{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20183347,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20183347,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"18.3347","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Milizarbeit auch im Parlament valorisieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, mit welchen Mitteln sich die Erfahrung und das Wissen valorisieren lassen, die im Rahmen der parlamentarischen Arbeit erworben werden.</p>","ReasonText":"<p>Das Milizsystem ist ein Pfeiler des Schweizer Erfolgs. Dank diesem System k\u00f6nnen Kompetenzen, die im Berufsleben erworben wurden, beispielsweise f\u00fcr eine politische oder milit\u00e4rische Funktion nutzbar gemacht werden. Ein Milizamt verhilft seinerseits wiederum zu Kompetenzen, die im Berufsleben n\u00fctzlich sind und den Unternehmen in diesem Land zugutekommen.</p><p>In einem zunehmend international gepr\u00e4gten Arbeitsumfeld ist es wichtig, dass die Unternehmen sowie die Personen, die mit dem Milizsystem nicht vertraut sind, begreifen, welche Vorteile die im Rahmen einer Milizt\u00e4tigkeit erworbene Erfahrung hat. </p><p>Die Schweizer Kader-Organisation beispielsweise zertifiziert die Erfahrung und die Bildungsleistungen von Offizieren sowie Gemeinder\u00e4tinnen und -r\u00e4ten. So k\u00f6nnen Personen, die sich f\u00fcr die Gemeinschaft eingesetzt haben, sich auf dem Arbeitsmarkt besser positionieren. </p><p>Daher bitte ich den Bundesrat zu pr\u00fcfen, welche M\u00f6glichkeiten es gibt, ein System einzuf\u00fchren, mit dem sich die Erfahrung und das Wissen, die im Rahmen der parlamentarischen Arbeit erworben werden, valorisieren lassen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt das Grundanliegen des Postulanten f\u00fcr eine geb\u00fchrende Anrechnung und Anerkennung der auf unterschiedliche Art und Weise erworbenen Kompetenzen. Damit kann flexiblen Laufbahngestaltungen sowie Neu- und Wiedereinstiegen Rechnung getragen und die Eigeninitiative zum lebenslangen Lernen gest\u00e4rkt werden. Die F\u00f6rderung der Ein-, Um- und Wiedereinstiege im Bildungssystem geh\u00f6rt auch zu den gemeinsamen bildungspolitischen Zielen von Bund und Kantonen f\u00fcr den Bildungsraum Schweiz.</p><p>Gem\u00e4ss dem Bundesgesetz \u00fcber die Weiterbildung geh\u00f6ren Lernleistungen, die ausserhalb strukturierter Bildung erworben worden sind, zur informellen Bildung (Art. 3). Kompetenzen, die im Rahmen einer Parlamentst\u00e4tigkeit erworben worden sind, geh\u00f6ren auch dazu. So erworbene Kompetenzen k\u00f6nnen indes nicht per se, sondern nur im Hinblick auf existierende formale Bildungen angerechnet werden. Daf\u00fcr zust\u00e4ndig sind die jeweiligen Anbieter. Je nach Bereich sind diese Anrechnungsverfahren unterschiedlich ausgestaltet und geregelt.</p><p>Bei den Abschl\u00fcssen der h\u00f6heren Berufsbildung ist die Berufserfahrung die zentrale Voraussetzung. Eine Aufnahme \"sur dossier\" und der Erlass bestimmter Lernleistungen liegt in der Kompetenz der jeweiligen Pr\u00fcfungskommission bzw. h\u00f6heren Fachschule.</p><p>Im Bereich der Hochschulen gilt das Prinzip der Hochschulautonomie. Die jeweilige Hochschule ist zust\u00e4ndig festzulegen, ob und welche Praxiserfahrungen an die Curricula oder Zulassungsvoraussetzungen ihrer Aus- und Weiterbildungsangebote angerechnet werden. Verschiedene Hochschulen kennen ausf\u00fchrliche \"validation des acquis\"-Verfahren, so etwa die Universit\u00e4ten Genf und Lausanne und die Fachhochschule Westschweiz. Andere Hochschulen sehen Einzelfalll\u00f6sungen vor. Da die Hochschulen vor allem Weiterbildungsangebote besonders praxisorientiert und in Kooperation mit Wirtschaft und Gesellschaft konzipieren und durchf\u00fchren, k\u00f6nnten die Parlamentsdienste bei einzelnen Hochschulen konkrete M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Anrechnungen abkl\u00e4ren. Eine neue gesetzliche Grundlage braucht es f\u00fcr eine derartige Kooperation nicht. Ein vergleichbarer Weg wurde z. B. von der H\u00f6heren Kaderausbildung der Armee (HKA) zusammen mit verschiedenen Hochschulen beschritten, um eine Anerkennung milit\u00e4rischer Kompetenzen aus F\u00fchrungsausbildungen an die jeweiligen Aus- und Weiterbildungen zu erreichen. Die Kompetenz zur Anrechnung verbleibt bei den Hochschulen und betrifft Studienbereiche, die mit milit\u00e4rischen Ausbildungen \u00dcberschneidungen aufweisen.</p><p>Der Bundesrat erachtet das Anliegen des Postulanten aus den genannten Gr\u00fcnden grunds\u00e4tzlich als erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1525824000000)\/","SubmittedBy":"Buffat Micha\u00ebl","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"44|421","Category":null,"Modified":"\/Date(1690516296073)\/","SubmissionDate":"\/Date(1521158400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5012,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Parlament"}}