{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183345,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183345,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3345","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Gegen Ineffizienzen in der Bundesverwaltung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, ein Massnahmenprogramm einzuleiten, welches zu einer Effizienzsteigerung in der Bundesverwaltung im Personalbereich f\u00fchrt. Es sollen dabei insbesondere ausfindig gemacht werden:</p><p>1. unterbesch\u00e4ftigte Personen;</p><p>2. Leitungspositionen und Chefs mit nur wenigen oder keinen Unterstellten;</p><p>3. Funktionen und Verwaltungseinheiten, bei denen der Auftrag nicht klar definiert ist und keine Leistungskontrolle stattfindet;</p><p>4. Verwaltungseinheiten, bei denen die anfallenden Aufgaben nicht mehr mit den Stellenprozenten \u00fcbereinstimmen;</p><p>5. Doppelspurigkeiten zwischen verschiedenen Verwaltungseinheiten;</p><p>6. ineffiziente Verfahren und Prozesse (zu viele Sitzungen, zu viel Koordination, zu viel Papier, zu viele Konzepte und Strategien anstelle von Output).</p><p>Entsprechende Korrekturmassnahmen sind zu ergreifen.</p>","ReasonText":"<p>Die regelm\u00e4ssige \u00dcberpr\u00fcfung von Prozessen, Verfahren, Abteilungen und Stellenprofilen ist in der Privatwirtschaft notwendig, um im Markt bestehen zu k\u00f6nnen. Dasselbe muss auch f\u00fcr die Bundesverwaltung gelten, insbesondere weil sie eben nicht im Markt bestehen muss und Anreize f\u00fcr Strukturerhalt viel gr\u00f6sser sind. Auch in den Verwaltungen von Grossfirmen k\u00f6nnen \u00e4hnliche Ineffizienzen beobachtet werden. Nur gibt es auch dort marktwirtschaftlich ausgel\u00f6ste und daher regelm\u00e4ssige Umstrukturierungen, die diesem Problem vorbeugen. Der Antrieb, einmal geschaffene Stellen und Abteilungen zu erhalten, auch wenn sie von der Entwicklung \u00fcberholt werden und der Wunsch, Unterstellte lieber zu behalten als abzubauen sind offenbar Anreize, mit denen man ernsthaft rechnen muss in grossen und staatlichen Verwaltungen (vgl. Parkinsons Gesetz). Es ist daher dringend n\u00f6tig, Massnahmen zu ergreifen, die konsequent auf effiziente Prozesse setzen und so schlanke und effektive Strukturen schaffen.</p><p>Gleichzeitig hat sich der Begriff \"Boreout\" auch in Fachkreisen etabliert. Damit ist ein Zustand ausgesprochener Unterforderung am Arbeitsplatz gemeint, welche vorwiegend B\u00fcroangestellte betrifft.</p><p>Beispielhaft hatte letztes Jahr ein Bundesbeamter Schlagzeilen generiert, der Zeit zum Pornoschauen hatte.</p><p>Die Stelle wurde aufgrund dessen ersatzlos gestrichen. Dies muss uns aufhorchen lassen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt grunds\u00e4tzlich das vom Motion\u00e4r thematisierte Anliegen und unterst\u00fctzt das Ziel einer effizienten und gezielten Personalbewirtschaftung.</p><p>Gest\u00fctzt auf das Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz (RVOG; SR 172.010) verf\u00fcgt er \u00fcber die erforderlichen Rechtsgrundlagen f\u00fcr die Umsetzung von Aufsichts-, Anpassungs- und Optimierungsmassnahmen bez\u00fcglich der Verwaltungst\u00e4tigkeit und handelt entsprechend (Art. 5ff. RVOG). Der Bundesrat \u00fcberpr\u00fcft periodisch die Ziele der Verwaltung. Er kann Organisation und Struktur n\u00f6tigenfalls anpassen, um die Leistungs- und Innovationsf\u00e4higkeit zu f\u00f6rdern und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.</p><p>Die regelm\u00e4ssige \u00dcberpr\u00fcfung der Prozesse, Verfahren, Einheiten und Mitarbeitenden ist kein Privileg der Privatwirtschaft, sie hat auch f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Sektor grosse Bedeutung. Aufgrund der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung (RVOV; SR 172.010.1) muss die Bundesverwaltung diese \u00dcberpr\u00fcfung systematisch vornehmen, um sich neuen Bed\u00fcrfnissen anzupassen und das Gebot der Sparsamkeit beim Einsatz \u00f6ffentlicher Mittel sicherzustellen (Art. 27 RVOV).</p><p>Der Bundesrat ist daher der Auffassung, die Rechtsinstrumente zur Verf\u00fcgung zu haben und einzusetzen, um das Ziel einer wirtschaftlichen und ergebnisorientierten Verwaltungsf\u00fchrung zu erreichen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1525824000000)\/","SubmittedBy":"Burgherr Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690516406950)\/","SubmissionDate":"\/Date(1521158400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5012,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}