zur\u00fcckgezogenen) Postulat Pfister Gerhard 16.3178 hervorging, war bei der Ausarbeitung des Berufsbildungsgesetzes (BBG), das seit 2004 in Kraft ist, unbestritten, dass nicht Institutionen, sondern Bildungsg\u00e4nge eidgen\u00f6ssisch anerkannt werden sollten. Angesichts der dezentralen Struktur und der Vielzahl der Bildungsg\u00e4nge der h\u00f6heren Fachschulen haben diese \u00dcberlegungen nichts von ihrer G\u00fcltigkeit verloren. Die h\u00f6here Berufsbildung ist ausgepr\u00e4gt arbeitsmarktorientiert und weist eine entsprechende Differenzierung von Abschl\u00fcssen auf. Die Anerkennung bzw. Akkreditierung von Bildungsinstitutionen hingegen steht im Kontext der Hochschulen und ihrem auf Diplomstufen bezogenen Bologna-System. Hier werden wissenschaftsorientierte Titel in hochschulautonomer Verantwortung abgegeben. Die h\u00f6here Berufsbildung w\u00fcrde ihre spezifische Qualit\u00e4t verlieren, w\u00fcrde ihre Arbeitsmarktlogik durch eine akademische Logik ersetzt. Die qualit\u00e4tsentscheidenden Arbeitsmarktbez\u00fcge k\u00f6nnen nicht von Institutionen, sondern nur von den Organisationen der Arbeitswelt gew\u00e4hrleistet werden, die hinter den jeweiligen Rahmenlehrpl\u00e4nen der eidgen\u00f6ssisch anerkannten Bildungsg\u00e4nge stehen. Die Organisationen der Arbeitswelt wurden auch im Rahmen der Totalrevision der Verordnung des WBF \u00fcber Mindestvorschriften f\u00fcr die Anerkennung von Bildungsg\u00e4ngen und Nachdiplomstudien der h\u00f6heren Fachschulen (MiVo-HF) weiter gest\u00e4rkt.</p><p>Die Einf\u00fchrung eines Bezeichnungsschutzes f\u00fcr h\u00f6here Fachschulen, die eidgen\u00f6ssisch anerkannte Bildungsg\u00e4nge anbieten, w\u00fcrde eine \u00c4nderung auf Gesetzesstufe erfordern, da mit einem Bezeichnungsschutz die Wirtschaftsfreiheit nach Artikel\u00a027 in Verbindung mit Artikel\u00a094 der Bundesverfassung eingeschr\u00e4nkt w\u00fcrde. Die Forderung konnte deshalb im Rahmen der Totalrevision der MiVo-HF nicht ber\u00fccksichtigt werden.</p><p>Basierend auf dem gesamtschweizerischen Rahmenlehrplan k\u00f6nnen die rund 170 Bildungsanbieter die \u00fcber 400 Bildungsg\u00e4nge den regionalen Bed\u00fcrfnissen anpassen. Hat ein Anbieter das Anerkennungsverfahren des Bundes f\u00fcr einen Bildungsgang durchlaufen, f\u00fchrt er ihn zusammen mit dem abschliessenden Qualifikationsverfahren selbstst\u00e4ndig durch und erteilt gem\u00e4ss Artikel\u00a044 BBG den Absolvierenden das Diplom mit dem eidgen\u00f6ssisch gesch\u00fctzten Titel. Die Kantone \u00fcben gem\u00e4ss Artikel\u00a029 BBG die Aufsicht \u00fcber die h\u00f6heren Fachschulen aus, soweit sie eidgen\u00f6ssisch anerkannte Bildungsg\u00e4nge anbieten. Dieses bew\u00e4hrte System m\u00fcsste ge\u00e4ndert werden, wenn der Bund eidgen\u00f6ssische Diplome im Bereich der h\u00f6heren Fachschulen ausstellen w\u00fcrde. Analog zu den eidgen\u00f6ssischen Berufspr\u00fcfungen und den eidgen\u00f6ssischen h\u00f6heren Fachpr\u00fcfungen m\u00fcsste der Bund alle Aufgaben im Zusammenhang mit den Bildungsg\u00e4ngen an h\u00f6heren Fachschulen \u00fcbernehmen und die abschliessenden Qualifikationsverfahren zentral steuern. Damit k\u00f6nnte die Flexibilit\u00e4t und Anpassungsf\u00e4higkeit der Bildungsg\u00e4nge und der Bildungsanbieter an die regionalen Bed\u00fcrfnisse des Arbeitsmarktes nur mehr schwer gew\u00e4hrleistet werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1525824000000)\/","SubmittedBy":"Fetz Anita","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1727091165000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":"V","Modified":"\/Date(1773401604753)\/","SubmissionDate":"\/Date(1521072000000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5012,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}